Yusupha Yaffa, momentan für die Zweite Mannschaft des MSV Duisburg aktiv, stolpert von einem Skandal zum nächsten. Neben Ermittlungen wegen einer möglichen Vergewaltigung, die momentan gegen ihn laufen, droht ihm nun auch noch eine Strafe wegen Urkundenfälschung. Er soll sich neun Jahre jünger gemacht haben, als er ist.

Bei Eintracht Frankfurt war man sich im Jahr 2015 sicher, einen Glücksgriff gemacht zu haben. Yusupha Yaffa, gambischer Junioren-Nationalspieler, konnte ablösefrei aus der Jugend des AC Mailand an den Main gelockt werden.

Der Lohnzettel des Bayern-Verteidigers kursiert in den sozialen Medien.

Angeblich Frau vergewaltigt

Doch Yaffa machte kein einziges Spiel für die Frankfurter. Ganz im Gegenteil folgte sofort nach der Ankunft in Deutschland der erste Skandal. Ende Januar soll Yaffa eine Frau in der Wohnung eines Teamkollegen vergewaltigt haben. Die Ermittlungen dauern immer noch an.

Und nun der nächste Ärger mit der Justiz. Bei seiner Ankunft in Mailand hatte der Gambier angegeben, am 31. Dezember 1996 geboren zu sein. Die beweisenden Dokumente habe er nach eigener Aussage verloren.

Nach 21 Monaten Gefängnis wird der Ex-FCB-Boss entlassen.

Hat Yaffa bei Facebook gestanden?

Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die italienische "Gazzetta dello Sport" nun berichtet, soll Yaffa selbst bei Facebook zugegeben haben, bereits am 28. November 1987 auf die Welt gekommen zu sein. Damit wäre der "Nachwuchsstar" plötzlich nicht mehr 19, sondern bereits 28 Jahre alt. Der ominöse Facebook-Post ist mittlerweile nicht mehr auffindbar.

Schwere Folgen hätte das geänderte Alter auch für den Fall, dass Yaffa in seinem Vergewaltigungsprozess schuldig gesprochen würde. Dann dürfte nämlich das Erwachsenen-Strafrecht gelten, statt des Jugend-Strafrechts. Im schlimmsten Fall drohen Yaffa dann mehrere Jahre Haft. (men)