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Kleiner Schuh-Ratgeber - Teil 2

Schuhe, Schuhe, Schuhe - es gibt sie in zig verschiedenen Formen, in zig Farben, mit Absatz, ohne Absatz, hoch oder flach ... Aber dennoch gibt es scheinbar nie den passenden Schuh zum jeweils aktuellen Outfit. Wir machen Schluss mit dem Schuh-Frust!

Von Jeannette Mayer für WEB.DE

Geht es Ihnen auch so? Sie haben in einer Boutique DIE Traumschuhe entdeckt und natürlich auch gleich gekauft. Doch Zuhause müssen Sie leider feststellen, dass Sie gar nicht genau wissen, wozu Sie die chicen Schühchen eigentlich tragen sollen. Und so fristen die Treter ihr Dasein fortan in einem dunklen Schuhschrank neben Leidensgenossen.

Welche Schuhe passen zu welchem Outfit? Diese Frage verursacht bei vielen Frauen Kopfzerbrechen. Deshalb stellen wir Ihnen die wichtigsten Schuhtypen vor und verraten, welche Outfits sich am besten dazu machen.  

Slingbacks

Als Slingbacks bezeichnet man im Grunde alle Schuhe, die statt einer Fersenkappe ein Riemchen haben. Am häufigsten sieht man sie jedoch in der typischen Pumps-Variante: vorne geschlossen und mit kleinem bis mittelhohem Pfennigabsatz.

Slingbacks wirken schön elegant und sind daher ein optimaler Partner für Kostüme, Bleistiftröcke, chice Abend- oder leichte Sommerkleider. Aber auch zu schmal geschnittenen Hosen sehen sie toll aus. Zu knappen Miniröcken sind sie dagegen nicht zu empfehlen, da sie in dieser Kombination schnell billig wirken können. Bei dickeren Fesseln sind Slingbacks generell nicht die erste Wahl.  

Peeptoes

Peeptoes sind Schuhe mit offener Zehenpartie, die ihren modischen Ursprung in den 1950er Jahren haben. Wie Slingbacks gibt es auch Peeptoes in allen möglichen Absatz- und Schuhvarianten: als Ankle Boots, Wedges, Boots, Sandalen, Ballerinas usw. In der Regel sind jedoch klassische Pumps mit offener Schuhspitze gemeint, wenn von Peeptoes die Rede ist. Hier legt die Aussparung vorne meist nur den Blick auf den großen Zeh frei. Sind alle Zehen zu sehen, spricht man hingegen von Opentoes.

Da Peeptoes ihre Hochzeit in den Fünfzigern feierten, passt der Fifties-Look mit Pencilskirts, Capri-Hosen oder Petticoats natürlich perfekt. Aber auch zum Business-Outfit, zu leichten Sommerkleidern und eleganter Abendrobe können sich die zehenfreien Schuhe sehen lassen. Einziges No-Go: Söckchen und Feinstrumpfhosen haben in Peeptoes nichts zu suchen. Die sichtbare Naht an den Zehen ruiniert jeden noch so schönen Schuh. Dass die Zehennägel tadellos gepflegt sein sollten, versteht sich von selbst.

Sneakers

Unter Sneakers versteht man im Allgemeinen sportliche Schuhe, die im Alltag zum Einsatz kommen. 

Sneakers passen zu legerer Kleidung im Casual-Look am besten. Dazu gehören in erster Linie Jeans, sportliche Hosen und sommerliche Shorts. Aber auch zu Kleidern, Maxiröcken und sogar zum Business-Hosenanzug können ausgesuchte Paare getragen werden. Denn unter Sneakers versteht man längst nicht mehr nur olle, ausgelatschte Turnschuhe. Zwar waren sie ursprünglich für die Sportmode gedacht, dank der Hip-Hop-Szene hat sich der Freizeitschuh seit den Achtzigern aber auch in anderen Modebereichen etabliert und verstößt gegen fast keinen Dresscode mehr. Einzige Ausnahmen: Zum edlen Abendkleid sollten Sneakers nicht unbedingt ausgeführt werden und auch das Motto "Je abgenutzter, desto stylischer" gilt nicht mehr! 

Espadrilles

In Spanien haben die leichten Leinen- beziehungsweise Baumwollschuhe mit der typischen geflochtenen Sohle aus Hanf oder Flachs ihren Ursprung. Vor allem in den Achtzigern waren die bequemen Stoffslipper groß in Mode und wurden 1980 sogar zum beliebtesten Sommerschuh gewählt. Seit den letzten Jahren sind Espadrilles wieder vermehrt zu sehen und kommen längst nicht mehr nur in der klassischen Version daher: Mittlerweile gibt es sie auch in Leder, mit Verzierungen und Schnürungen, als Peeptoes oder auch als Wedges.

Schlichte Espadrilles passen zu jedem Sommeroutfit: Sie sehen zu langen Kleidern und Röcken im lässigen Hippie-Look toll aus, lassen sich aber auch zu Jeansshorts, Leinenhosen oder Miniröcken perfekt kombinieren. Von Abendkleidern und Socken oder Strumpfhosen sollte man sie allerdings fernhalten!

Finden Sie im ersten Teil des Schuhratgebers weitere Schuhtypen und die besten Kombinationsmöglichkeiten.

© Leadsatz

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Sie lesen gerade: Kleiner Schuh-Ratgeber - Teil 2. Slingbacks, Peeptoes und Co. - welchen Schuh man wozu trägt.