Dortmund (dpa) - Der Liga-Gipfel ist auch das Duell zweier Tor-Giganten: Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang. Die beiden führenden Stürmerstars in der Torschützenliste bringen es zusammen auf 45 Tore.

Das gab es zuletzt vor 42 Jahren, als Gerd Müller und Jupp Heynckes in der Summe ebenfalls 45 Treffer zu diesem Zeitpunkt glückten. Am Ende kamen beide Ausnahmekönner auf je 30 Tore.

"Ich konzentriere mich mehr auf die Mannschaft. Es gibt noch viele Spiele bis zum Ende der Saison. Das ist wichtiger, als wie viele Tore Pierre und ich haben", wiederholte der Münchner Lewandowski auch in dieser Woche das, was er in etwa immer zum Torsolisten-Thema sagt.

Zwei der begehrtesten Stürmer in Europa - Lewandowskis Marktwert wird auf 70 Millionen Euro taxiert, der des BVB-Flitzers auf 45 Millionen - werden bei ihren imposanten Trefferquoten natürlich auch immer nach dem Rekord des "Bombers" mit 40 Toren in einer Saison gefragt. "Gerd Müller ist natürlich ein großer, großer Spieler. Das ist ein sehr großer Name", erklärte der 27-jährige Lewandowski (23 Tore).

Lockerer geht der 26-jährige Aubameyang (22 Tore) mit dem Mythos-Müller um. "Wenn ich den Rekord von Gerd Müller knacke, werden alle Autos der Familie Aubameyang golden lackiert", kündigte der Dortmunder Autofreak keck via "Sportbild" an.© dpa