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28.11.2012, 11:31 Uhr

Red Bull dementiert Meldung über Vertragsverlängerung mit Vettel

Berlin (dpa) - Mitten in den Ehrenrunden von Sebastian Vettel hat die Meldung über eine angebliche Vertragsverlängerung des Formel-1-Weltmeisters für Wirbel gesorgt. Das Red-Bull-Team dementierte die Nachricht aus Österreich am Mittwoch jedoch umgehend. Vettel habe seinen bis 2014 laufenden Kontrakt keineswegs schon jetzt um zwei weitere Jahre verlängert, versicherte Motorsportberater Helmut Marko. "Wir haben einen Vertrag bis 2014. Das ist es und nichts weiteres und nichts mehr", sagte Marko der Nachrichtenagentur dpa.



Die mediale Aufregung hatte das österreichische Internetportal oe24.at ausgelöst. «Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel zu Ferrari gehören spätestens seit Dienstag der Vergangenheit an: Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz verlängert den Vertrag von Vettel vorzeitig bis 2016», hieß es auf der Internetseite. Zudem hätten sich auch Teamchef Christian Horner und Technik-Genie Adrian Newey noch länger an den dreimaligen Konstrukteursweltmeister gebunden.

Auch wenn dieses Szenario sicherlich denkbar ist, besteht für alle Beteiligten überhaupt kein Grund zur Eile. Zwei Jahre ist die Erfolgsmannschaft ohnehin noch zusammen. Und nach der ersten Partytour im Anschluss an das dramatische Saisonfinale in Brasilien waren alle Beteiligten erst am Dienstagmorgen übernächtigt in London aus dem Flieger gestiegen, um dann zur nächsten Feier am Teamsitz Milton Keynes zu hetzen. Wohl kaum der richtige Zeitpunkt für eine fixe Vertragsverlängerung, bei der es um viele Millionen geht.

Allerdings hatte Vettel auch bei der Gratulationstour in Milton Keynes wieder beteuert, dass Red Bull vorerst sein Wunschpartner bleibt. "Ich habe schon so oft gesagt, dass ich bei keinem anderen unterschrieben habe und ich nicht scharf drauf bin, woanders zu unterschreiben", sagte der dreimalige Champion.

Vettel fährt seit 2009 für Red Bull und wurde zuletzt dreimal in Serie Weltmeister. Sein steiler Erfolgsweg hatte immer wieder Spekulationen um einen Wechsel zu einem Traditionsteam wie Ferrari angeheizt. Boss Mateschitz hatte jüngst sogar Verständnis signalisiert, wenn Vettel diesen Wunsch haben sollte. Doch sein Starpilot beteuerte auch nach seinem Titel-Hattrick beharrlich: "Ich will gar nicht woanders sein."

Einen Fahrertausch gab es indes am Mittwoch beim Williams-Team. Der Rennstall ersetzt seinen Stammpilot Bruno Senna künftig durch den 23 Jahre alten Finnen Valtteri Bottas. Das zweite Cockpit behält Pastor Maldonado aus Venezuela, der im Mai in Barcelona den ersten Grand-Prix-Sieg für das Team seit neun Jahren erobert hatte. Bottas war bislang Testfahrer bei Williams und wird dank seiner starken Vorstellungen im Training befördert. "In Pastor und Valtteri haben wir zwei der aufregendsten Talente im Motorsport", sagte Teamchef Frank Williams.

Offen ist noch die Zukunft des Brasilianers Senna. Der Neffe des dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna hatte das Team mit WM-Platz 16 nicht überzeugen können. Zuletzt war er als Kandidat für ein Cockpit beim klammen HRT-Rennstall gehandelt worden.

Alle News vom: 28. November 2012 Zur Übersicht: Sport

102 Meinungen zu "Verwirrung um Vettel"

  • Krauty
    Montag, 03.12.2012, 13:35 Uhr
    Vettel ist ein Unsympath.
  • motzbock
    Donnerstag, 29.11.2012, 16:07 Uhr
    never change a running system.
  • Nored
    Donnerstag, 29.11.2012, 12:23 Uhr
    Laut Christian Danner im n-tv glaubt er eher nicht an negative Folgen der Regelverletzung für Vettel, sicher ist er allerdings keineswegs.
  • meinichhalt
    Mittwoch, 28.11.2012, 17:57 Uhr
    Warum sollte er bleiben? Er ist jung, sein Hattrick hat er und jetzt will er beweisen auch mit anderen Fahrzeuge ganz vorne mitzufahren.
  • Vandal
    Mittwoch, 28.11.2012, 17:53 Uhr
    @ forestal Danke, endlich mal jemand das schreibt....Vettels Rennmillionen liegen irgendwo aber garantiert nicht in D. Warum auch...kann man ja mächtig Steuern sparen. Da sollte man die D Fahne noch vor dem Rennen vom Fahrzeug nehmen. Sinnloses Geld dafür das ein Fahrzeug im Kreis bewegt wird. Die F1 ist schon lange nicht mehr das wozu sie mal gedacht war. Und zu der Frage: Der Handwerker, und nur der Handwerker. Weil ein Handwerker etwas macht das bestehen bleibt. Das kann ich anfassen oder essen. Aber egal wie fleisig ein Handwerker ist, dieses Geld wird er nie verdienen. Und das ist das Traurige daran. Es ist sogar noch schlimmer, das die Zahlungsmoral den Handwerkern gegeüber so schlecht ist, das viele zu machen müssen. Aber für Unterhaltung werden Summen bezahlt das es einem nur noch schlecht werden kann. Unsere Gesellschaft bezahlt lieber das huntertausendfache an irgendwelche Gaukler (mehr ist ein F1 Fahrer auch nicht) als an ehrliche Menschen die ihnen geholfen haben oder etwas repariert haben. MfG
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