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30.01.2013, 17:10 Uhr

Spanische Clubs müssen ausgeglichene Bilanzen vorlegen

Madrid (dpa) - Die spanischen Fußballclubs müssen künftig ausgeglichene Bilanzen vorlegen, wenn sie neue Profis verpflichten wollen. Dies sieht ein Reglement vor, das die Profi-Liga (LFP) und die oberste spanische Sportbehörde (CSD) in Madrid vorlegten.

Danach müssen die Profi-Vereine bis zum 30. April ihre Budgets für die jeweils folgende Saison vorlegen. Wenn die Ausgaben höher sind als die Einnahmen, dürfen die betreffenden Vereine keine neuen Spieler unter Vertrag nehmen. Die Regelung soll zur kommenden Saison in Kraft treten. "Die spanischen Bestimmungen gehen über das Financial Fairplay der UEFA (Europäische Fußball-Union) hinaus", sagte der LFP-Chef José Luis Astiazarán.

Der CSD-Präsident Miguel Cardenal betonte: "Dies bedeutet einen tiefgreifenden kulturellen Wandel im spanischen Fußball." Cardenal bezifferte die Gesamtschulden der spanischen Profi-Vereine auf 3,5 Milliarden Euro. Er erinnerte daran, dass 21 der 42 Erst- und Zweitligisten sich in Gläubigerverfahren befinden.

Alle News vom: 30. Januar 2013 Zur Übersicht: Sport

11 Meinungen zu "Financial Fairplay in Spanien"

  • soeren1966
    Freitag, 08.02.2013, 13:31 Uhr
    Es gibt bestimmt genug Möglichkeiten sowas zu umgehen.
  • sirfritte
    Freitag, 08.02.2013, 10:31 Uhr
    @tinky, Seite 1 Ja und Nein! :-) Wenn ein Investor mal eben so 300 Mio. locker macht, dann würde das nicht gehen, bzw. als Einnahme hinsichtl. des FFP verbucht!!! Wenn der Investor allerdings 300 Mio. für das Sponsoring hinblättert und somit sein Logo auf den Unterhosen der Spieler sichtbar wird, dann geht das hinsichtl. des FFP! ...
  • Killmister
    Donnerstag, 31.01.2013, 09:55 Uhr
    Zur Bildunterschrift und dem Artikel: "Zum ersten Mal in der Geschichte hat ein Klub mehr als 500 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Real Madrid nahm im letzten Geschäftsjahr 514 Millionen Euro ein." ------------------- Na dann frohes Einkaufen...
  • Tinky
    Donnerstag, 31.01.2013, 08:51 Uhr
    Tja mal sehen wie die das kontrollieren - dennoch bin ich guter Dinge, dass es für die Bundesligisten nicht zum nachteil wird wenn die Uefa das FFP durchsetzt.
  • HolgerGalumbe
    Donnerstag, 31.01.2013, 08:48 Uhr
    Das gilt dann wohl nur für die Übergangszeit. Später ist das doch sinnlos, man kann ja ( Schein)Verträge abschliessen oder gleich Aktien ausgeben.
  • Tinky
    Donnerstag, 31.01.2013, 08:45 Uhr
    Aus den TRegeln: "Sollten die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, kann die Differenz (vorerst nicht mehr als 45 Millionen Euro) durch private Geldgeber oder Investoren ausgeglichen werden."
  • Tinky
    Donnerstag, 31.01.2013, 08:45 Uhr
    HolgerGalumbe | 6232 Beiträge @Tinky Wie will man denn " Zugaben " definieren? Im Zeitalter des Sponsoring? " Das müssen die Wirtschaftsweisen festlegen - gehöre ich nicht zu!
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