Bayern baut Führung aus - Gladbach Zweiter
Borussia Mönchengladbach schob sich durch das 2:2 (0:1) gegen Bayer Leverkusen als härtester Verfolger vorerst auf den zweiten Rang. Der VfB Stuttgart setzte beim 2:0 (0:0) gegen 1899 Hoffenheim seinen Aufschwung fort. Dank eines Doppelpacks von Mario Mandzukic gewann der VfL Wolfsburg mit 2:1 (1:0) gegen den 1. FC Nürnberg. Der FC Augsburg holte durch das 1:0 (0:0) beim FSV Mainz seinen ersten Sieg im Oberhaus.
Bereits nach 13 Minuten war den Bayern gegen Berlin ihr vierter Heimsieg in Serie nicht mehr zu nehmen. Mario Gomez (5. Minute), der überragende Franck Ribéry (7.) und Bastian Schweinsteiger sorgten mit ihren Treffern für die frühe Entscheidung. Auch nach dem Feuerwerk in der Anfangsviertelstunde drängten die Münchner weiter nach vorne, ließen aber zahlreiche hochkarätige Chancen aus. Mit seinem zehnten Saisontreffer sorgte Gomez per Foulelfmeter (69.) für den Endstand. Torhüter Manuel Neuer baute seine Serie ohne Liga-Gegentreffer auf 748 Minuten aus und liegt damit auf Rang drei der ewigen Bestenliste.
1. Bundesliga: 22. Spieltag
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Im rheinischen Duell drehten die Gladbacher zunächst eine packende Partie gegen Leverkusen, verpassten aber dennoch den ersten Heimsieg gegen Bayer seit 1989. Zum Gäste-Führungstreffer von Stefan Reinartz (20.) leistete Kapitän Michael Ballack per Kopf die Vorarbeit. Marco Reus (65.) und Patrick Herrmann (72.) ließen die Borussia auf den Erfolg über den Angstgegner hoffen, doch André Schürrle rettete Leverkusen das Unentschieden. Gladbach zog damit dennoch wieder an Borussia Dortmund vorbei. Der Meister hatte den Spieltag am Freitagabend mit einem glücklichen 2:0 (1:0) bei Werder Bremen eröffnet.
Stuttgart feierte dank Shinji Okazaki (48.) und Pawel Progrebnjak (77./Foulelfmeter) gegen Hoffenheim den vierten Sieg aus den vergangenen fünf Partien. In einer lange Zeit mäßigen Partie blieben die Schwaben damit auch im siebten Aufeinandertreffen mit den Kraichgauern ungeschlagen und schoben sich mit sechs Zählern Rückstand auf den Spitzenreiter in das obere Drittel der Tabelle.
Von der Rolle des Bayern-Jägers ist der frühere Münchner Coach Felix Magath noch weit entfernt. Seine Wolfsburger zeigten sich nach dem 1:3 in Leverkusen vor zwei Wochen allerdings stark verbessert. Der starke VfL-Angreifer Mandzukic (24.) schoss das Heimteam in Führung, Rückkehrer Christian Eigler (70.) glich für die Franken aus. Erneut Mandzukic (83.) sorgte per Foulelfmeter für den dritten Wolfsburger Heimsieg. Der FCN wartet nun seit vier Partien auf einen Dreier und fiel in der Tabelle hinter den VfL zurück.
In der Augsburger Premierensaison sorgte Jan-Ingwer Callsen-Bracker per Foulelfmeter in der 88. Minute für den vielumjubelten ersten Sieg. Bo Svensson hatte Axel Bellinghausen ungestüm zu Fall gebracht. Damit kletterte der FCA zumindest für wenige Stunden von den Abstiegsplätzen. Der 1. FC Kaiserslautern hatte am Samstagabend in der Partie beim FC Schalke 04 allerdings noch die Chance, zu kontern.
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Oby
Mittwoch, 26.10.2011, 08:23 Uhr :o(( -
Oby
Mittwoch, 19.10.2011, 07:44 Uhr Schade ! -
kajax
Dienstag, 18.10.2011, 12:17 Uhr @freak, "Reflexe sind sehr wohl trainierbar ....". Das war eigentlich nur eine Randbemerkung, das Hauptthema war die dumme Bemerkung von Gerland über Kraft ("Länge kann man nicht trainieren). Nebenbei bemerkt, Kahn war auch nur einen cm größer als Kraft. Aber naja, trotzdem auch interessant. Ich glaube, du verwechselst Reflex mit Reaktion. Kann das sein? EIn Reflex ist z.B. der Hammer unter's Knie, oder wie @soccer sagte, das Augenlid schließen bei Gefahr. Im Fußball wird meiner Meinung nach, wie so oft, fälschlich von Reflexen gesprochen, wenn der Torwart nach dem Ball hechtet. Wenn er angeschoßen wird, dann kann er als Reflex die Arme hochfahren, um sich zu schützen:-) Ich bin sicher kein "Experte" auf dem Gebiet, sondern ich versuch's nur mit (meinem) klaren Verstand und etwas Wissen wie eben alle hier, meine ich. Ich denke, was man trainieren kann, ist lediglich die Muskulatur. Bei den Sehnen kann man wohl die Elastizität auf jeden Fall verbessern durch Dehnübeungen. Ob sich das auf die Reaktionszeit auswirkt? Das Nervensystem, denke ich, ist nicht trainierbar und in der Geschwindigkeit verbesserbar, das sind elektrische Impulse in den Nervenbahnen. Wie soll man die trainieren, vlt mit zusätzlicher Batterie:-) Wenn du aber einen Link darüber hättest, würde es mich interessieren. Gleiches gilt auch für die Mönche, denke ich. Ich denke nicht, daß man die Schrecksekunde verkürzen kann, höchstens die Reaktion darauf. -
kajax
Dienstag, 18.10.2011, 12:09 Uhr @zackryder, "Wenn man 3:0 führt und in ein paar Tagen CL spielt, dann geht man halt für die restliche Spielzeit auf Schonprogramm!!! " Aha, wenn man also die herausgespielten Chancen nicht reinmacht, ist es schonender für die Spieler... -
kajax
Dienstag, 18.10.2011, 12:09 Uhr @lodar, "Also entweder ist Bayern richtig Stark oder der Rest der Liga richtig Schwach. Das kann sich jeder raussuchen, wir haben ja die freie Meinungsäußerung." So frei wählbar ist es leider nicht wie die Frage, ob einem Kaffe oder Tee besser schmeckt. Es ist eher so, daß die Bayern einerseits stärker sind als im letzten Jahr, die letztjährigen starken Teams aber schwächer. Dazu kommt, daß die Bayern aufgrund ihrer selbstbewußten Auftritten und Rekorde, einen ungemeinen Respekt hervorrufen und so die andern wie das Kanninchen vor der Schlange stehen und somit praktisch meistens unter dem eigentlichen Wert geschlagen werden. -
kajax
Dienstag, 18.10.2011, 12:07 Uhr in Freiburg...also bei weit WENIGER Chancen...
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