Fast jeder hundertste Fluggast hat Anspruch auf Entschädigung
Fluggesellschaften müssen fast jeden hundertsten Fluggast wegen zu spät oder gar nicht gestarteter Flüge entschädigen. In Deutschland haben pro Jahr rund 1,3 Millionen Passagiere so große Unannehmlichkeiten, dass die Fluggesellschaften ihnen laut EU-Fluggastrechteverordnung einen finanziellen Ausgleich zahlen müssten. Das teilt das Verbraucherportal Flightright mit, das verschiedene Flugdatenbanken ausgewertet hat, die alle Flüge sowie Verspätungen und Ausfälle erfassen. Damit hätten deutsche Verbraucher pro Jahr ein Anrecht auf rund 665 Millionen Euro.
Viele Airlines hielten sich jedoch nicht an die Verordnung der Europäischen Union. Entschädigungsanfragen würden in 80 Prozent der Fälle von vornherein zurückgewiesen. Eine Entschädigung steht Passagieren immer dann zu, wenn die Fluggesellschaft die Unannehmlichkeiten selbst verschuldet hat, etwa bei technischen Defekten. Anders ist die Lage bei außergewöhnlichen Umständen, wie zum Beispiele extremen Wetterverhältnisse.
6 Meinungen zu "Airlines blocken Entschädigung"
-
Bedabro
Dienstag, 27.11.2012, 07:50 Uhr Wer am Personal, Equipment und der Qualität spart, wird über kurz oder lang auf die Schanuze fallen! Das der Einspareffekt durch Entschädigungszahlungen schwindet, ärgert natürlich die Excel-Fraktion. -
notting
Samstag, 24.11.2012, 14:09 Uhr @babui: 1. Bei höherer Gewalt ziehen diese Regelungen meist nicht, soviel zum Thema Umwelteinflüsse! 2. Es ist unbestritten, dass in einem gewissen Rahmen regelmäßige Wartung verhindert, dass ein techn. Gerät ausfällt bzw. ein gewisses Kontingent an Ersatzfahrzeugen für den Fall der Fälle vorhanden sein sollte. Ich habe keinen Bock darauf, für ein Ticket zu zahlen und dann nichts davon zu haben, nur weil 99% aller Fahrzeuge ausgefallen sind, weil sie keinerlei Wartung bekommen. Und wenn man z. B. deswegen zusätzliche Übernachtungen machen muss, kostet das Geld und im blödesten Fall kann der Job weg sein... Ich selbst bin Ing. und muss z. T. auch Geräte entwickeln, die auch 24/7 eingesetzt werden sollen. Hast du eine Ahnung, was da z. T. für Vertragsstrafen drinstehen... notting -
babui
Samstag, 24.11.2012, 08:35 Uhr diese ganzen Entscheidungen für Schadensersatzzahlungen sind doch der größte Bloedsinn des Jahrhunderts. In diesem Business bei so viel Technik, Elektronik, Umwelteinfluessen und und und gibt es so viele Unwägbarkeiten die niemand vorhersehen, beeinflussen oder verhindern kann. Wer hier Regresse fordert hat von dem ganzen Geschehen NULL Ahnung. Ich bin sicher das jeder Vielflieger das weis und sich das Geld für Rechtsschutzversicherung sparen kann. -
notting
Freitag, 23.11.2012, 17:59 Uhr @CenturioK1: Sicher, dass sowas bei den meisten drin ist? Ich kenne jetzt auch nur die Situation bei der Bahn mit z. B. 25% zurück bei >=1 und <2h. Bei einem Sparpreisticket ist das oft nicht soviel und dann der Aufwand? notting -
CenturioK1
Freitag, 23.11.2012, 17:54 Uhr Vielflieger sind damit gut beraten, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Die kümmert sich im Zweifel dann darum - dann wirds richtig teuer für die Fluggesellschaften. -
Schweinsgalopp
Freitag, 23.11.2012, 17:36 Uhr Was nützen die schönsten Verbrauchergesetze, wenn immer nur bei den Kleinen ernst gemacht wird und die Großen diese Gesetze einfach straflos ignorieren?
- Kreuzfahrten
- Urlaub mit Kind
- Hotel Hamburg
- Familienurlaub
- Weltreise
- Reisezubehör
zu Reise









