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16.03.2013, 21:18 Uhr

Bayern mit 1b-Team zur Revanche: 2:1 bei Bayer 04

Leverkusen (dpa) - Der FC Bayern hat seine makellose Liga-Serie im neuen Jahr mit viel Glück fortgesetzt. Dank eines Eigentors von Philipp Wollscheid in der 87. Minute feierte der Rekordmeister ein 2:1 (1:0) bei Bayer Leverkusen und nahm damit auch Revanche für die Hinspielniederlage in München.

Mit dem zwölften Auswärtssieg gelang den Bayern zudem ein Rekord - in der Fußball-Bundesliga verteidigte das Team von Trainer Jupp Heynckes seinen komfortablen 20-Punkte-Vorsprung auf Borussia Dortmund. Vor 30 210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena hatte Mario Gomez (37. Minute) die Führung für die Gäste erzielt, Bayer-Kapitän Simon Rolfes (75.) schaffte den Ausgleich.

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Durch den späten Rückschlag verpasste es Bayer 04, im Kampf um den dritten Champions-League-Rang zumindest noch zu punkten. Die Bayern können dagegen bereits am Ostersamstag den vorzeitigen Titelgewinn perfekt machen, wenn im Heimspiel gegen den Hamburger SV ein Sieg gelingt und Borussia Dortmund am selben Tag beim VfB Stuttgart nicht gewinnt.

"Das war schwierig", sagte Bastian Schweinsteiger nach dem neunten Sieg im neunten Bundesligaspiel 2013. "Hier in Leverkusen ist es nie einfach zu gewinnen. Wir haben eigentlich gut begonnen, gutes Pressing gespielt. Dann haben wir ein paar Fehler gemacht im Spielaufbau, und das ist gefährlich gegen Leverkusen. Im Endeffekt entscheidet so eine Standardsituation."

Völler: "Erste Halbzeit war zu schlecht"

Bayer-Unglücksrabe Wollscheid meinte nach seinem Eigentor, bei dem er einen Schweinsteiger-Freistoß mit der Schulter ins Tor lenkte: "Der Ball wird drei Meter vor mir abgefälscht, das ist einfach sehr unglücklich. Es wäre mehr drin gewesen, aber wir haben erst in der zweiten Halbzeit kapiert, dass Bayern schlagbar war." Bayer-Sportchef Rudi Völler analysierte: "Die erste Halbzeit war zu schlecht."

Nachdem Bayern-Präsident Uli Hoeneß seinen Spielern nach dem 0:2 gegen den FC Arsenal zornig vorgeworfen hatte, "seit drei Wochen schönen Dreck" zusammenzuspielen, spürte man den Willen der Münchner, es besser zu machen. Richtig gut war es aber nicht, was das 1b-Team - Philipp Lahm, Thomas Müller, Mario Mandzukic, Toni Kroos und den angeschlagenen Franck Ribéry hatte Heynckes zu Hause gelassen - über weite Strecken zustande brachte.

Ein Schuss von Arjen Robben in der 25. Minute von halbrechts, den Schweinsteiger verpasste, sorgte erstmals für Gefahr. Vier Minuten später hatten die Gastgeber Glück, dass Gonzalo Castro einen Kopfball von Jérôme Boateng noch auf der Linie abwehren konnte. Bei der einzigen Leverkusener Chance vor der Pause zeichnete sich Nationaltorwart Manuel Neuer aus: Ein 20-Meter-Flachschuss von Sebastian Boenisch (36.) lenkte er mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten. Im Gegenzug brillierte Gomez, der nach Zuspiel von Xherdan Shaqiri zwei Bayer-Spieler austrickste und zum 1:0 einschoss.

In Leverkusen hatte zuletzt die "Pärchen-Krise", die vermeintliche Disharmonie zwischen Teamchef Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski für Unruhe gesorgt. Ob dieses Störfeuer oder die mäßige Bilanz der letzten Wochen mit nur zwei Siegen aus sieben Spielen Ursache für den uninspirierten Auftritt in der ersten Hälfte war? Jedenfalls fehlte dem Bundesligadritten zunächst sichtbar das Selbstvertrauen, um mehr Gegendruck "gegen die momentan wohl beste Mannschaft Europas", wie Völler im Stadionmagazin schrieb, zu erzeugen.

