Nach dem schweren Unfall von Formel-1-Rennfahrer Jules Bianchi hat dessen Familie eine Mitteilung veröffentlicht. Auf der Facebook-Seite seines Rennstalls Marussia äußern sich die Angehörigen zu seinem Gesundheitszustand.

Die Formel 1 ist noch immer von dem schweren Crash des Marussia-Piloten Jules Bianchi beim Grand Prix in Japan schockiert. Der 25-Jährige hat dabei schwere Kopfverletzungen erlitten. Nach Auskunft seiner Familie befindet er sich noch immer in einem "kritischen, aber stabilen Zustand". Das medizinische Personal gewährleiste ihm die "beste Behandlung".

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Bianchi-Unfall überschattet Hamiltons Sieg in Japan

Bianchis schwerer Unfall überschattet Hamiltons Sieg. © dpa

Die Angehörigen zeigen sich in der für sie "sehr schwierigen Zeit" zudem gerührt von der Anteilnahme der Fans aus aller Welt und bedanken sich für die Unterstützung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

"Das ist eine sehr schwere Zeit für unsere Familie, aber die Nachrichten der Unterstützung und Zuneigung für Jules aus der ganzen Welt, spenden uns Trost. Wir möchten uns von ganzem Herzen dafür bedanken.

Jules bleibt auf der Intensivstation des Mie General Medical Center in Yokkaichi. Er hat ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten und sein Zustand ist kritisch, aber stabil. Die Mediziner des Krankenhauses versorgen ihn bestens und wir sind dankbar für alles, was sie seit seinem Unfall für ihn getan haben.

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Wir sind auch dankbar für die Anwesenheit von Professor Gerard Saillant, Präsident der medizinischen Kommission der FIA und Prof. Alessandro Frati, Neurochirurg der Universität in Rom, die beide auf den Wunsch der Scuderia Ferrari hin nach Japan gereist sind. Sie sind heute im Krankenhaus angekommen und haben sich mit den Medizinern, die für Jules' Behandlung verantwortlich sind, getroffen, um über seinen Zustand voll informiert zu sein und die Familie somit bestens beraten zu können. Prof. Sailland und Prof. Frati haben die hervorragende Pflege, die das Mie General Medical Center Jules zukommen lässt, zur Kenntnis genommen und möchten sich bei ihren japanischen Kollegen bedanken.

Das Krankenhaus wird Jules weiter überwachen und behandeln und weitere medizinische Neuigkeiten werden zu angemessener Zeit mitgeteilt werden."