Kurz vor dem Anpfiff des Niedersachsen-Derbys zwischen Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg attackierten Wolfsburger Fans die Ersatzbank von Hannover mit einer Leuchtrakete. Es ist nicht das erste Mal, dass es in der Bundesliga zu Ausschreitungen dieser Art kommt.

Das Relegations-Rückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC war noch nicht abgepfiffen, da stürmten Tausende Düsseldorf-Fans auf den Rasen, um den Aufstieg zu feiern. Die Anhänger von Hertha BSC hatten bereits während der Partie Bengalos gezündet und so eine Spielunterbrechung verursacht.
Beim Revierderby zwischen dem FC Schalke und Borussia Dortmund kracht es gerne einmal auf dem Platz. Doch auch zwischen den Fans herrscht eine große Rivalität. Im Oktober 2013 warfen Dortmunder Fans Pyrotechnik aus dem Gästeblock auf das Spielfeld und die angrenzenden Blöcke der Schalke-Fans. Das Spiel musste unterbrochen werden.
Dynamo Dresden wurde bereits mehrfach wegen Fan-Randalen bestraft. Im DFB-Pokalspiel bei Borussia Dortmund zündeten die Dresdner Fans in ihrem Block reihenweise Bengalos. Die Partie musste unterbrochen werden, weil die Spieler vor lauter Rauch nichts mehr sehen konnten.
Nach dem verlorenen Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg kletterten etwa 100 Hertha-Fans über den Graben in den Innenraum und stürmten den Rasen. Dabei zerstörten die mit Stangen bewaffneten Angreifer Werbebanden, Kameras und die Ersatzbänke.
Im Dezember 2015 kam es erneut zu Ausschreitungen während eines Spiels der beiden Vereine. Im Achtelfinale des DFB-Pokals waren es wieder die Fans von Hertha BSC, die mit bengalischen Feuern für eine zweiminütige Unterbrechung sorgten.
Nach einer Niederlage gegen Köln stürmten rund 150 Anhänger von Eintracht Frankfurt den Rasen. Die Polizei musste mit Pfefferspray gegen die Randalierer vorgehen. Grund für den Vorfall war der Abstieg der Frankfurter in die 2. Bundesliga.