Nach der Pause jedoch waren es die Platzherren, die plötzlich viel größere Kampfkraft zeigten und auf Augenhöhe mit dem Rekordmeister spielten. Für mehr Schwung in der Offensive sorgte vor allem Sidney Sam mit einem Volleyschuss (53.) - er war für den wirkungslosen André Schürrle eingewechselt worden. Eine Minute danach klärte Schweinsteiger vor Bayer-Spielmacher Castro.

In der 75. Minute wurden dann die Leverkusener für ihr Engagement belohnt. Nach einer Ecke von Castro verlängerte Boenisch per Kopf auf den mutterseelenallein stehenden Rolfes, der aus drei Metern den Ball mühelos zum 1:1 einschoss. Leverkusen witterte die Chance, wurde kurz vor dem Abpfiff dann aber doch eiskalt erwischt.

Spieldaten:

Ballbesitz in %: 42,4 - 57,6

Torschüsse: 13 - 15

gew. Zweikämpfe in %: 44,9 - 55,1

Fouls: 16 - 15

Ecken: 15 - 7

Quelle: optasports.com

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716 Meinungen zu "Bayern entgeht der Mini-Krise"

  • Dodo555
    Montag, 18.03.2013, 17:53 Uhr
    ""ach das Dodolinchen gibt auch mal wieder sehr sinnfreie Kommentare von sich"" """genau, wen interessiert schon dieser Sch...verein? Antwort: Nur den paar Erfolgsfans die hier ständig ihr dummes Gesülze abgeben!""" Sinn voll !!! Voll schon , aber mit was !!!
  • FCBneindanke
    Montag, 18.03.2013, 17:48 Uhr
    ach das Dodolinchen gibt auch mal wieder sehr sinnfreie Kommentare von sich, fehlt nur noch der Rest der Bayernfangemeinde hier.
  • Dodo555
    Montag, 18.03.2013, 17:46 Uhr
    FCBjabitte@ """Kagemusha, genau, wen interessiert schon dieser Sch...verein? Antwort: Nur den paar Erfolgsfans die hier ständig ihr dummes Gesülze abgeben!"" Dafür zeigst Du aber enorme Interesse tag für Tag.... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!!!
  • FCBneindanke
    Montag, 18.03.2013, 17:40 Uhr
    Kagemusha, genau, wen interessiert schon dieser Sch...verein? Antwort: Nur den paar Erfolgsfans die hier ständig ihr dummes Gesülze abgeben!
  • Kagemusha
    Montag, 18.03.2013, 16:08 Uhr
    Dieses ständige Gelaber über die Bayern nervt genauso wie das über den Papst.
  • taunus10
    Montag, 18.03.2013, 13:46 Uhr
    Wer den gesamten Bundesligafußball etwas aufmerksam verfolgt, erlebt von oben nach unten ständiges Auf und Ab, Topspiele von Vereinen, dann plötzliche Krisen der selben Mannschaften , unerklärliche Leistungsabstürze trotz gleicher Spieler usw. Das tritt überall ein. Warum stehen denn der BVB, Bayer L. und S04 diesamal nicht ganz oben? Sie hatten auch ihre zwischenteitlichen Krisen, starke Leistungsschwankungen. Das ist die immerwährende und sich wiederholende Geschichte des Profifussballs. Die Mannschaften die in den Wochen CL oder nur UEFA-Cup spielen müssen, sind dann an den Wochenenden ihren Gegenern gegenüber, die nicht international ranmüssen, in einem konditionellen Nachteil. Den kann nicht jede Mannschaft ohne Konsequenzen ständig überbrücken. Das führt auf anderer Ebene auch zu gewissen Leistungseinbrüchen.
  • kiwijack
    Montag, 18.03.2013, 12:33 Uhr
    Hat nicht jeder Verein mal ein Krise ? Man kann nicht immer Top Fussballspiele abgeben. Für mich sehen Krisen anders aus siehe Werder Bremen oder mein VfB Stuttgart.
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