Der Papst will für die Genesung von Michael Schumacher beten. Dies erklärte der ehemalige Ferrari-Teamchef Jean Todt nach einem Treffen mit Franziskus.

Zwei Jahre nach dem Unfall weiß niemand, wie es dem Ex-Piloten geht.

"Ich habe ihn gefragt, ob er für ihn beten möchte, und er hat gerne akzeptiert", zitierte Radio Vatikan den heutigen Motorsport-Weltverbandspräsidenten. Der siebenfache Formel-1-Weltmeister Schumacher war 2013 beim Skifahren verunglückt und hatte schwere Hirnverletzungen erlitten.

Details zu seinem Zustand sind nicht bekannt. Franziskus kenne Schumacher und habe auch von dem Unfall gehört, erklärte Todt.

Jean Todt: "Michael Schumacher liegt mir am Herzen"

Der Unfall Michael Schumachers jährt sich zum zweiten Mal.

Obwohl es bei der Audienz eigentlich um andere Themen gehen sollte, habe er sich "angesichts der positiven Atmosphäre bei unserem Gespräch" mit der Bitte um ein Gebet an Franziskus gewandt, so der Franzose.

"Michael Schumacher liegt mir am Herzen, wie alle wissen: Er gehört zur Familie." Nach dem Treffen habe er Schumachers Frau Corinna angerufen, um ihr von dem Gespräch und den Worten des Papstes zu erzählen.© dpa