Pep Guardiola begrüßt die vorzeitige Haft-Entlassung von Uli Hoeneß. "Ich freue mich für Uli, für seine Frau Susi, für seine Familie", sagte Guardiola am Donnerstag.

Zu der beruflichen Zukunft des ehemaligen Bayern-Präsidenten äußerte sich der Trainer des FC Bayern München erwartungsgemäß zurückhaltend. Was nach der Entlassung passiere, sei "ein Thema für Uli, für den Präsidenten, für alle Personen", sagte Pep Guardiola.

"Zu bequem": Verteidiger lässt kein gutes Haar an FCB-Nachwuchs.

Schon zuvor hatten sich Weggefährten und Fußball-Prominenz positiv über die anstehende Entlassung des 64-Jährigen geäußert.

Bundestrainer Joachim Löw hatte jüngst beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga den Wunsch formuliert, dass Uli Hoeneß "mit seiner Kompetenz, seinem Wissen und seiner Empathie wieder im Fußball mitwirkt."

Nationalteam-Manager Oliver Bierhoff betonte den Wert von Hoeneß "für die Liga und den gesamten deutschen Fußball". Er fehle der Bundesliga.

Die restliche Strafe von Hoeneß wird zum 29. Februar dieses Jahres ausgesetzt, wie am Montag das Landgericht Augsburg mitteilte. Er war wegen Steuerhinterziehung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden und hatte seine Strafe am 2. Juni 2014 angetreten.© dpa