Syrien

In Deutschland leben einem Bericht zufolge gegenwärtig mehr als 300.000 Flüchtlinge unter 18 Jahren. Gut ein Drittel sei jünger als sechs Jahre, heißt es in einer Antwort des ...

Der Geruch des Todes sei allgegenwärtig, sagen sie im geschundenen Aleppo. Bunkerbrechende Raketen und Brandbomben zielen auf die eingekesselten Zivilisten in der Stadt.

Die Bundesregierung hat die jüngsten Angriffe auf die syrische Metropole Aleppo scharf verurteilt. Das "barbarische Vorgehen des syrischen Regimes" sei eine "eklatante Verletzung des Völkerrechts", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Die Regierung verurteile zudem die "bewussten und systematischen Behinderungen bei der Lieferung humanitärer Hilfe", fuhr Seibert fort.

Vor einem Jahr griff Russland in den Syrien-Konflikt ein.

Das syrische Aleppo erlebt die bisher schwersten Bombenangriffe. Viele Menschen sterben. Im Weltsicherheitsrat schieben sich Russland und die westlichen Staaten gegenseitig die Schuld zu.

Einmal im Jahr redet Deutschlands Außenminister vor der UN-Vollversammlung. Steinmeier nutzt die Gelegenheit für einen Appell an Russland. Und wirbt um einen deutschen Platz im UN-Sicherheitsrat.

In Köln hat sich ein 16-jähriger Syrer in nur drei Monaten von einem unscheinbaren Jugendlichen zu einem potenziell gefährlichen Islamisten entwickelt - offenbar nur übers Internet. Der Trend zur virtuellen Radikalisierung bereitet Experten Sorgen. Oliver Malchow von der Gewerkschaft der Polizei spricht von einer "ganz neuen Dimension".

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Die internationalen Bemühungen um eine Rückkehr zum ausgehandelten Waffenstillstand für Syrien sind ein weiteres Mal ohne Erfolg geblieben.

Zwei Brüder aus Kassel treten zum Islam über, radikalisieren sich und reisen nach Syrien. Ihr Vater versucht seit zwei Jahren, sie aus der «IS-Hölle» zurückzuholen. Seine Erlebnisse schildert er in einem Buch.

Nach dem Syrien-Krisenmanagement während es Treffens mit Präsident Putin konzentriert sich Gabriel bei seinem Russland-Besuch wieder auf Wirtschaftsfragen. Es winken ...

Die Terrormiliz IS soll amerikanische und irakische Soldaten mit einer mit Senfgas gefüllten Rakete beschossen haben. Das Pentagon überprüft jetzt die an der Waffe gefundenen Substanzen.

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Nach seinem letzten Besuch in Russland musste Vizekanzler Gabriel Kritik einstecken. Das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland ist seitdem nicht besser geworden. Der Wirtschaftsminister will aber Brücken bauen.

Die USA haben Russland die Verantwortung für den tödlichen Luftangriff auf einen Hilfskonvoi in Syrien zugewiesen. Der Angriff könne nur von der syrischen oder der russischen Luftwaffe geflogen worden sein, sagte der US-Präsidentenberater Ben Rhodes. Die Verantwortung trage letztlich aber Russland. Das russische Verteidigungsministerium wies die Vorwürfe am Mittwoch erneut zurück und erklärte, zum Zeitpunkt des Angriffs sei eine Kampfdrohne der US-geführten Militärkoalition in der Nähe gewesen.

Der in Köln festgenommene syrische Flüchtling plante nach Erkenntnissen der Polizei einen Sprengstoffanschlag. Er habe in Internet-Chats seine "unmissverständliche Bereitschaft" geäußert, einen solchen Anschlag zu begehen, sagte Klaus-Stephan Becker von der Kölner Polizei am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

Ein syrischer Kriegsflüchtling ist in Bonn angeklagt, seine drei Kinder aus dem Fenster geworfen zu haben. Am ersten Prozesstag sagt der Mann nicht viel. Er weint - und kniet sich hin.

Das Weiße Haus macht Russland für die verheerende Attacke von Kampfjets auf einen UN-Konvoi mit Hilfsgütern in Syrien verantwortlich. US-Regierungsbeamte sagten gar, dass nach einer vorläufigen Einschätzung davon ausgegangen werde, dass russische Kampflugzeuge den Konvoi angegriffen haben.

US-Präsident Barack Obama hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihren Einsatz bei der syrischen Flüchtlingskrise gedankt. "Ich möchte Kanzlerin Merkel und (Kanadas) Premierminister (Justin) Trudeau und den Völkern dieser beiden Länder persönlich danken."

