Fürth (dpa) - Der SpVgg Greuther Fürth schmeckt der Rauswurf von Stefan Effenberg beim nächsten Gegner SC Paderborn nicht. "Es ist immer bitter, wenn ein Kollege rausgeschmissen wird", sagte Trainer Stefan Ruthenbeck vor dieser Partie der 2. Fußball-Bundesliga.

"Für unsere Arbeit ist das dumm gelaufen. Es wird Veränderungen geben, von unserer Analyse ist vieles hinfällig." Außerdem gebe ein Trainerwechsel "immer einen Impuls".

Sein eigenes Team durfte nach zwei sieglosen Spielen am Dienstag beim 2:0 gegen Union Berlin wieder jubeln. "Die Mannschaft hat dem Druck standgehalten. Das gibt uns Selbstvertrauen für die nächste Partie", sagte Ruthenbeck. "Es ist viel zu früh, mit 32 Punkten über Dinge nachzudenken, die weit weg sind. Ich glaube nicht, dass wir schon gerettet sind. Es geht auch noch um Prestige, Geld und die Endplatzierung. Keiner in Fürth wird zufrieden sein, wenn wir am Saisonende Vierzehnter werden."© dpa