Syrien

Das internationale Terrornetzwerk Al-Kaida hat mit der syrischen Dschihadisten-Organisation Al-Nusra-Front gebrochen. Al-Nusra-Chef Abu Mohammed al-Dscholani sagte am Donnerstag im Sender Al-Dschasira: "Wir danken den Anführern von Al-Kaida dafür, dass sie die Notwendigkeit verstanden haben, die Verbindungen abzubrechen (...), die darauf abzielen, die syrische Revolution zu verteidigen."

Auch der zweite islamistische Angreifer auf eine Kirche in Nordfrankreich war den französischen Sicherheitsbehörden bekannt: Er wurde über einen DNA-Abgleich als der 19-jährige Abdel Malik Petitjean identifiziert, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Er war Ermittlern zufolge erst am 29. Juni in eine Gefährder-Kartei aufgenommen worden, weil er über die Türkei nach Syrien reisen wollte.

Der Attentäter von Ansbach war nach Angaben des Islamischen Staates (IS) schon seit mehreren Jahren Mitglied des Terrornetzwerkes. In der aktuellen Ausgabe eines wöchentlichen Rundschreibens veröffentlichte der IS einen Nachruf und den mutmaßlichen Lebenslauf des Syrers, der sich in der Nähe eines Musikfestivals im bayerischen Ansbach in die Luft gesprengt hatte.

Der türkische Präsident Erdogan sucht die Nähe Russlands, statt nach Westen orientiert er sich nach Osten. Ärgerlich für die Nato - sie muss den Affront zähneknirschend hinnehmen.

Frankreichs Präsident François Hollande hat die tödliche Geiselnahme in einer Kirche als "schändlichen Terroranschlag" verurteilt. Zuvor waren beide Geiselnehmer getötet worden. Sie beriefen sich laut Hollande bei dem Angriff auf die Terrormiliz IS. Laut N24 hat sich der IS bereits zu dem Anschlag bekannt.

Frankreich kommt nicht zur Ruhe: In einer Kirche in der Normandie nehmen zwei Angreifer Geiseln, einen Priester töten sie. Die Terrormiliz IS reklamiert die Bluttat für sich. Premierminister Valls vermutet die Absicht, einen "Krieg der Religionen" zu provozieren.

Nach dem offenbar islamistisch motivierten Angriff auf eine Kirche will sich die französische Regierung gegen eine Spaltung der Gesellschaft stemmen. Ziel der Angreifer war nach Ansicht von Premierminister Manuel Valls, Franzosen gegeneinander aufzuhetzen und einen "Krieg der Religionen zu provozieren".

Die europäische Polizeibehörde Europol schätzt die Zahl potenzieller islamistischer Terroristen in Europa auf mehrere Hundert. Dabei handele es sich um radikalisierte Personen aus der EU, die nach Syrien oder in den Irak gereist seien, um dort für die Terrormiliz IS zu kämpfen, und nun wieder zurückgekehrt seien. Das teilte Europol auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) mit.

Nach dem Schock über den Selbstmordanschlag in Bayern wird über Konsequenzen diskutiert: Ist der Staat genug gegen solche Attacken gewappnet? Und was folgt daraus für den ...

In Ansbach in Bayern explodiert am Sonntagabend eine Bombe vor einem Konzertgelände. Der mutmaßliche Täter stirbt, mehrere Menschen sind verletzt. Was ist passiert?

Ein lauter Knall, ein abgebrochenes Konzert, quälende Ungewissheit: In Ansbach zündete ein Attentäter in einer Menschenmenge eine Bombe. So erlebten Augenzeugen den Anschlag.

Ein Rucksackbomber in Ansbach schockt Deutschland. Es spricht viel dafür, dass der 27-jährige Flüchtling aus Syrien ein Islamist war. Der Generalbundesanwalt untersucht nun, ob der Attentäter im Auftrag der Terrormiliz IS handelte.