Die Vereinten Nationen haben mit Abscheu und Fassungslosigkeit auf den tödlichen Luftangriff auf einen von ihr organisierten Hilfskonvoi in Syrien reagiert. Sollte sich der Angriff vorsätzlich gegen die Helfer gerichtet haben, "dann läuft dies auf ein Kriegsverbrechen hinaus", sagte der Chef der UN-Hilfseinsätze, Stephen O'Brien, am Montag in New York. Bei dem verheerenden Angriff starben zwölf UNO-Mitarbeiter.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Europäische Union zur Einhaltung ihrer Zusagen beim Kampf gegen die syrische Flüchtlingskrise aufgefordert.

Dem Christentum droht in weiten Teilen des Mittleren Ostens nach Einschätzung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) "die Auslöschung". Die Zahl der Christen von Nordafrika bis nach Pakistan sinke durch Terror und Vertreibung bedenklich, sagte DBK-Experte Ulrich Pöner am Dienstag bei der Herbstvollversammlung in Fulda.

Lässt sich das Schicksal von 65 Millionen Flüchtlingen mit einem 25-seitigen Papier lösen? Kaum, doch zu mehr als einer Erklärung kann sich die Weltgemeinschaft nicht durchringen.

Die Polizei hat Angaben mehrerer US-Medien am Montag Ahmad Khan Rahami festgenommen. Der US-Amerikaner afghanischer Herkunft wurde wegen eines Bombenanschlag in New York und mehrerer selbst gebauter Sprengsätze in New Jersey gesucht.

Bei einer Serie heftiger Luftangriffe auf Rebellengebiete in Syrien sind Aktivisten zufolge mindestens 32 Menschen getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für ...

Die syrische Armee hat das Ende der Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland erklärt. Das berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana am Montag.

In der zusammenbrechenden Waffenruhe in Syrien macht das russische Militär den USA heftige Vorwürfe. Die USA hätten nicht eine der Vereinbarungen vom 9. September eingehalten, erklärte Generalleutnant Sergej Rudskoi vom russischen Generalstab am Montag in Moskau. Die amerikanische Seite habe keine Daten geliefert, wo die von ihr kontrollierten Oppositionsgruppen stünden. Auch Syriens Präsident Baschar al-Assad attackiert die USA scharf.

Bricht die Waffenruhe in Syrien nun zusammen? Nach dem irrtümlichen US-Beschuss von Regierungstruppen weiß niemand, wie es nun weitergeht. Ein verbaler Showdown zwischen Russland und den USA verheißt nichts Gutes.

In Russland haben die Bürger am Sonntag ohne große Begeisterung ein neues Parlament gewählt. Bei der Abstimmung wurde allgemein mit einem klaren Sieg für die Kreml-Partei Einiges Russland gerechnet. Nachdem es nach der Parlamentswahl im September 2011 unter anderem wegen des Verdachts der Fälschung beispiellose Massenproteste gegeben hatte, bemühte sich die Regierung diesmal um mehr Transparenz.

Ein Kampfflugzeug der syrischen Armee ist von Kämpfern der Terrormiliz "Islamischen Staat" nahe der ostsyrischen Stadt Dair As-Saur abgeschossen worden. Der Pilot wurde offenbar getötet.

Nur eine Woche ihrer Vereinbarung ist die Waffenruhe für Syrien offenbar ernsthaft bedroht: Laut syrischen Staatsmedien und den russischen Streitkräften griffen Kampfflugzeuge der US-geführten Koalition Stellungen der syrischen Regierungstruppen an. Die russische Armee sprach von mehr als 60 getöteten syrischen Soldaten. Moskau steht in dem Bürgerkrieg auf Seiten von Damaskus. Bereits zuvor hatten die USA und Russland wieder offen über das richtige Vorgehen in Syrien gestritten.

Die Hoffnungen auf einen dauerhaften Erfolg der von den USA und Russland vereinbarten Waffenruhe für Syrien haben am Freitag womöglich einen schweren Rückschlag erlitten. Am östlichen Stadtrand von Damaskus lieferten sich regierungstreue Einheiten und Rebellen schwere Gefechte, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Unklar war zunächst, ob auch dschihadistische Milizen beteiligt waren, für die die Waffenruhe nicht gilt.

