Flugbegleiter lästern hinter dem Vorhang über die Passagiere, auch wenn sie es gelernt haben, den schönen Schein zu wahren. Das Reiseportal Skyscanner befragte jetzt 700 internationale Flugbegleiter aus 85 Ländern: Was hassen Sie am meisten an Ihren Gästen an Bord? Welche Typen finden Sie so richtig unsympathisch? Lesen Sie hier die Antworten.
Die Fingerschnipper
Am allerschlimmsten: Die Fingerschnipper. Stewards und Stewardessen können es nicht ausstehen, durch nerviges Schnippen und Handgewedel herbeigerufen zu werden (26 Prozent). Ein absolutes No-Go. Lassen Sie es lieber sein, sonst sind Sie gleich unten durch.
An zweiter Stelle: Die Hektiker. Richtig nervig finden die Flugbegleiter, wenn Gäste sofort nach der Landung aufspringen, noch bevor die Anschnallzeichen erloschen sind (13 Prozent), obwohl es ersichtlich ist, dass das planlose Herumstehen und Drängeln überhaupt nichts bringt, bevor die Türen überhaupt geöffnet werden. Eine Verhaltensweise, die nervt.
Die Gepäckfachstopfer
Drittens: Die gefürchteten Gepäckfachstopfer. Sie sind sehr verbreitet und lästig: Flugbegleiter können es nicht leiden, wenn Passagiere versuchen, ständig zu viel in die Gepäckfächer zu stecken (elf Prozent) und ihren Kram auch noch über mehrere Fächer schlampig verteilen. Meist muss der Steward dann hinter den Passagieren herräumen.
Diese führt zur vierten verhassten Verhaltensweise: Kaum haben Passagiere die Fächer erst einmal verstopft, melden sich die Meckerer zu Wort. Prompt beschweren sie sich bei den Flugbegleitern über zu wenig Platz für ihr Gepäck (zehn Prozent).
Fünftens: Die Ignoranten. Gerade Vielflieger halten es für überflüssig, während der Sicherheitsdemonstration ruhig zu sein und unterhalten sich einfach lautstark weiter. Dass es auch junge oder unsichere Passagiere gibt, die es durchaus beruhigend finden, zu wissen, wo die Notausgänge liegen, ist den Ignoranten egal.
Sechstens: Die Verwöhnten, meistens weibliche Passagiere. Sie fragen sofort nach Kissen und Decken, egal, wie hoch die Temperatur an Bord ist (acht Prozent), aus Angst, dass sie später keine Decke oder Kissen mehr abbekommen.
Die Müllschweine
Siebtens: Die Müllschweine (sieben Prozent). Kaum haben sie beispielsweise die erste Erdnusspackung aufgerissen, knüllen sie den Abfall anschließend in die Sitztasche, als ob sie ein Müllschlucker sei. Nach einem Langstreckenflug sieht es in manchen Sitzreihen aus wie auf der Müllhalde.
Was nervt noch? Diejenigen, die anderes Essen haben wollen, dauernd klingeln, um sich über die Temperatur (zu kalt/zu warm) zu beschweren, diejenigen, die ein bestimmtes Getränk einer ganz bestimmten Marke fordern, und Passagiere, die im Duty-Free-Wägelchen herumwühlen.
Der perfekte Passagier
Und gibt es denn auch den perfekten, höflichen Passagier? Den gibt es. Er ist männlich, alleinreisend und um die Mitte 30. Auch ist er kein Geschäftsreisender, sondern ein gut gelaunter Urlauber. Übrigens sitzt er meistens in der Economy Class. Offenbar sind die meisten Fingerschnipper in der Business und First Class anzutreffen.
