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22.02.2012, 10:40 Uhr

Computerspielemarkt in Deutschland schrumpft leicht

Berlin (dpa) - Der Computerspielemarkt in Deutschland ist im vergangenen Jahr geschrumpft. Der Umsatz aus Software-Verkäufen ging leicht auf 1,57 Milliarden Euro zurück, wie der Branchenverband BIU mitteilte.

Damit lag das Minus wie im Jahr zuvor bei rund einem Prozent. Die Zahl der verkauften Einheiten stieg zwar leicht auf 71,6 Millionen Stück, der Durchschnittspreis fiel aber auf 21,99 Euro (minus 2 Prozent). Für die Erhebung hatte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 25 000 Verbraucher befragt und die Ergebnisse hochgerechnet.

Weiter auf dem Vormarsch ist der digitale Vertrieb. 27 Prozent aller Titel seien per Download erworben worden (2010: 24 Prozent), berichtete der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU). In den jetzt präsentierten Zahlen ist der Umsatz aus Abonnements, Premium-Mitgliedschaften und dem Verkauf virtueller Zusatzinhalte allerdings nicht enthalten - dieses Segment wächst derzeit stark. Die Zahlen dafür will der BIU später vorlegen.

Stärkstes Segment waren die Konsolenspiele mit 888 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr: 884 Millionen Euro). Die in Deutschland traditionell beliebten PC-Spiele trugen 445 Millionen Euro bei (443 Millionen). Der Umsatz mit Spielen für mobile Konsolen und mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer schrumpfte deutlich und lag bei rund 237 Millionen Euro (264 Millionen).

Allerdings erwartet der Verband hier eine Trendwende: Die neuen Mobilkonsolen Nintendo 3DS und Playstation Vita würden für Wachstumsimpulse sorgen, erklärte BIU-Geschäftsführer Maximilian Schenk.

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3 Meinungen zu "Spielemarkt schrumpft leicht"

  • CiC
    Montag, 27.02.2012, 12:51 Uhr
    Neue Games sind zu teuer bzw. stimmte das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Soll heißen: Viel Kohle für wenig Spiel (CoD!!!). Ich kauf Spiele auch maximal für 20-25 Euro, nur wenige Superspiele (wie z.B. Mass Effect oder Gears of War) werden beim Erscheinen direkt geholt, und selbst dann werden erstmal tage- oder wochenlang Preise verglichen, bis ein gutes Angebot da ist.
  • ZuoCi
    Donnerstag, 23.02.2012, 09:36 Uhr
    Wen wunderts dass nach den ganzen Panikwellen der Verkauf von günstigeren Produkten ansteigt? Geschweige denn dass die Qualität der Spiele innerhalb der letzten Jahre irgendwelchen Gimmicks weichen musste. (vielleicht sollte man einen Spielefehlerfaktor zu solchen Dingen zusätzlich mitberechnen.)
  • LordOida
    Mittwoch, 22.02.2012, 15:59 Uhr
    ist doch gut so. Allein die Tatsache, dass der Chef von Activison Blizzard bei "Modern Warfare 2" auf die Idee kam, die Konsolenfassung für 70€ in die Regale zu stellen, war hirnrissig. Ich hab die letzten 3 Jahre nur 2 Vollpreisspiele gekauft (50-60€ Konsole) und eine Collecter's Edition für 140€ (Skyrim für PC :D) die 5-6 anderen waren von der Spiele-Pyramide (<20€) OK, März werd ich wieder um 60€ leichter wegen "Mass Effect 3" aber für Qualitativ hochwertige Spiele geb ich gern mein Geld aus. Wobei mir das "EA" in dem Spiel stört -.- keine Macht den Puplishern!
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