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14.11.2012, 14:22 Uhr

Bremen sucht Allofs-Nachfolger - Beiersdorfer schweigt

Bremen (dpa) - Werder Bremen muss einen Nachfolger für Klaus Allofs suchen. Als Topkandidat wird in Bremen neben Frank Baumann auch Dietmar Beiersdorfer gehandelt. Doch der arbeitet derzeit als Sportdirektor beim russischen Fußball-Erstligisten Zenit St. Petersburg. "Dazu möchte ich mich nicht äußern", antwortete Beiersdorfer am Mittwoch auf die Frage nach seinen Kontakten zu Werder.

Der 48-Jährige war von 1992 bis 1996 als Profi in Bremen beschäftigt, als der jetzige Aufsichtsratschef Willi Lemke als Werder-Manager arbeitete. Nach der aktiven Karriere hatte Beiersdorfer seine erfolgreichste Zeit als Sportchef des Hamburger SV. Über RB Leipzig wechselte er im August nach St. Petersburg.

Unterdessen freuen sich Spieler und Offizielle des VfL Wolfsburg sich auf den Wechsel von Klaus Allofs. "Er ist einer der besten Manager Deutschlands", kommentierte der brasilianische Mittelfeldspieler Diego den Transfer des bisherigen Werder-Geschäftsführers nach Wolfsburg.

Der von Allofs ebenfalls nach Deutschland geholte Verteidiger Naldo sagte: "Es ist gut für uns alle, dass er kommt." Der Brasilianer fügte an: "Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach für ihn ist, weil er lange in Bremen war." Allofs arbeitete 13 Jahre als Werder-Manager.

Allofs zukünftiger Geschäftsführer-Kollege Thomas Röttgermann meinte: "Wir freuen uns, dass er nach Wolfsburg kommt. Er ist ein profilierter Manager, der uns weit nach vorne bringen wird." Neben Röttgermann gehört auch Wolfgang Hotze zur VfL-Geschäftsführung. Hotze fungiert als Sprecher des Gremiums.

Beim Branchenführer FC Bayern München wird die Verpflichtung als eine kluge Entscheidung des VfL Wolfsburg angesehen. "Der VfL Wolfsburg wird einen guten Mann kriegen. Ich traue Klaus Allofs zu, den Club wieder in ruhiges Fahrwasser zu führen", sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge.

Der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters kann den Karriere-Schritt von Allofs, der 13 Jahre als Manager und Geschäftsführer in Bremen tätig war, nachvollziehen. "Klaus Allofs ist ein profilierter Manager. Ich verstehe, dass er sich einer neuen Herausforderung stellen will."

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17 Meinungen zu "Bremen sucht Allofs-Nachfolger"

  • Dubi1101
    Donnerstag, 15.11.2012, 16:32 Uhr
    Beiersdorfer an sich ist gar nicht mal so blöde bei der Vertragsgestaltung. Dem HSV hat es zusätzliche Kohle gebracht als ein früherer Spieler zum 2. Mal den Verein gewechselt hat. Dank der Vertragsmodalitäten zum Zeitpunkt eines Managers Beiersdorfer.
  • bulle0906
    Donnerstag, 15.11.2012, 09:45 Uhr
    Hallo MK1956 Ehre gibt es im Profifußball nicht ! Auch bei Werder nicht, Beispiel : Pizzaro, der grinst ein Jahr für Werder, im nächsten für Bayern, dann wieder Werder, dann in England, dann wieder Werder und wieder Bayern !
  • MK1956
    Donnerstag, 15.11.2012, 09:22 Uhr
    Kohle regiert die Welt....auch im Norden Deutschlands. Allofs könnte auch im Ohnesorg-Theater auftreten, bei seinem schauspielerichen Talent. Geld ist die eine Sache, aber davon müsste er bereits reichlich haben und hätte das auch bis zum Ende seiner Amtszeit bei Werder genug zum leben bekommen, aber Ehre ist die andere Sache und die hat er definitiv nicht. Das grenzt schon fast an Hochverrat. Eine Farce, die Allofs und die Geldgeier aus Wolfsburg da veranstaltet haben. Werder wurde so etwas von verarscht. Aber Werder wird es überleben und ich hoffe, dass die VW Fussballer baden gehen...mit Allofs. Gruss an Werder von einem FC Fan aus dem Rheinland.
  • bulle0906
    Donnerstag, 15.11.2012, 08:48 Uhr
    Ohne Geld hilft der beste Manager nicht (siehe Werder) Mit Geld (Wolfsburg) kann er mit sicherheit gute Arbeit leisten !
  • Sandy81HB
    Mittwoch, 14.11.2012, 17:47 Uhr
    Der Wechsel ist die eine Sache - die Art und Weise die Andere! Man kann ja verstehen, das Allofs (als Arbeitnehmer) dem Lockruf des Geldes folgt (würden wir doch auch, wenn wir für die gleiche Arbeit fast den dreifachen Lohn bekämen, oder?). Das alleine würde ich ihm ja nur bedingt übel nehmen, denn das ist halt der Lauf der Dinge. Aber dann soll er nicht rumlügen, das es keine Anfragen gäbe etc., sondern Tacheles reden!!! Das war damals bei den Spielern auch schon so: Ich habe es niemandem übel genommen, wenn er sich wegen des Geldes mit einem "ruhigen Abgang" verabschiedet hat. Aber erinnert ihr Euch noch an "die Ratte" Miro Klose? Der traf sich mit Hoeneß in der Öffentlichkeit, dementierte dieses Treffen aber (= er lügt). Als dann Fotos von dem Treffen auftauchten, gab er es zu (musste er ja), betonte aber, das es nicht um Sportliches ging und das er in Bremen bleiben wolle (= wieder gelogen). 2 Wochen später war Vertragsunterzeichnung. Mit Allofs ist es ähnlich, nur das er kein Bekenntnis zu Werder abgegeben hat. Wer sich als Lügner gibt, wird auch von den Fans wie ein Lügner behandelt !!! Als Nachfolger bloß keinen ehemaligen HSV-Verantwortlichen (Beiersdorfer), wo kommen wir denn dann hin?!? Es sollte jemand mit grün-weißem Herzen sein !!! Baumi wäre okay, Bode auch! ...und dann ist da ja auch noch der "Lutscher", der zu Werder zurück will... *grins*. Und wie wäre es mit Werder's derzeitigem Nachwuchskoordinator Dieter Eilts?
  • gsch
    Mittwoch, 14.11.2012, 17:42 Uhr
    Hoffentlich holt Allofs den Fliegenfänger Wiese von Hoffenheim zu Wolfsburg.
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