226 Meinungen zu "Wen Flugbegleiter hassen"
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VersuchDerDritte
Dienstag, 11.12.2012, 13:51 Uhr Nach einem Langstreckenflug sieht es in manchen Sitzreihen aus wie auf der Müllhalde. und Passagiere, die im Duty-Free-Wägelchen herumwühlen. ----------- gibt es Behältnisse für Müll im Flugzeug ? also wohin damit und Duty Free Verkauf...vor 20 Jahren ansonsten bei so unterschiedlichen Menschen Kulturen in nem Flugzeug wie soll man es allen recht machen bzw. nicht anecken -
Porker
Mittwoch, 28.11.2012, 16:48 Uhr "was soll denn das, natürlich ist das telefonieren im Flieger ätzend, doch es wird geduldet..." nochmal: zwischen zwei genau definierten zeitpunken ist der gebrauch solcher geräte GESETZLICH VERBOTEN! genau genommen darf ein telefon (wiederum innerhalb bestimmter zeiten) nicht mal im "flugmodus" geschaltet sein. alles nachzulesen! jeder an bord kann zuwiederhandlungen zivilrechtlich zur anzeige bringen (!). man kann sich vorstellen, was das lostreten könnte! ------------------------ " ...man nimmt keinen das Handy weg..." ...darf man auch nicht - es sei denn eine aktion mit dem telefon betrifft das luftsicherheitsgesetz, oder gefährdet die flugsicherheit in entsprechender verhältnismäßigkeit! ------------------------------- "...im Gegenteil man will ja die Menschen dazu animieren-gibt Kohle..." ...wer animiert, und wer bekommt kohle? --------------------- "...was die Deppen veranlasst , kaum, dass der Flieger den Boden berührt hat , aufzuspringen ist mir ein Rätsel..." ...mir auch - aber dieses phänomen muß irgendeinen hintergrund haben. bin da der falsche ansprechpartner... ------------------------- "...da würde wirklich nur helfen, der Pilot bleibt solange am Gat stehen und lässt dei Türen geschlossen, bis auch der letzte Depp sich wieder hingesetzt hat!" ...das ist auch manchmal die einzige lösung! wenn dem verantwortlichem flugzeugführer bekannt ist, daß sich passagiere nicht gesichert (trotz anweisung (anschnallzeichen und ansage)) im flugzeug befinden, muß er maßnahmen ergreifen, um eventuellen schaden abzuwenden - dies ist seine verantwortung. das entbindet allerdings nicht die "deppen" von IHRER verantwortung, die letztendlich die hauptschuld tragen, wenn was passiert, und dann wirklich probleme haben! ansonsten siehe weiter oben meinen post, mit dieser "aufsteh-beim-fahren-situation", die ich selbst miterlebt habe (auf einen meiner wenigen flüge). ---------------- "...der Pilot bleibt solange am Gat stehen und lässt dei Türen geschlossen, bis auch der letzte Depp sich wieder hingesetzt hat." ...du meinst, wenn das flugzeug dann am terminalgebäude angekommen ist, sollen die passagiere sich erstmal wieder hinsetzen, um dann wieder aufzustehen und auszusteigen? oder wie soll ich das verstehen? eine erziehungsmaßname? ich glaube, sowas würde ein klar denkender pilot niemals anweisen... -
Porker
Mittwoch, 28.11.2012, 13:55 Uhr "Porker-fliegt nicht zuviel, bei dir scheints mit der Kabinenluft Probleme zu geben und wenn du Flugbegleiter bist. auch am <Boden gibts schöne Jobs-Koffer stapeln z B!" ich fliege nicht viel, und ich bin auch kein flugbegleiter. allerdings stapeln sich in meiner nähe ziemlich viele koffer hier am boden - und zwar mit akten und berichten, die manchmal auch die passagierkoffer aus flugzeugen zum inhalt haben (neben weiteren unschönen vorfällen). irgendwas scheint mit der luft in der umgebung dieser kofferbesitzer nicht zu stimmen, denn die ist inzwischen ziemlich dünn aber teuer für diese menschen geworden! zahlreiche vorfälle, bei denen es zu teils schweren personenschäden durch herabfallende oder sonstwie umhergeschleuderte gepäckstücke ging/geht. strafanzeigen der fahrlässigen körperverletzung bis hin zur gefährdung der flugsicherheit. einige ignoranten glauben tatsächlich, das bordpersonal sei dafür verantwortlich, wenn ein unsicher verstautes gepäckstück jemanden verletzt, was sie selbst verstaut haben. kaum einer ließt sich mal den transportvertrag durch, meint aber, alles zu wissen, nur weil er/sie seit hundert jahren als