Es grenzt an ein Wunder, dass hier keine Katastrophe geschah: Beim Fußball-Länderspiel zwischen Nigeria und Ägypten pressten sich über 40.000 Menschen in ein Stadion, das für maximal 25.000 Besucher zugelassen ist.

Beim Afrika-Cup-Qualifikationsspiel zwischen Nigeria und Ägypten quetschten sich mindestens 40.000, womöglich sogar 50.000 Fans ins Ahmadu-Bello-Stadion in Kaduna. Und das obwohl dieses für maximal 25.000 Besucher zugelassen ist.

Der Gouverneur hatte den Menschen freien Eintritt garantiert, mit einem solchen Besucherandrang offenbar aber nicht gerechnet.

Bilder zeigen, wie sich die Menschen im und am Stadion in Lücken zwängen, auf Dächer klettern und einen angrenzenden Stahlrohrturm erklimmen. Hunderte Menschen saßen zudem direkt am Spielfeldrand.

Fans kletterten über Absperrungen, um ins Stadion zu gelangen. Berittene Polizisten versuchten, auf Pferden ein wenig Ordnung herzustellen. Ohne Erfolg; Die chaotischen Verhältnisse wurden nicht besser.

Dennoch gab es in all dem Chaos eine gute Nachricht: Ohne größere Zwischenfälle ging die Partie mit 1:1 zu Ende, es wurden keine Menschen verletzt. Nur knapp ist der nigerianische Fußballverband einer Katastrophe entgangen.

(sw)