Hoeneß kritisiert Breno-Strafe
"Ich weiß nicht, ob man hier differenzieren muss zwischen einem Maurer, der seinen Beruf weiter ausüben kann, wenn er wieder rauskommt, und einem jungen Fußballspieler, der absolut nichts anderes kann als Fußball spielen", sagte Hoeneß der "Bild"-Zeitung.
"Wenn man dem damit seinen Beruf für alle Zeiten wegnimmt, dann ist das aus meiner Sicht für dieses Vergehen, sollte es stattgefunden haben, was für mich überhaupt nicht bewiesen ist, absolut nicht nachvollziehbar", erklärte der frühere Manager des deutschen Rekordmeisters.
Innenverteidiger Breno war Anfang Juli in München wegen schwerer Brandstiftung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht München sah es als erwiesen an, dass der 22 Jahre alte Brasilianer im vergangenen Jahr vorsätzlich seine Villa in Grünwald in Brand gesteckt hat. Die Verteidigung Brenos hat gegen das Urteil Revision eingelegt. Mit einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes ist frühestens im Spätherbst zu rechnen, teilte das Landgericht München vor zwei Wochen mit.
In dem Urteil stecke "eine solche soziale Härte, das hätte das Gericht meiner Meinung nach berücksichtigen müssen", sagte Hoeneß. Für Breno bedeute dies eine "fast lebenslängliche" Strafe. Hoeneß betonte, dass die Bayern weiter die Frau Brenos, die vorerst weiter in Deutschland lebe, betreuen werde.
683 Meinungen zu "Hoeneß kritisiert Breno-Strafe"
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haumirnix
Samstag, 28.07.2012, 17:46 Uhr PuskasFerenz, Danke der nachfrage: mir geht's im Moment Wieder etwas Besser , Dank auch deines buches"Gedankenkontrolle & Mentalsuggestion" !! Ich habe darin gelesen, und ich finde es gut!! vielleicht hilft es mir besser als die Chemo.... -
keinemachtderdummheit
Samstag, 28.07.2012, 17:44 Uhr hermannjosef, hast Du Kinder? Ein 22jähriger ist oft noch ein Kind und für Breno trifft das ganz sicher in hohem Maße zu. Der kennt nicht sehr viel über den Tellerand des Fussballs hinaus. Die Tatsache, das dieser Jungspund aus seinem Hobby einen Beruf macht und damit fühzeitig Millionär ist, nehmen viele hier zum Anlass ein möglichst hartes Strafmaß zu fordern oder mit dieser Spezie endlich persönlich verbal abzurechnen, als hätte er einen Anschlag verübt.
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