passagier umherfliegt oder ein "guter kunde" ist. das kann zu einem sehr, sehr teurem fall werden - und wofür???? ich könnte dir das mit der verantwortlichkeit und den folgen des misachtens, wenn dann was passiert gerne erklären, aber du weißt das mit deiner "erfahrung" sicher schon viel besser als ich... ähnlich verhält es sich mit diesen telefonierern im flugzeug, wenn es zu zeiten des verbots passiert: haufenweise zivilrechtliche strafanzeigen von privatpersonen sowie fluggesellschaften gegen passagiere, die während des fluges oder beim fahren/rollen emittierende elektrogeräte benutz haben bzw. telefonierten. gleich mehrere geltende gesetze bewußt gebrochen... und wofür???? wenn dann was passiert, ist es zwar sehr schwer herauszufinden, an welchem telefongerät es lag, aber welche geräte zu welchem zeitpunkt eingeschaltet und benutzt wurden ist ohne weiteres möglich (je "dramatischer" der vorfall, desto genauer wohl...) zwei kleine beispiele: ein passagierflugzeug mußte notlanden, weil der feuerarlarm im (wärend des fluges) unzugänglichen gepäckfrachtraum im cockpit angezeigt wurde. nachweislich ausgelöst durch mobiltelefon. es ist zwar nichts passiert, da es "nur" alarm war, aber die stimmung an bord ist wohl nachvollziehbar (auch die klagefreudigkeit vieler betroffener gegen besagte verursacher) bei einem weiteren linienflug waren die störgeräusche emittierender geräte dermaßen laut in den kopfhöhrern der piloten zu hören, daß diese den fluglotsen nicht mehr verstehen konnten - blindflug! der anflug zur landung auf den recht betriebsamen zielflughafen mußte daraufhin zwei (!) mal abgebrochen werden, da es einfach zu gefährlich war. erst die androhung des piloten, auf einen abgelegenen militärflughafen notzulanden, und eine umfangreiche untersuchung wegen gefährdung der flugsicherheit einzuleiten (mit den dazugehörigen konsequenzen für die verantwortlichen natürlich), sorgte dafür, daß alle nochmal ihr telefon oder sonstiges ausschalteten. sorgte auch dafür, daß sehr viele unschuldige große angst hatten. ...und wofür? ich höre solche (leider wahren) geschichten immer öfter von kollegen, die damit zu tun haben (bzw. mit dem, was danach abläuft, wenn es zu einer anklage kommt) das wird immer mehr! und das liegt nicht an der steigenden passagierzahl!!!!! das liegt an den vollidioten, die sich gesetze und regeln selber ausdenken, und hinterher dafür eine sehr, sehr lange und große rechnung bekommen ...und wofür? ich könnte hier tagelang weitere beispiele beschreiben, die von dummheit und ignoranz bis hin zu ungeahnter überheblichkeit und sozialer verrohung reichen, ohne viel zu fliegen. mach' ich aber nicht! ich lehn' mich jetzt zurück und lese mir die kindischen beiträge mancher klugscheißer hier durch... -
Porker
Mittwoch, 28.11.2012, 12:57 Uhr "im Flugzeug ist es etwas anderes wie am Boden..." "...eine Diskussion zwischen Passagieren ist daher unnötig, und wird auch nicht gewünscht" in diesem fall absoluter quatsch! "...im Flugzeug bin ich selber Passagier, einem anderen Fluggast Anweisungen zu erteilen steht mir nicht zu..." von ANWEISUNGEN war nicht die rede - ich habe die unfähigkeit einer ganz normalen, gesitteten, zwischenmenschlichen kommunikation auf zivilisierter basis kritisiert. dazu die unart, andere die unangenehme arbeit für sich ausführen zu lassen (aus welchen gründen auch immer...), diese dritten dann hier im forum z.b. auch noch pauschal zu diskreditieren (flugbegleiter im allgemeinen), und das alles auch noch als selbstverständlich zu sehen. somit ist die betrachtungsweise des "häßlichen deutschen" aus sicht des ausländers ein stück bestätigt. b.t.w.: im zug und im bus bist du auch passagier - wendest du dich da auch an den schaffner, oder busfahrer, um deinem vordermann was ausrichten zu lassen? (ich hatte das übrigens so gelesen, daß dein hintermann was wollte...) "...nicht gleich die Keule rausholen !" sollte das den anschein gehabt haben, entschuldige ich mich! du hast mir (noch) nichts getan - du hast deine, ich meine ansichten.
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