Dortmund (dpa) - Die Rückkehr von Marco Reus in den Kader von Borussia Dortmund bleibt weiter offen. Der Nationalspieler macht zwar gesundheitliche Fortschritte, weist aber noch Trainingsrückstand auf.

Deshalb wollte sich Trainer Jürgen Klopp noch nicht festlegen, ob Reus schon im zweitletzten Saisonspiel am Samstag beim VfL Wolfsburg wieder zum Aufgebot zählt. Der Angreifer hatte dem Fußball-Bundesligisten zuletzt wegen Adduktorenbeschwerden gefehlt.

Auf Fragen, ob Reus zuletzt mit Blick auf das Pokalfinale beider Teams am 30. Mai in Berlin geschont worden sei, antwortete Klopp mit einem Dementi: "Es hat damit nichts zu tun. Schließlich macht es nicht so richtig Sinn, jemanden drei Wochen rauszunehmen, damit er für ein Spiel fit ist."

Neben Reus bereiten auch die Mittelfeldspieler Sven Bender und Sebastian Kehl Sorgen: "Bender ist unter der Woche umgeknickt, Kehl hat einen Schlag abbekommen. Wir müssen abwarten."

Ein Sieg könnte die Ausgangslage im Kampf um die Europa League verbessern. Nicht zuletzt deshalb spielt das Pokalfinale zwei Wochen später gegen Wolfsburg in den Planungen von Klopp keine Rolle: "Zu taktieren, hat keine Relevanz. Den Schachzug hat Herberger ja '54 schon gebracht, deswegen können wir jetzt nicht 3:8 verlieren, damit wir das Finale gewinnen."© dpa