Berlin (dpa) - Das Abschalten vom Fußball fällt Michael Preetz auch zum Weihnachtsfest schwer. "Das ist ein schwieriger Prozess", erklärte der Geschäftsführer Sport die derzeitigen Bemühungen von Hertha BSC, sich im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg im Oberhaus zu etablieren.

"Die Bundesliga ist in dieser Spielzeit unglaublich eng zusammen", sagte der Manager im TV-Sender Sky. Zwischen Platz zehn und 18 liege "quasi nichts", betonte Preetz. "Keiner kann sich ausruhen."

Für die Fans und die Liga sei das ein Reiz. "Für die Beteiligten ist es schwieriger. Du darfst dir keine Schwächephase leisten", sagte Preetz. Das sei für Teams, die so wie Hertha noch um Stabilität ringen, nicht einfach. Hertha steht mit 18 Punkten als Tabellen-13. zum Abschluss der Hinrunde nur einen Zähler über der Abstiegszone. "Ich denke, dass wir in der Rückrunde eher zulegen können. Wir hatten viele Spieler nicht dabei in der Hinrunde, die kommen zurück. Das wird dazu führen, dass wir stabiler werden", meinte Preetz.

"Wir müssen sehen, dass wir Punkte sammeln, um uns von der Abstiegsregion entfernt zu halten. In der Hinrunde ist uns das gelungen, auch wenn wir Kontakt dazu haben", erklärte Preetz: "Wir müssen zu Hause weiter so punkten wie bisher und auswärts versuchen zuzulegen. Da ist die Bilanz nicht optimal." Ganze fünf Punkte haben die Berliner in fremden Stadien geholt.© dpa