Frankfurt/Main (dpa) - Die Fußball-Erstligisten haben sich für einen neuen Modus im DFB-Pokal ausgesprochen. Nach Wunsch der Clubs soll das Teilnehmerfeld "bei gleicher finanzieller Ausschüttung" in den ersten beiden Runden deutlich ausgeweitet werden.

Das geht aus einer Stellungnahme des Ligaverbandes hervor. Statt bisher 28 könnten dann 71 Amateurclubs teilnehmen. Dafür würden die Spitzenvereine der Ersten Liga erst später einsteigen. Hintergrund der Überlegung ist es, die Belastung für die international beschäftigten Clubs zu reduzieren.

Die Pläne, die einem Treffen von 16 Erstligisten entstammen, sollen nun in den Struktur-Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund erörtert werden. Am Freitag hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Für die kommenden drei Spielzeiten bis zur Saison 2018/19 wird sich an der Struktur des DFB-Pokals aber nichts ändern, da bis dahin gültige Verträge zwischen DFB und Ligaverband bestehen. In diesem Zeitraum werden weiter ab der ersten Runde alle 18 Erst- und Zweitligisten sowie 28 Amateurvereine am Pokal teilnehmen. Erst ab der Spielzeit 2019/20 wären nach Angaben des Ligaverbandes Änderungen möglich.© dpa