Die Formel 1 erlebt 2016 eine Revolution: Um mehr Spannung und mehr Action im Qualifying zu bieten, spielen die Fahrer Samstags ab sofort "Reise nach Jerusalem". Chefvermarkter Bernie Ecclestone gab nach anfänglichem Veto nun doch sein Einverständnis.

Die neue Formel-1-Saison beginnt in zwei Wochen mit dem Auftaktrennen in Melbourne. Nach tagelangem Hin und Her gibt es jetzt offenbar ein neues Format für das Qualifying. Nach Angaben des britischen Magazins "Autosport" spielen die Fahrer im Qualifying künftig "Reise nach Jerusalem".

FIA-Präsident bekräftigt: "Ich bin immer noch sein Freund."

Der neue Modus funktioniert wie folgt: In jedem der drei Qualifikations-Abschnitte gibt es eine "Einrollphase". Wenn diese beendet ist, scheidet im 90-sekündigen Rhythmus der langsamste Fahrer aus. Nach Q1 kämpfen noch 16 Fahrer um die Pole Position, nach Q2 wie gewohnt noch zehn.

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hatte vorige Woche noch sein Veto gegen diese Regeländerung eingelegt, stimmte dem neuen Modus jetzt aber wohl zu.

Bei den Fahrern kommt die neue Regel nicht gut an. Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso sagte bei den Testfahrten in Barcelona: "Es macht mich traurig für den Sport. Es sieht einfach nicht gut aus, wenn wir innerhalb von einer Woche das Qualifying-Format dreimal ändern."