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15.11.2012, 11:48 Uhr

HSV-Torhüter Adler spricht über Depressionen

Hamburg (dpa) - Nationalmannschafts-Torwart René Adler hat in einem Interview die Angst vor einem Leidensweg wie dem von Robert Enke eingeräumt.

"Wir haben gefühlt, dass wir ähnlich sind. Deshalb hat es mir ja Angst gemacht, dass ich einen ähnlichen Weg einschlagen könnte. Wir sind beide sehr sensibel und hatten keinen Bock, noch mehr Druck gegeneinander zu machen. Der Druck bei der Nationalmannschaft ist auch so groß genug", sagte Adler in einem Interview des Magazins "Stern".

Enke, der frühere Keeper von Hannover 96, litt an Depressionen und brachte sich vor drei Jahren um.

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Er selbst, erzählte Adler, der in dieser Woche in den Kreis der DFB-Auswahl zurückkehrte, habe aufpassen müssen, "dass ich nicht in eine Depression verfalle. Ich hatte mir viel zu viel Druck gemacht, der Körper sucht sich dann ein Ventil, bei mir waren das die vielen Verletzungen." Während seiner langen Verletzungspause habe er auch über einen Rücktritt nachgedacht.

Als sein damaliger Verein Bayer Leverkusen in der Champions League antrat und Adler nicht mitspielen konnte, "war brutal zu spüren, dass man austauschbar ist. Mit dem Fußball aufzuhören, das wäre für mich damals genauso schlimm gewesen, wie wenn einer aus meiner Familie gestorben wäre."

Auch habe er sich schon in der Nähe des Stadions unwohl gefühlt. "Ich war froh, wenn ich wieder zu Hause war, hatte keine Lust, mit Leuten zu reden", sagte der 27-Jährige.

Alle News vom: 15. November 2012 Zur Übersicht: Sport

276 Meinungen zu "Adler spricht über Depressionen"

  • MollyMalone67
    Dienstag, 20.11.2012, 13:31 Uhr
    @sitiwati: "ich finds lustig : IHR SEID DOOF ! Depressionen-hatte ich schon mal heute morgen-ich wollte in meinem warmen Bett liegen bleiben, mir die Bettdecke über den Kopf ziehen, bloss nicht aufstehen-dann die nächste Depression-Kontostand-soviel Monat ist noch übrig und schon pleite, gestern das Auto aus den Werkstatt geholt- der nächste Schock , ja und die Arbeit, die Kollegen-tja 42 Jahre gearbeitet und der Abschied-nix wars mit VIELEN DANK, dass du dir für die Firma und Abtl den Arsch aufgerissen hast, naja komm mal vorbei, irgendwann, da kann man dann ein bischen feiern oder auch nicht ! naja, und servus-da bin ich auch nicht aus dem 6.Flur gesprungen, steht schon in der Bibel, wenn du nicht willkommen bist, schüttel den Staub von deinen Sandalen und wandere weiter, deine Depressionen kannst mitnehmen!" Dieses Posting macht deutlich, dass der Verfasser absolut keine Ahnung hat, was Depressionen sind. Leider reißen gerade die Ahnungslosen den Mund immer am weitesten auf...
  • gandalf108111
    Samstag, 17.11.2012, 15:00 Uhr
    "Ich wünsche allen Menschen, die sich hier abfällig über das Thema -Depressionen- auslassen, die Erfahrung einer Depression" jetzt gehts aber los! sowas wünscht man niemandem, nicht mal seinem ärgsten Feind. Es gibt nix schlimmeres als eine Depression.
  • BauerCH
    Samstag, 17.11.2012, 11:26 Uhr
    @ JanneAhonen : *" Ich wünsche allen Menschen, die sich hier abfällig über das Thema -Depressionen- auslassen, die Erfahrung einer Depression. Ich bin mal gespannt, wie viele von denen diese Krankheit überleben. Ich lache jetzt schon. "* Das ist aber verdammt starker tobak, ungeheuerlich und verabscheungs würdig ! So viele begriffe die man da am liebsten über dich schreiben würde, fallen einem gar nicht ein. Es fehlen einem die worte ! !
  • Pulverkurtchen
    Freitag, 16.11.2012, 17:22 Uhr
    Depression ist eine Modekrankheit geworden. Jeder, der mit irgendwas nicht zufrieden ist, macht die anderen dafür verantwortlich und nimmt sich seine Depri, fällt seiner Umgebung auf die Nerven und wundert sich, dass die mit ihm nichts zu tun haben will. Depressive sind eine Landplage, sie wollen keine Hilfe, sondern nur Mitleid.
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