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17.08.2012, 15:41 Uhr

Wirbel um Martinez: Heynckes befürchtet keine Ablenkung

München (dpa) - Trotz des Wirbels um die mögliche Verpflichtung von Javier Martinez befürchtet Bayern-Trainer Jupp Heynckes keine negativen Auswirkungen für das Pokalspiel gegen Jahn Regensburg.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Spieler sich mit Spekulationen in den Medien beschäftigen", betonte der Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München am Freitag. "Wir fokussieren uns nur auf das Pokalspiel", sagte der Trainer mit Blick auf das Pokal-Derby am Montag beim Zweitliga-Aufsteiger weiter.

"Die werden sicher über ihre Verhältnisse spielen. Das muss man sehr ernst nehmen", sagte Heynckes über den oberpfälzischen Pokal-Konkurrenten. Grundsätzlich sei sein Team bereit. "Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet. Wir haben einen sehr guten und ausgeglichenen Kader."

Seit Tagen sorgt der angeblich bevorstehende Wechsel des spanischen Mittelfeldakteurs Martinez an die Isar für Schlagzeilen, immerhin soll es dabei auch um eine Rekord-Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro gehen. "Wirtschaftlich können wir uns das leisten", hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß noch am Donnerstag betont. "Und dafür haben wir jahrzehntelang hier gearbeitet, dass man auch so einen Transfer nicht in die Kreditabteilung geben muss."

Heynckes ließ sich drei Tage vor der Partie in Regensburg aber nichts zu der angeblichen Top-Verpflichtung entlocken. "Ich kann Ihnen da nichts zu sagen. Ich bin für den sportlichen Teil zuständig", sagte der Coach. Auch eine Beurteilung des defensiven Mittelfeldakteurs lehnte Heynckes ab, da dieser "kein Spieler des FC Bayern" sei.

"Ich kenne den Spieler nicht, habe ihn noch nie gesehen", stellte Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer im TV-Sender Sport 1 klar. "Aber wenn sich der FC Bayern für ihn interessiert, muss er ein Guter sein. Er muss etwas Besonderes sein, sonst wäre der FC Bayern nicht an ihm dran!" Zur kolportierten Ablösesumme sagte Beckenbauer: "Klar ist er teuer, aber ob 30 oder 40 Millionen - das ist schon fast wurscht", sagte er. "Aber der FC Bayern kann sich das erlauben."

Alle News vom: 17. August 2012 Zur Übersicht: Sport

88 Meinungen zu "Heynckes: Fokus auf Pokal"

  • Paulion
    Samstag, 18.08.2012, 17:30 Uhr
    @Foolbar Logik ist schon gar nicht die Stärke von Janne. Auch wenn die 2 Mio irgendwann zurückgezahlt wurden, wurden sie aber im damaligen Moment bitter gebraucht um zu überleben. Jannilein will es einfach nicht wahrhaben.
  • Foolbar
    Samstag, 18.08.2012, 15:50 Uhr
    JanneAhonen 1) Bayern hat den BVB mit 2 Mio € vor der Insolvenz gerettet. Stimmt nicht, denn die 2 Mio € dienten alleine zur Finanzierung der Spielergehälter, wobei noch nicht einmal besagte 2 Mio € aussreichend waren und das Geld schon längst wieder an Bayern zurück überwiesen wurde. ----------------------------------------------------------------- Geilgeilgeil. Mädel, ein kleiner Exkurs ins kaufmännische Leben. Wenn ein Verein Geld leihen muss, um seine Spieler zu bezahlen und von den üblichen Kreditgebern (Banken z.B.) nüschts mehr bekommt, weil die Sicherheit fehlt. Dann ist dieser Verein nicht mehr solvent (kreditwürdig). Und was steht an, wenn jemand dann kein Geld mehr bekäme von anderen Quellen. Richtisch, im schlechtesten Falle die Insolvenz. Dass die 2 Mio lt. Dir da nicht einmal ausreichten, bestätigt doch nur, wie sehr der FCB durch den Kredit dem BVB geholfen hat. Aber gut, hat mit kaufmännischen Denken zu tun. Ich denke, der erste Absatz reicht erst einmal für die WE-Hausaufgaben.
  • taunus10
    Samstag, 18.08.2012, 14:52 Uhr
    Die Saison hat noch nicht begonnen und die ewigen Bayerneider haben schon jetzt den Schaum des Neides und der Argumentlosigkeit vor dem Mund...
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