Im vergangenen Jahr befand sich Yusra Mardini auf der Flucht. Ein Olympia-Start war unvorstellbar. Doch in wenigen Tagen ist es soweit: Die in Berlin lebende Syrerin reist nach ...

Mit einer Machete hat ein Mann in Reutlingen in Baden-Württemberg eine Frau getötet und zwei Menschen verletzt. Der Mann wurde festgenommen, bestätigte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur.

Mit rund 40 Außen- und Verteidigungsministern aus verbündeten Staaten haben die USA die künftige Strategie gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat (IS)" abgestimmt.

Mehrmals besuchte Mohamed Lahouaiej Bouhlel die Promenade, auf der er später 84 Menschen tötete. Die Polizei geht davon aus, dass er Helfer hatte - sechs Verdächtige sind in Gewahrsam.

Tote, Panik, rennende Menschen: Zum Nationalfeiertag ist in der südfranzösischen Stadt Nizza ein Lastwagen in eine feiernde Menschenmenge. Es gibt viele Opfer.

Seit 2015 ist Frankreich mehrfach von Terroranschlägen erschüttert worden. Ein Überblick:

Das kam auch für Berlin überraschend: Der Brexit-Befürworter Boris Johnson wird neuer britischer Außenminister. Die Reaktionen fallen ausgesprochen kühl aus.

Nächtliches Urteil mit Signalcharakter: Sein Werben für die Terrormiliz IS muss ein 35-jähriger Dschihadist in Österreich mit langer Haft büßen. Die Richter sahen in ihm einen ...

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat den Tod ihres Militärchefs Omar al-Schischani bestätigt. Der Kommandeur sei bei der Verteidigung der irakischen Stadt Mossul gegen Armeeeinheiten ums Leben gekommen, berichtete die IS-Nachrichtenagentur Amak am Mittwoch. Das US-Verteidigungsministerium hatte den Tod Schischanis, auf den es ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar (4,5 Millionen Euro) ausgesetzt hatte, bereits im März gemeldet.

Kein anderer Ort in Syrien steht so stark für die Zerstörung im Bürgerkrieg wie die Wüstenstadt Palmyra. IS-Extremisten sprengten mehrere jahrtausendalte Bauten des Welterbes. ...

Weil er im syrischen Bürgerkrieg in Siegerpose vor zwei aufgespießten Köpfen posiert hatte, ist ein 21 Jahre alter Mann am Dienstag in Frankfurt zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden.

Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat haben nach Informationen der niederländischen Anti-Terrorismusbehörde "vielfach" die Flüchtlingsrouten nach Europa genutzt.

Der Streit um das Besuchsverbot für Abgeordnete bei der Bundeswehr in der Türkei wird zum peinlichen Eklat. Kanzlerin Merkel konnte Präsident Erdogan keinerlei Zusagen abringen, er wiederum forderte Unmögliches.

Das "Peace x Peace"-Festival in der Berliner Waldbühne vor einem Monat hat mehr als 413 000 Euro eingebracht. Das teilte die Konzertagentur Semmel Concerts am Freitag mit.

Nach der Enthauptung einer Frau an ihrem Arbeitsplatz in den USA hat sich die Bundespolizei FBI in die Ermittlungen eingeschaltet. Die Hintergründe der Bluttat in Moore (Bundesstaat Oklahoma) waren zunächst noch unklar.

Die Zahl der neuen Asylsuchenden in Deutschland ist im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen.

In den vergangenen Monaten sind mehrere Versuche gescheitert, eine Waffenruhe in Syrien durchzusetzen. Jetzt sollen die Kämpfe während des Fests zum Ende des Fastenmonats Ramadan aussetzen.

Von Bremen zur Kampfausbildung nach Syrien - zwar kehrt der Mann der IS-Terrormiliz den Rücken und bekundet vor Gericht Reue. Vor dem Gefängnis bewahrt ihn sein Geständnis aber nicht.

