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21.08.2013, 14:22 Uhr

HSV versinkt im Chaos: Aufsichtsrat rangelt mit Ordner

Der HSV kommt derzeit einfach nicht zur Ruhe. Erst die peinliche Heimpleite in der Bundesliga gegen 1899 Hoffenheim, dann der Ärger um die umstrittenen Kurztrips nach Mallorca. Nun sorgt auch noch eine handgreifliche Auseinandersetzung für Aufregung.

Als hätte der HSV nicht schon genug Probleme am Hals: Am vergangenen Samstag setzte es eine deftige 1:5-Heimniederlage gegen 1899 Hoffenheim. Die zwei freien Tage, die Trainer Thorsten Fink seinen Profis daraufhin als Denkpause verordnet hatte, nutzte neben Verteidiger Dennis Aogo auch Mittelfeldabräumer Tomas Rincon für einen Kurztrip nach Mallorca.

Beide Spieler haben eine Erklärung für den Abstecher auf die Urlaubsinsel parat. So will sich Aogo dort mit seinem Berater getroffen haben. Rincon feierte laut eigener Aussage in der Hamburger "Morgenpost" mit seiner Schwester den Abschluss ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau. Konsequenzen hat der Ausflug für beide Profis trotzdem. Fink streicht die Urlauber für das Bundesligaspiel gegen Hertha BSC aus dem Kader.

Aufsichtsrat und Ordner im Clinch

Aber nicht nur die "Mallorca-Affäre" sorgte für . Aufsichtsrat Hans-Ulrich Klüver setzte noch eins drauf. Vor den Augen mehrerer peinlich berührter Fans lieferte sich der Funktionär ein Handgemenge mit einem Ordner.

In der "Morgenpost" erklärt Klüver den Vorfall: "Ich hatte etwas auf der Geschäftsstelle zu erledigen und wollte anschließend noch beim Training zuschauen. Als ich mich auf den Weg zum Platz machen wollte, stellte sich mir ein Ordner in den Weg. Er fragte, wo ich hinwolle. Ich sagte ihm, dass ich auf dem Weg zum Trainingsgelände sei. Er sagte, dass ich nicht befugt wäre, woraufhin ich ihm sagte, dass ich dem Aufsichtsrat angehöre. Er meinte, ich solle mich ausweisen. Ich wollte an ihm vorbeigehen, er versperrte mir den Weg. Ich wollte auf der anderen Seite an ihm vorbei, daraufhin packte er mich an beiden Oberarmen." Die Gerüchte, er habe den Ordner im Laufe der Auseinandersetzung sogar geschlagen, weist Klüver vehement zurück. Er habe sich "lediglich aus seinem Griff befreit".

Ob sich auch der Hamburger SV aus dem Griff der Krise lösen kann, hängt auch vom Ausgang der Partie am kommenden Samstag gegen die überraschend starken Berliner ab. In der momentan chaotischen Situation hilft den Norddeutschen nur ein sportlicher Erfolg.

(men)

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