Fia-Chef Jean Todt hat sich zum gesundheitlichen Zustand von Michael Schumacher geäußert. Nach einem Krankenbesuch berichtete er dem Radiosender "RTL France" von Fortschritten des ehemaligen Formel-1-Fahrers. Der Frage, ob Schumacher wieder ein normales Leben führen kann, weicht er aber aus.

Der Präsident des internationalen Automobilverbandes Fia, Jean Todt, blickt in einem Interview in Schumachers Zukunft. "Wir können nur hoffen, dass sich die Dinge verbessern", sagte Todt am Rande des Grand Prix in Japan dem französischen Sender RTL. "Die Familie von Michael Schumacher ist nahe bei ihm." Der frühere Formel-1-Teamchef ist ein Freund und Weggefährte des Rekordweltmeisters. 1996 holte er Schumi zu Ferrari.

Anfang der vergangenen Woche hatte Todt den ehemaligen Rennfahrer besucht. Schumacher erholt sich derzeit zu Hause von seinem schweren Skiunfall im Dezember 2013. "Er kämpft", berichtet Todt. Der Frage, ob Schumacher wieder ein normales Leben führen kann, weicht er aber aus und antwortet nur, dass er nie wieder ein Formel-1-Auto steuern wird. (com)

Anmerkung der Redaktion: Der Artikel wurde überarbeitet und die teilweise ungenauen Zitate ausgebessert.