Berlin (dpa) - Die fünf Topligen der Welt haben sich in der Winter-Transferperiode deutlich zurückgehalten.

Nach Angaben des Fußball-Weltverbandes FIFA gaben die Ligen in England, Spanien, Deutschland, Frankreich und Italien rund 317 Millionen Euro für neue Spieler aus und lagen damit 26 Prozent unter ihrer Vorjahresmarke. Das meiste Geld wechselte in England mit rund 162 Millionen Euro für neue Spieler ihren Besitzer, danach folgen Spanien (55 Mio) und Deutschland (45,57 Mio).

Vor allem die Vereine der Bundesliga (minus 56 Prozent) und noch mehr die der italienischen Serie A (minus 69 Prozent) zeigten sich damit alles andere als in Kauflaune. Auf der Einnahmenseite generierten die fünf Ligen rund 173 Millionen Euro. Insgesamt wurden dabei 469 Spieler verpflichtet und 389 Akteure abgegeben. Das geht aus dem Transferabgleichungssystem TMS der FIFA hervor.

Groß investiert haben in diesem Winter derweil die chinesischen Vereine. Die FIFA nannte dazu keine genauen Zahlen, zumal dort das Transferfenster noch bis zum 26. Februar geöffnet ist. Schätzungsweise sollen in China bislang rund 200 Millionen Euro vor dem Start der im März beginnenden Saison ausgegeben worden sein.© dpa