Mexiko-Stadt (dpa) - Wegen überhöhter Ozonwerte hat die
Millionenmetropole Mexiko-Stadt erstmals seit über zehn Jahren wieder
Umweltalarm ausgelöst. Um die hohe Ozonkonzentration zu senken,
erließ das örtliche Umweltministerium am Montag (14.03.2016) Beschränkungen für den Autoverkehr.

Auch bestimmte industrielle Aktivitäten wurden untersagt, die Straßenbauarbeiten müssen eingestellt werden. Der Betrieb von Kaminen und das Entzünden von Lagerfeuern wurde verboten.

Zudem rieten die Behörden von Sport im Freien ab und empfahlen der
Bevölkerung, in geschlossenen Räumen zu bleiben. Ozon kann die
Atemwege schädigen. Verantwortlich für die überhöhten Ozonwerte sind
ein Hochdruckgebiet und die intensive Sonneneinstrahlung in den
vergangenen Tagen in Mexiko-Stadt. © dpa