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29.10.2013, 17:09 Uhr

Dortmund - FC Bayern: Der große Champions-League-Countdown

Die Spannung steigt! Nur noch zwei Tage trennen uns vom größten, wichtigsten und grandiosesten Champions-League-Finale, das der deutsche Fußball je gesehen hat. Borussia Dortmund und der FC Bayern stehen sich zum Duell der Giganten gegenüber. Und wir versorgen Sie täglich mit den wichtigsten News rund um das Spiel der Spiele - ganz ohne unnötige Übertreibungen. Versprochen.

16:34 Uhr: Fanfest in Berlin: Fünf Videoleinwände und jede Menge Live-Musik: Das Champions-League-Finale auf der Berliner Fanmeile am Samstag soll ein großes Fußballfest werden. Bei gutem Wetter werden bis zu 250.000 Menschen zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule zum Spiel erwartet. Auf der Bühne sind am Nachmittag Musiker und Bands wie Jürgen Drews, Thomas Godoj, Buddy und Die Atzen sowie das kanadische Duo Makeshift Innocence auftreten.

15:52 Uhr: Gefälschter Champions-League-Pott: Der Traum von der eigenen Champions-League-Trophäe ist für einen Fußballfan aus dem Münsterland ausgeträumt. Kurz vor dem Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München hatte er sich eine Fälschung des Pokals aus Hongkong bestellt. Doch Zöllner in Rheine stoppten das Paket allerdings bei einer Routinekontrolle von Auslandssendungen, wie das Hauptzollamt Münster mitteilte. Für die Fälschung hatte der Mann aus Gronau nach den Angaben 300 Euro bezahlt. Da der Pokal eine geschützte Marke ist, griffen die Fahnder ein. Die UEFA könnte rechtliche Schritte gegen den Käufer einleiten.

15:26 Uhr: Dumm gelaufen: Das Champions-League-Finale ist ihm 5.000 Euro Wert gewesen. Doch ein Mann aus dem Eichsfeldkreis ging Betrügern auf den Leim: Keine Tickets, Geld weg. Der 29-Jährige habe vier der heiß begehrten Karten für das Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München im Internet bestellt, teilte die Polizei Nordhausen mit. Demnach überwies er 5.000 Euro auf ein Konto in England. Doch die Karten für das Spiel im Londoner Wembley-Stadion kamen nicht wie vereinbart an. Der angebliche Verkäufer sei nicht mehr zu erreichen. Es gebe nur sehr wenig Hoffnung, den Täter zu erwischen, sagte ein Sprecher der Polizei.

14:45 Uhr: Geldregen für die Finalisten: Champions-League-Sieger wollen sie noch werden, finanzielle Gewinner sind die deutschen Finalisten Bayern München und Borussia Dortmund schon jetzt. Allein durch den Einzug in das Endspiel am Samstag in London haben die beiden deutschen Fußball-Vorzeigeclubs in der diesjährigen Königsklassen-Saison jeweils etwa 70 Millionen Euro sicher. Der Sieger im Wembleystadion darf mit zusätzlich 10,5 Millionen Euro auf seinem Vereinskonto rechnen, der Verlierer bekommt immerhin noch 6,5 Millionen Euro in seine Kasse.

14:06 Uhr: Badstuber Trikot reist solo: Das Jersey mit der Nummer 28 wird nicht nach England gebracht, sondern per Kurier in die USA geflogen. Dort will man den erneut am Knie operierten Holger Badstuber aufmuntern. "Es ist für uns ein wichtiges Anliegen", betont Schweinsteiger und trug in der Pressekonferenz auch einen Pullover mit der Nummer 28. Angeblich war das nur Zufall. "Das, was dem Holger passiert ist, ist schon eine sehr harte Nummer. Wir hoffen und gehen davon aus, dass Holger natürlich wieder zurückkommt. Er ist ein sehr guter Fußballer und ein sehr guter Mensch." Das Präsent, das noch rechtzeitig vor dem Anpfiff am Samstag in Übersee bei Badstuber eintreffen soll, möge eine kleine Hilfe für den Freund sein, sagte Schweinsteiger. "Wir freuen uns alle, wenn er wieder zu uns stößt." Badstuber war in dieser Woche zum zweiten Mal binnen eines halben Jahres am Knie operiert worden. Wegen seiner Kreuzbandverletzung fällt er vermutlich für weitere zehn Monate aus.

13:25 Uhr: Schweinsteiger ist selbstbewusst: Der Nationalspieler ist fest von einem Final-Triumph am Samstag gegen Borussia Dortmund überzeugt: "Wir haben in dieser Saison einen absolut großen Schritt zur Perfektion gemacht. Es liegt nur an uns." Der Ausfall von Mario Götze schwäche den BVB, meinte Schweinsteiger: "Mir tut sein Ausfall leid. Ich habe es am liebsten, wenn die besten Spieler auf dem Platz stehen."

12:53 Uhr: Wieviele Plätze gibt es eigentlich im Stadion? 86.000 Zuschauer passen am Samstag in die Arena - 27.000 Tickets sicherten sich UEFA-Sponsoren und die nationalen Verbände, 9.000 verkaufte die UEFA direkt, knapp 25.000 gingen je an den BVB und den FCB. Allein bei Borussia Dortmund hatten sich 502.567 Fans beworben. Die Tickets gingen per Lotterie hauptsächlich an Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglieder. Der FC Bayern verloste die rund 70 bis 390 teuren Karten unter notarieller Aufsicht. Pro Fanclub konnten maximal acht, pro Mitglied höchstens zwei Karten abgegeben werden.

