Hamburg (dpa) - Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss seinen Abwehrchef Emir Spahic wie erwartet auch im Punktspiel beim VfB Stuttgart ersetzen.

Das erklärte HSV-Trainer Bruno Labbadia mit Blick auf die Partie. "Emirs Verletzung ist nicht so easy. Da darf man nicht zu früh anfangen", sagte der Coach über den Innenverteidiger, der nach einem Einriss der Bauchmuskulatur bereits das Rückrunden-Auftaktspiel der Norddeutschen gegen den FC Bayern München (1:2) verpasst hatte. Der Brasilianer Cléber wird wie gegen den Rekordmeister als Spahic-Ersatz auflaufen.

Neben dem Bosnier Spahic, der seinem Club möglicherweise im folgenden Heimspiel am 7. Februar gegen den 1. FC Köln wieder zur Verfügung stehen wird, fehlt auch der Langzeitverletzte Albin Ekdal (Folgen einer Sehnenoperation). Ob bis Samstag die erhoffte Verstärkung für die Offensive verpflichtet ist, bleibt offen. Um Wunschspieler Carlos Mané feilscht Fußball-Direktor Peter Knäbel derzeit mit Sporting Lissabon um die Konditionen für ein 18-monatiges Leihgeschäft. Labbadia: "Wir können nur Dinge machen, die für uns akzeptabel und gesund sind."© dpa