Berlin (dpa) - Der FSV Frankfurt muss sich im Sommer einen neuen Trainer suchen. Tomas Oral hat das Angebot einer Vertragsverlängerung abgelehnt und wird den Fußball-Zweitligisten am Saisonende verlassen. Dies berichtet die "Frankfurter Rundschau" auf ihrer Internetseite.

"Ja, es stimmt. Oral und der FSV werden im Sommer getrennte Wege gehen", bestätigte FSV-Geschäftsführer Clemens Krüger am Samstag nach der 0:4-Niederlage der Frankfurter bei Union Berlin die bevorstehende Trennung.

Dem 42 Jahre alten Oral, der die Hessen vor dem letzten Spieltag der Vorsaison übernommen und mit einem Sieg in Düsseldorf noch vor dem Abstieg gerettet hatte, sollen Angebote aus dem Ausland vorliegen. Oral war vor seinem zweiten Engagement in Frankfurt nach 2006-2009 bei RB Leipzig (2010-2011), dem FC Ingolstadt (2011-2013) und als Co-Trainer von Felix Magath beim FC Fulham (2014) tätig.

Obwohl der FSV nach der Pleite in Berlin als Tabellen-14. nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz hat, wird der Verein vorerst weiter an Oral festhalten. Eine vorzeitige Trennung sei kein Thema, so Krüger. "Wir haben ein großes gemeinsames Ziel: den Klassenerhalt."© dpa