Das war's für Babbel
Nur zehn Monate dauerte das Engagement des ehemaligen Bayern-Spielers beim Hopp-Klub. Neun Niederlagen musste Hoffenheim in der laufenden Saison bereits hinnehmen - und das, wo der Klub zu Saisonbeginn sogar mit den Europa-League-Plätzen geliebäugelt hatte. Derzeit stehen sie auf dem 16. Platz. Das ist deutlich zu wenig für einen derart ambitionierten Verein.
TSG-Manager Andreas Müller hatte den Rauswurf bereits kurz nach dem Spiel gegen Bremen erahnen lassen: "Wir werden die Situation analysieren. Die Lage ist prekär. Ich spüre die Verantwortung, eine Entscheidung zu treffen. Ob es mit Markus weitergeht oder nicht - das kann ich nicht beantworten." Zum ersten Mal verweigerte der Manager seinem Trainer der Vertrauensbeweis. Babbel selbst hingegen war sich im Interview mit "bild.de" sicher, auch gegen den Hamburger SV (Freitag, 20:30 Uhr) auf der Bank zu sitzen: "Ich bin der Letzte, der von Bord geht, nur weil es schwierig wird. Ich bin der Letzte, der aufgibt. Ich würde gerne mit den Jungs da unten rauskommen. Wir müssen gemeinsam versuchen, den Bock noch umzustoßen." Diese Chance wird ihm nun verwehrt.
"Ich hatte eine tolle Zeit mit Markus"
In der Pressekonferenz sagte Manager Müller, man habe sich die Entscheidung nicht leichtgemacht: "Wir haben die ganze Nacht diskutiert, aber jetzt ist es wichtig einen Cut zu machen. Wir müssen einen Neuanfang starten." Babbel, der an der Pressekonferenz nicht teilnahm, äußerte sich bisher nicht öffentlich zu seiner Freistellung, habe laut Müller jedoch Verständnis für die Entscheidung des Vereins. Der Manager brachte dem Ex-Coach noch einmal seinen Respekt entgegen: "Ich hatte eine tolle Zeit mit Markus. Ich schätze ihn sehr hoch, auch von menschlicher Seite."
Babbels Nachfolger muss nun alles tun, um der verunsicherten Mannschaft ihr Selbstvertrauen zurückzugeben. Keine leichte Aufgabe, denn das Team glich in den letzten Spielen teilweise einem aufgeschreckten Hühnerhaufen. Die neue Marschroute dürfte lauten: Zusammenhalt um jeden Preis. "Vom heutigen Tag an müssen wir alle möglichen Kräfte des Klubs bündeln. Wir müssen richtig eng zusammenrücken, um aus dieser prekären, sportlich sehr schwierigen Situation herauszukommen", sagte Manager Müller.
Heißer Kandidat für den Hoffenheimer Trainerposten scheint Marco Kurz zu sein. Dieser hatte den 1. FC Kaiserslautern 2011 in die erste Liga geführt. Er wurde im März 2012 wegen Erfolglosigkeit von den Pfälzern entlassen. Auch Jogi Löws Nationalteamassistent Hansi Flick ist ein möglicher Kandidat. Bis zur Winterpause übernimmt aber vorerst U23-Trainer Frank Kramer die Leitung des Trainings.
