Da glauben immer alle, ein Job beim FC Bayern München wäre ein Traum. So mancher Fußballer ist da jedoch anderer Meinung. Und deshalb verhallten bei diesen Spielern die Lockrufe aus der Säbener Straße ungehört.

Ihn hätten die Bayern wirklich gerne gehabt, doch Ruud van Nistelrooy ging 2006 dann doch lieber zu Real Madrid. Der wenig begeisterte Kommentar des damaligen FCB-Managers Uli Hoeneß: "Wenn dem so ist, können wir das nicht ändern".
Gennaro Gattuso war mit den Bayern eigentlich schon einig, doch dann kam Silvio Berlusconi und machte dem Italiener ein Angebot, das er nicht ausschlagen konnte. Statt nach München ging es für Gattuso dann doch lieber zum AC Mailand.
Fabian Giefer hätte der FC Bayern 2013 gerne als zweiten Torwart verpflichtet. Giefer hatte jedoch höhere sportliche Ziele und sagte ab. Inzwischen spielt er beim FC Schalke 04 - als zweiter Torwart.
Dass der FC Bayern Interesse an Kevin de Bruyne hatte, ist nicht neu. Doch den zarten Werbungsversuchen schob Wolfsburgs Manager Klaus Allofs sofort einen Riegel vor: "Kevin hat einen Vertrag bis 2019, von daher ist das Signal doch schon gesendet. Er wird bei uns bleiben."
Um Sebastian Kehl entbrannte ein regelrechter Transferstreit. Der Damals-Freiburger Kehl war sich mit dem FCB bereits einig, entschied sich jedoch dann in letzter Minute für Borussia Dortmund. Weil offenbar bereits von Bayern-Seite Geld geflossen war, reagierten Hoeneß und Co. wenig amused.
Erst kam er zum Probetraining, dann ging er doch zu Real Madrid: Die Absage des 16 Jahre alten Jahrhunderttalents Martin Odegaard hat den FC Bayern tatsächlich hart getroffen.
An ihm baggern die Bayern schon seit Monaten, doch Angel di Maria hat schon gefühlte 100-mal abgesagt. Trotz seiner Schwierigkeiten mit Trainer Louis van Gaal will der Argentinier bei Manchester United bleiben.
Raheem Sterling hätten die Bayern ebenfalls gerne verpflichtet. Doch nach Gesprächen mit dem Berater des Liverpool-Stars ist klar: Es passt nicht. Sterling will angeblich lieber zu Real Madrid.
Dafür werden ihm die Fans von Borussia Dortmund ewig dankbar sein: Anstatt ein sicher lukratives Angebot des FC Bayern anzunehmen, entschied sich Reus dafür, lieber seinen Vertrag beim BVB zu verlängern. Bereits bei seinem Wechsel von Borussia Mönchengladbach nach Dortmund, waren die Bayern bei dem Nationalspieler abgeblitzt.
Jörg Heinrich hat den Bayern gleich zweimal abgesagt. Das muss man sich erst einmal trauen! Einmal entschied sich Heinrich für Florenz, einmal für Borussia Dortmund.