Ingolstadt (dpa) - Früher als die meisten Rivalen und ohne Aussicht auf ein wärmendes Trainingslager im Süden ist der FC Ingolstadt in die Rückrunden-Vorbereitung der Fußball-Bundesliga gestartet.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichtem Schneeregen versammelte Trainer Ralph Hasenhüttl sein Team in Ingolstadt, um sich auf die zweite Halbserie vorzubereiten. "Einfacher wird es nicht", sagte der Coach zur anstehenden Rückrunde, in der der Aufsteiger an seine überraschend starke Hinrunde mit 20 Punkten anknüpfen will.

Nach einem 15-tägigen Weihnachtsurlaub drehten die Oberbayern auf dem eigenen Trainingsplatz, der vom ersten Schnee des Winter geräumt werden musste, ihre Runden. An die Bedingungen können sich die "Schanzer" gewöhnen: Neben dem 1. FC Köln ist Ingolstadt der einzige Bundesligist, der kein Trainingslager in der Ferne bezieht. "Da sparen wir uns zwei Reisetage", sagte Hasenhüttl zur Entscheidung.

Ob sich der FCI personell verstärken werden, verriet er nicht. Mit elf Toren hat Ingolstadt den schwächsten Sturm der Liga. "Ich glaube, dass noch viel Luft nach oben ist", räumte der Coach bei Sky ein. Er vertraue aber "dem Personal, das wir haben". Ausschließen wollte er Neuverpflichtungen nicht: "Wir haben natürlich die Augen offen." Ingolstadt startet gegen Mainz am 23. Januar in die Rückrunde.© dpa