136 Meinungen zu "Das war's für Markus Babbel"
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nise2516
Dienstag, 04.12.2012, 14:07 Uhr Wieder mai eine Vereins-Führung die keinen A.sch in der Hose hat, vielleicht sollte man mal überlegen, die Spieler zu sanktionieren, denn Sie sind es die auf dem Platz stehen und das Spiel austragen. In der freien Wirtschaft wären einige von Ihnen bereits fristlos entlassen worden! Ich persönlich würde mir mehr Fairness für die Trainer wünschen !!! -
mullemaus85
Dienstag, 04.12.2012, 13:20 Uhr Irgendeiner muss ja absteigen!!!! -
hohenlohe7777
Dienstag, 04.12.2012, 12:48 Uhr Aus meiner Sicht sind hier Entlassungen vor dem Hintergrund von Überforderungen in diesem Geschäft begründet. -
ensonic
Dienstag, 04.12.2012, 12:27 Uhr rangnik wurde nicht fallen gelassen im üblichen sinn. ralf hat einfach gemeutert weil über seinen kopf hinweg spieler verkauft wurden. was auch an der finanziellen situation des vereins lag. das da kein anständiges ZUSAMMEN arbeiten mehr möglich war,dürfte jedem einleuchten. ich finde es enorm seltsam das ein trainer nach 10 monaten des arbeiten und lebens in hoffenheim es nicht geschafft hat sich eine wohnung / haus zu mieten.sondern stattdessen im hotel logiert. da fragt man sich wie er seiner mannschaft selbstvertrauen geben soll,wenn er nicht genügend selbstvertrauen in seine eigenen fähigkeiten hat . sonst hätte er sicherlich nicht bis zum letzten tag im hotel gewohnt ;-) ich weiss nich, es ist so vieeeeles was da in hoffe nicht stimmt. da ist ein beck der irgendwie nicht so wirklich weiss welches der eigene torhüter is,so viel wie er nach hinten den ball passt, von seinen vieeeeeelen fehlpässen ma abgesehen ^^ . allgemein hat die mannschaft probleme mit fehlpässen, spielen immer schön nach hinten. oft hat man den eindruck das die jungs körperlich nicht so fit sind wie andere clubs. sali meisst auf der bank, derdiyok auch, ach ich weiss nicht. ob da der neue trainer alleine reicht halte ich für fragwürdig. eins sollte man noch erwähnen: ihr ahnungslosen vollhorste die ihr über hoffenheim und dietmar hopp schimpft, hopp is hoffemer, und somit hat er eben diese auch unterstützt. ok, nicht im unerheblichen umfang. aber hat schon einmal einer darüber nachgedacht was er damit für diese region getan hat? wirtschaftlich gesehen? unabhängig davon das hopp nicht nur die tsg unterstützt. er steckt auch in andere sportarten sein geld, handball z.b. und wenn man in die heidelberger orthopädie geht wird man feststellen das hopp da auch eine grössere spende gemacht hat für ein spezielles röntgen gerät. wenn man keine ahnung hat sollte man einfach ma die fresse halten. es kotzt mich langsam echt an. die tsg ist in der bundesliga weil sie sich hochgespielt hat. und nicht weil hopp schmiergelder bezahlt hat. und wenn nu einer kommt un sacht der hopp hat ja die spieler zusammen bezahlt. ja und? kaufen all die andern vereine ihre spieler nicht? -
evacornelia
Dienstag, 04.12.2012, 12:05 Uhr Toll-da wird einfach der Trainer entlassen und das Problem ist erledigt.Das geschieht Hoffenheim doch recht-es liegt nicht am Trainer:Wenn die Flachpfeifen von (überbezahlten)Spielern nichts auf die Reihe kriegen!!! Einen Rangnik hat man fallengelassen,der so viel getan hat.Das ist nun der Fluch der bösen Tat!!!!Ja,Felix Magath mag die Burschen mal so richtig schleifen...... -
11er
Dienstag, 04.12.2012, 10:59 Uhr Sieht man sich bei vielen Vereinen die Zusammenstellung des Kaders an, glaubt man doch eher an "Söldnergruppen", die keinerlei Beziehung zu dem Verein und dessen Fundamenten haben. Diese Spieler sind nur aus Eigennutz bei jenem Verein. Charackter haben wenige. Denn Characjkter zeigt sich dann, wenn es nicht optimal läuft. Dann sind "Männer" gefordert, die einen Arsch in der Hose haben und die Ärme raufkrempeln. Und nun soll der Amateurcoach das Wunder vollbringen, ausgerechnet in Hamburg die Wende zu schaffen. Glaube ich nicht. Wäre ja auch kein Beinbruch, wenn man beim HSV verliert. Wenn dann aber plötzlich doch eine Steigerung der Leistung herauskommen sollte, dann meine ich, das diese Truppe schnellsten aufgelöst werden muss und in der Wüste kicken soll. Denn das ist dann eine Frecheit und Bodenlosigkeit gegenüber dem geschassten Trainer und dem Verein.
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