Jedes neunte Kind weltweit wächst in einer Kriegsregion auf. Rund 250 Millionen Jungen und Mädchen leben in einer Umgebung, in der Gewalt und bewaffnete Konflikte über einen langen Zeitraum ihrer Kindheit zum Alltag gehören.

Die Zahl der Todesopfer des Terroranschlags auf ein beliebtes Einkaufsviertel in Bagdad ist auf mindestens 213 gestiegen. Mehr als 300 Menschen seien zudem verletzt worden, erklärte das irakische Gesundheitsministeriums am Montag.

Der Anschlag in Istanbul soll nach Informationen eines amerikanischen Kongressabgeordneten von einem tschetschenischen IS-Terroristen geplant worden sein.

Der Gerda Henkel Preis ist eine der am höchsten dotierten Auszeichnungen für Geisteswissenschaftler. Dieses Jahr geht er an die Oxford-Historikerin Lyndal Roper. Sie hat unter ...

Der schwere Terror-Anschlag am Atatürk-Flughafen in Istanbul ähnelt den Anschlägen von Paris und Brüssel und trägt die Handschrift der Terrormiliz "Islamischer Staat". In allen Fällen beschreibt dabei ein Wort die perfide Tötungsstrategie: Inghimasi.

Berlin (dpa) - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen reist an diesem Freitag in die Türkei, um dort die Bundeswehrsoldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik zu ...

Bei den Selbstmordattentätern am Atatürk-Flughafen in Istanbul hat es sich um einen Usbeken, einen Kirgisen und einen russischen Staatsbürger gehandelt.

Drei Selbstmordattentäter haben am Istanbuler Atatürk-Flughafen mindestens 36 Menschen getötet. Deutsche Geheimdienstler vermuten die Terrororganisation IS als Drahtzieher.

Mit einem koordinierten Angriff auf den Atatürk-Airport in Istanbul hat der Terror in den Metropolen neue Ausmaße erreicht.

Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

Flüchtling findet Schatz im Kleiderschrank. Die Versuchung ist groß, doch er ist eine ehrliche Haut. Jetzt bekommt er Finderlohn - und noch viel mehr: Respekt.

Die extremistischen Szenen in Deutschland haben Zulauf. Und die Leute dort werden brutaler. Gerade im rechten Spektrum tut sich einiges. Die Gewalt gegen Flüchtlinge nimmt zu. ...

Israel habe "Hitler übertroffen", wetterte Erdogan im Gaza-Krieg. Bei Russland werde er sich "nicht entschuldigen", kündigte Erdogan nach dem Abschuss eines Kampfjets an. Nun sucht der türkische Präsident mit beiden Ländern die Aussöhnung.

Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets herrschte Eiszeit zwischen Moskau und der Türkei. Jetzt gehen beide Seiten aufeinander zu. Präsident Erdogan bat die Familie des toten Piloten um Verzeihung.

Die Vorwürfe sind stark, die Schilderungen ausführlich. Eine Gruppe von Menschenrechtlern und Politikern in Deutschland zeigen Erdogan und andere türkische Offizielle an.

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Mehr als zwei Jahre lang herrschte der IS in Falludscha. Mit der Stadt verlieren die Dchihadisten eine wichtige Versorgungsroute. Auch im benachbarten Syrien steigt der Druck ...

Die meisten Opfer sollen Kurden sein: Die Terrormiliz IS hat im Norden Syriens nach Angaben von Aktivisten Hunderte Zivilisten in ihre Gewalt gebracht.

Ihnen trauen die Polizei zu, dass sie einen Anschlag begehen könnten: Es gibt so viele islamistische "Gefährder" wie nie zuvor. Einige sitzen in Deutschland in Haft. Aber sehr viele sind auch im Ausland. Für das BKA ist das eine große Herausforderung. Eine von vielen.

Erstmals waren 2015 weltweit mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die aktuellen Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR werfen die Frage nach der Verantwortung des Westens auf. Der Irakkrieg sei ein Kardinalfehler der vergangenen 25 Jahre gewesen, sagte der Politologe Thomas Jäger.