Vieira fordert härtere Strafen gegen Rassismus
"Wenn du wirklich gegen Rassismus kämpfen willst (...), musst du einen Punktabzug gegen Clubs verhängen oder sie aus dem europäischen Wettbewerb schmeißen", sagte der 36-Jährige in einem Interview mit der englischen Zeitung "Times". Wenn nichts unternommen werde, verschlimmere sich die Situation immer weiter, warnte der gebürtige Senegalese, der 2011 seine Karriere beendet hatte.
"Wir brauchen klare Regeln", sagte Viera, der mit Frankreich Welt- und Europameister wurde und 107 Mal für die Nationalmannschaft spielte. Er forderte die Verbände FIFA und UEFA sowie den englischen Fußballverband FA zum Handeln auf. "Wenn man einen Club ausschließt, weil er seine Fans nicht kontrollieren konnte, passiert das einmal, und ich kann garantieren, dass es kein zweites Mal passieren wird."
3 Meinungen zu "Kein Rassismus im Fußball"
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siggiman
Freitag, 30.11.2012, 17:49 Uhr Ich finde es widersinnig, den Vereinen Punkte abzuziehen. Zur Begründung: Jeder (auch andere Vereine) kann Agent Provocateurs oder wie auch immer man diese Leute dann nennen könnte/dürfte/müsste, mit Fankleidung des unliebsamen Kontrahenten ausstatten und dort Schmähgesänge und Beleidigungen schmettern lassen. Die Konsequenz kann ein Verein im Gegensatz zu - meines Erachtens ebenso sinnvollen und effizienten Finanziellen Strafen - nicht auf die ermittelbaren Übeltäter abwälzen. Das wäre fatal. Wenn ein Verein mit einer Strafe von x-Prozent seines Jahresumsatzes zur Rechenschaft gezogen wird, bringt das eine Menge Kohle und die Täter werden ebenso wie durch Vieras Vorschlag von den Fans und oder Ordnungskräften oder Polizei, die nicht rassistisch sind, schnell ausgesiebt. Bei Verlusten von 5% des Umsatzes wird jeder Verein sicher schnell spuren und das Problem aus den Stadien verbannt. -
grauenvoll
Freitag, 30.11.2012, 17:43 Uhr Sehr gute Idee, Vieira erhält meine Unterstützung.
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