12:20 Uhr: Die Bayern können es kaum erwarten: Die Profis sind froh, dass die Vorbereitung auf das Finale in die Endphase geht. "Wir wollen alle jetzt nach London und das Spiel spielen", sagte Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger nach dem letzten Training in München.

12:05 Uhr: Ausland schwärmt von Klopp: Nicht nur Klopps Sachverstand, sondern auch seine Fähigkeit als medienkompatibler Entertainer kommen im Ausland gut an. Das Rätselraten der vielen ausländischen Medienvertreter, was die Aufschrift "Pöhler" auf seiner Kappe bedeuten könnte, beendete der Coach mit einem authentischen Bekenntnis: "Wer sich am Sonntagmittag auf der Wiese trifft, der geht zum Pöhlen. Der Ursprung dieser Idee war die Liebe zum Spiel. Und die will ich mit der Kappe zum Ausdruck bringen."

11:39 Uhr: Blick in die Geschichte: Borussia Dortmund gegen Bayern München - das gab es in der Champions League schon einmal. In der Saison 1997/98 setzte sich der damalige Titelverteidiger Dortmund im Viertelfinal-Rückspiel mit 1:0 nach Verlängerung (Hinspiel 0:0) durch. Das Siegtor schoss Stephane Chapuisat in der 109. Minute. Die Rivalität war schon damals groß. Die Dortmunder hatten in den Jahren zuvor zweimal die Meisterschaft und 1997 sogar die Champions League gewonnen, die Bayern schickten sich gerade an, mit aller Macht und Transfers wie dem von Giovane Elber zurückzuschlagen. Von "einem Kampf bis zum letzten Blutstropfen" sprach Uli Hoeneß gewohnt markig vor diesem Duell.

11:07 Uhr: Kraft setzt auch auf den BVB: Das Finale ist auch für Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin emotional eine klare Sache. Sie hält natürlich zu Dortmund. Aber nicht nur, weil der Verein aus NRW kommt. "Der BVB spielt attraktiven Fußball, schnell in die Spitze, frühes Pressing – das haben die Bayern von den Dortmundern abgekupfert", meint die SPD-Politikerin. "Das wird ein Duell auf Augenhöhe." Ihr Tipp? "2:1 für den BVB." Das große Duell in London kann sie von einem Spitzenplatz aus verfolgen: "In Wembley", verrät sie. "Die UEFA hat mich eingeladen. Mein bayerischer Kollege Horst Seehofer wird auch im Stadion sein."

10:20 Uhr: Watzke heizt die Stimmung an: Für den BVB-Boss ist sein Klub der einzig wahre sportliche Herausforderer für den FC Bayern München. "Fakt ist: Es gibt derzeit in Europa nur einen Club, der in der Lage ist, Bayern zu schlagen: Das ist Borussia Dortmund", sagte er im Interview der Münchner "Abendzeitung". Um im Champions-League-Finale gegen den deutschen Meister triumphieren zu können, müsse die Borussia "allerdings absolut am Limit spielen. Wenn es einer schaffen kann, dann wir."

10:08 Uhr: Steinbrück drückt dem BVB die Daumen: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kann zwar anders als Bundeskanzlerin Merkel nicht live im Wembley-Stadion dabei sein, bekennt sich aber zu seinem Herzensklub: "Ich hoffe auf ein spannendes Spiel und ich bin - alle Bayern-Fans verstehen das - festgelegt auf den BVB, auch wenn Bayern leichter Favorit ist." - kein Wunder; denn Steinbrück sitzt im Aufsichtsrat der Borussia.

09:33 Uhr: Auch in Jordanien wird mitgefiebert: Im mehr als 3.000 Kilometer entfernten Jordanien fiebern Fans des FC Bayern München seit Wochen dem Champions-League-Finale entgegen. In der Hauptstadt Amman haben sich über das größte arabische Internetfußballforum "Koora.com" Hunderte von Anhängern des deutschen Fußball-Meisters zusammengefunden, um sich über ihren Verein auszutauschen. Wichtige Partien der Bayern wurden gemeinsam angeschaut, Taktiken analysiert, Wetten abgeschlossen, Familienmitglieder auf das emotionale Trauma einer Wiederholung des Desasters von 2012 präpariert. Die Liebe zum FC Bayern München und zum deutschen Fußball ist in Jordanien groß. "In meiner Hochzeitsnacht verkündete ich meiner Frau, die Liste meiner Prioritäten sei wie folgt: 'Erst kommt der FC Bayern, dann Deutschland, dann du. Ist das in Ordnung? Wenn nicht, dann bin ich gleich weg'", erzählt der 38-jährige Ingenieur Mohammed Taher, der unter dem Name Muhandis Bavaria (Bayerischer Ingenieur) als einer der Moderatoren des Koora.com-Forums agiert. Was die Faszination ausmacht? "Ich liebe die Art, wie die deutschen Fußballer spielen: ihre Aggressivität im Spiel, ihr Teamgeist, ihr Durchhaltevermögen. Die deutschen Spieler nehmen ihren Fußball ernst, sie haben einen starken Kampfgeist."

Mit Material der dpa

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