Medhi Benatia, Verteidiger des FC Bayern München, beschäftigt die Münchner Polizei. Wie die "Sport Bild" berichtet, landete die Lohnabrechnung des Marokkaners für den Monat November in den sozialen Medien. Ein Unbekannter hatte das Dokument abfotografiert.

Medhi Benatia ist demnach Opfer einer besonders dreisten Paparazzi-Aktion geworden. Ein Unbekannter hatte den Gehaltszettel abfotografiert und via WhatsApp verbreitet.

Benatias Lohnzettel lag im Auto

Polizeisprecher Gottfried Schlicht bestätigte der "Sport Bild" den Vorfall: "Der Lohnzettel wurde im Fahrzeug gefunden."

Ein Unbekannter machte wohl ein Foto des Dokuments, das von außen sichtbar in Mehdi Benatias Auto lag. Denn Hinweise auf einen Einbruch gibt es nicht, heißt es.

Zu sehen sind neben dem Monatsgehalt des Verteidigers des FC Bayern weitere persönliche Daten wie die Wohnadresse, die Kontonummer und die Steuer-ID.

Schlicht erklärte: "Nun ermitteln wir wegen Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz."

Einen ähnlichen Fall mit einem Star des FC Bayern gab es bereits im April 2012. Damals waren sensible Gehaltsdokumente von David Alaba ins Internet gestellt worden. Darunter die Bankverbindung, Alabas private Adresse und Informationen zu seiner Krankenkasse.

(men)