Drei junge Männer aus Syrien sind wegen Terrorverdachts in Norddeutschland verhaftet worden. Sie sollen als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sein und als "Schläfer" im Auftrag des sogenannten Islamischen Staats gearbeitet haben. Doch wie werden die Behörden eigentlich auf solche Terrorverdächtige aufmerksam? Und wie sieht die konkrete Ermittlungsarbeit aus?

Es ist nicht die erste Waffenruhe in Syrien, doch diesmal sind die Hoffnungen größer. Obwohl es wie immer Verstöße gibt, verlängern Moskau und Washington die Feuerpause um ...

Die Waffenruhe in Syrien hält weitgehend. Die USA sehen sich mit der Frage konfrontiert, ob sie dafür nicht zu große Zugeständnisse an Russland gemacht haben. Vor allem ein Teil der Vereinbarung sorgt in Washington für Misstrauen.

Es ist nicht die erste Waffenruhe in Syrien, doch diesmal sind die Hoffnungen größer. Obwohl es wie immer Verstöße gibt, will Russland die Feuerpause um 48 Stunden verlängern.

In Syrien und im Irak ist der IS schwer unter Druck geraten. Die Terrormiliz setzt deshalb mehr auf Anschläge im Westen und schickt auch eigene Leute als Flüchtlinge nach Europa. Aber es gibt noch ganz andere Bedrohungen aus der Islamisten-Szene - und neue Tätertypen.

Die Waffenruhe in Syrien scheint vorerst zu halten. Nach kleineren Gefechten blieb es zunächst ruhig. Aber wie lange halten sich die verschiedenen Konfliktparteien daran?

Nach eingehender Prüfung hat die US-Regierung den Tod des Propagandachefs der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat (IS)" bestätigt. Es könne nun mit Gewissheit gesagt werden, dass der IS-Anführer Abu Mohammed al-Adnani im vergangenen Monat bei einem Angriff in Syrien getötet worden sei, sagte Pentagon-Sprecher Peter Cook am Montag (Ortszeit) in Washington.

Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

Die für Syrien ausgehandelte Feuerpause scheint in der ersten Nacht weitgehend gehalten zu haben. Aktivisten und Beobachter meldeten bis zum Dienstagmorgen zunächst keine Verstöße der von den USA und Russland vereinbarten Waffenruhe.

Zum Beginn des muslimischen Opferfestes gilt in Syrien eine Waffenruhe. Tatsächlich flauen die Kämpfe zunächst ab. Feierstimmung kommt aber nicht auf. Zu oft schon wurden die Menschen enttäuscht.

Wie vereinbart ist die von den USA und Russland ausgehandelte Waffenruhe für Syrien am Montagabend mit Einbruch der Dunkelheit in Kraft getreten. Während die syrische Regierung und ihre Verbündeten das Abkommen mittragen, steht die Zustimmung von Opposition und Rebellen noch aus.

Mit dem Sonnenuntergang in Syrien ist die von Russland und den USA für das Bürgerkriegsland ausgehandelte Waffenruhe offiziell in Kraft getreten.

Wenige Stunden vor Beginn einer Waffenruhe hat Syriens Präsident Baschar al-Assad angekündigt, das gesamte Staatsgebiet wieder unter seine Kontrolle bringen zu wollen. "Der syrische Staat ist entschlossen, jedes Gebiet von den Terroristen zurückzuerobern", sagte Assad laut staatlichen Medien am Montag bei einem seltenen öffentlichen Auftritt in der einstigen Rebellenhochburg Daraja. Dort nahm er gemeinsam mit Ministern und Abgeordneten an einem Gebet in der Moschee teil.

Hunderttausende Tote, Millionen von Flüchtlingen. Doch endlich gibt es Hoffnung auf eine Lösung des Syriens-Konflikts. Die USA und Russland erreichten in langwierigen ...

Nach der Einreise Hunderttausender Flüchtlinge sind in Deutschland inzwischen fast 1500 verheiratete Kinder und Jugendliche registriert.

Was bedeutet Flucht? Was ist Heimat? Was sind unsere Wurzeln? Zum Abschluss seiner Europa-Trilogie stellt Milo Rau "Empire" in Berlin vor.

Der Prozess gegen den bundesweit bekannten Salafistenprediger Sven Lau ist kurz nach Beginn vertagt worden. Das Oberlandesgericht Düsseldorf unterbrach das Verfahren am Dienstag nach Verlesung der Anklage bis zur kommenden Woche.

Eine emotionale Rede von Norwegens König Harald zu den unterschiedlichen Menschen, die sein Land ausmachen, hat sich im Internet viral verbreitet.