Gelsenkirchen (dpa) - Der FC Schalke 04 kommt auf seinem Konsolidierungskurs voran. Der Fußball-Bundesligist schloss das Geschäftsjahr 2014 mit einem Gewinn von 4,15 Millionen Euro ab, teilte Finanzvorstand Peter Peters in Gelsenkirchen mit.

2013 betrug der Konzernjahresüberschuss rund 457 000 Euro. 2012 stand unter dem Strich sogar noch ein Verlust von fast neun Millionen Euro.

Der Umsatz des Schalke-Konzerns stieg im Vorjahr um 4,1 Prozent auf 215,3 Millionen Euro. Das ist der zweithöchste Gesamtumsatz der Vereinsgeschichte. "Der FC Schalke 04 ist und bleibt ein erfolgreicher Verein. Der Spagat zwischen dem Abbau der Verbindlichkeiten und sportlicher Konkurrenzfähigkeit gelingt uns weiterhin sehr gut", betonte Peters. Der Revierclub schaffte zuletzt dreimal hintereinander den Einzug in die Gruppenphase der Champions League und steht aktuell im UEFA-Ranking auf Platz sieben.

Die Gesamt-Verbindlichkeiten konnte der Revierclub um fast 26 Millionen Euro auf 204 Millionen Euro reduzieren. Ziel sei, bis Ende 2019 die gesamten Verbindlichkeiten auf unter 100 Millionen Euro abzubauen. Dass es nicht schneller geht, liegt auch an geplanten Investitionen. 25 Millionen Euro sind allein für den schon begonnenen Ausbau und die Modernisierung des vereinseigenen Geländes am Berger Feld eingeplant.

Die Personalkosten für den Lizenzspielerbereich stiegen von ca. 80 Millionen (2013) auf 90,4 Millionen Euro; die gesamten Personalkosten betrugen 114,4 Millionen (2013: 98,4). Die vorhandene Vereinsstruktur soll zumindest vorerst nicht angetastet werden. "Stand heute wollen wir ein eingetragener Verein bleiben und können auch so wettbewerbsfähig sein. Wir sind Eigentümer unserer Rechte und können unsere Gewinne behalten", betonte der Finanzvorstand.© dpa