Plan für Öko-Eiffelturm bringt Paris auf die Palme
Allerdings gibt sich die von der Stadt kontrollierte Betreibergesellschaft Sete ahnungslos. Nach Informationen der französischen Tageszeitung "Le Figaro" unterstützt der Baukonzern Vinci den Plan. Sie enthüllte das "vertrauliche Projekt" am Mittwoch und setzte es sogar auf die Titelseite. Das Ingenieurbüro Ginger bestätigte daraufhin die Arbeiten.
Nach Angaben des "Figaro" soll der Plan vorsehen, für knapp vier Jahre 600.000 Pflanzen an dem Stahlgerüst anzubringen. Das Blatt sah den Eiffelturm schon als "größten Baum der Welt" und nannte Kosten in Höhe von 72 Millionen Euro. Die Betreibergesellschaft Sete sah indes Rot angesichts des geheimen Begrünungsplans. In einer Erklärung betonte sie, man habe kein derartiges Projekt in Vorbereitung und es gebe daher auch keine Beteiligung an einem derartigen Plan.
Nach Berechnungen der Gruppe Ginger müsste der Eiffelturm eine Zusatzlast von 378 Tonnen tragen. Neben den Pflanzen soll auch ein Bewässerungssystem angebracht werden. Um zu testen, ob der Plan überhaupt umsetzbar ist, wurde ein mehrere Meter hoher Nachbau außerhalb der Hauptstadt errichtet. Die Versuche sollen in Kürze abgeschlossen werden.
Die Millionen von Touristen, die den Eiffelturm jährlich besuchen, müssen unterdessen keine großen Einschränkungen befürchten. Sogar an der stündlichen Glitzer-Illumination während der Abendstunden solle in der "grünen Phase" festgehalten werden, heißt es. Die Pflanzen könnten von Juni 2012 bis Januar 2013 angebracht werden. Beendet werden soll die Aktion laut Projektplan 2016.
1 Meinungen zu "Stress mit dem Öko-Eiffelturm"
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Slavenmaster
Freitag, 02.12.2011, 12:57 Uhr ...und für diesen Schwachsinn wollen die auch noch ca. 72 Millionen Euros verballern. Wenn denen sonst nichts weh tut.....
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Der Countdown zur EURO 2012 läuft...


