Moskau (dpa) - Eine Einbürgerung von Bundesligaprofi Roman Neustädter (27) ist russischen Behörden zufolge kompliziert und dürfte noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

"Glauben Sie nicht, dass das einfach ist", sagte Sportminister und Verbandschef Witali Mutko in der russischen Hauptstadt. "Wir arbeiten an dem Thema."

Der Defensivspieler des FC Schalke 04 hat die russische Staatsbürgerschaft beantragt und hofft auf eine Entscheidung der Behörden im Februar. Der gebürtige Ukrainer will im Juni mit der Sbornaja zur Europameisterschaft nach Frankreich reisen.

Am vergangenen Wochenende hatte bereits Nationaltrainer Leonid Sluzki Neustädter beim Spiel der Knappen gegen Werder Bremen (1:3) beobachtet. Dabei habe dieser einen guten Eindruck hinterlassen, hieß es. Spekuliert wird über einen Wechsel Neustädters von Schalke zu Zenit St. Petersburg zum Saisonende.© dpa