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23.03.2013, 10:27 Uhr

Ballack-Premiere als Löw-Kritiker

Berlin (dpa) - Michael Ballack hatte eine klare Meinung, zeigte Verständnis für die Null-Stürmer-Variante von Joachim Löw - doch noch blieben beide auf Distanz.

Und das nicht nur durch die über 4000 Kilometer zwischen Astana und Mainz, wo der Ex-Capitano erstmals als TV-Experte Bundestrainer Löw und dessen Team öffentlich beurteilte.

"Sie kennen ihre Ansprüche, dementsprechend war das eine Schnittleistung. Sie haben das gezeigt, was sie zeigen mussten", sagte Ballack zur Leistung seiner ehemaligen Kollegen am Freitag beim 3:0-Sieg gegen Kasachstan.

Ballack hat Löw zu seinem Abschiedsspiel am 5. Juni in Leipzig eingeladen - der Bundestrainer sagte zu. Noch aber gibt es einiges aufzuarbeiten. "Die Medien wollen immer, dass alles eitel Sonnenschein ist. Wir haben kein schlechtes Verhältnis. Das ist so im Sport, dass Verantwortliche eine andere Meinung haben. Aber das ist auch schon eine Weile her", sagte Ballack.

Die stürmerlose Aufstellungsvariante der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wie in Kasachstan sieht der gebürtige Sachse nur als Ausnahmelösung. "Das war in der Vergangenheit nie so der Fall. Aber wenn man so ein Potenzial hat an offensiven Mittelfeldspielern, kann man es locker auffangen", meinte er zur Aufstellungsvariante von Löw in Astana. Dass es ein Modell für die Zukunft sei, "wage ich zu bezweifeln", ergänzte Ballack.

Der 98-malige Nationalspieler, der vor knapp einem Jahr seine aktive Laufbahn beendet hatte, war als ZDF-Experte für den verhinderten Oliver Kahn eingesprungen. Dass Löw auf die Nominierung des Leverkuseners Stefan Kießling erneut verzichtet hatte, obwohl Topstürmer Miroslav Klose wegen Verletzung fehlte, kann Ballack nachvollziehen. "Ich finde es konsequent zu sagen, ich habe meinen Spielerkreis", meinte Ballack: "Er ist der Bundestrainer, er entscheidet, er muss sich der Kritik stellen." Nach den atmosphärischen Störungen zwischen Löw und Ballack hat es zuletzt wieder erste Zeichen der Annäherung gegeben.

Alle News vom: 23. März 2013 Zur Übersicht: Sport

295 Meinungen zu "Premiere als Löw-Kritiker"

  • waluser
    Montag, 25.03.2013, 13:59 Uhr
    alles scheisse was ihr labert haltet euch doch mal raus ihr Hornochsen
  • tommy0102
    Montag, 25.03.2013, 11:41 Uhr
    wenn ich so die kommentare dieser ganzen *fußballexperten* lese krieg ich auch nen kropf... die haben wenn überhaupt selber mal kreisklasse gespielt aber wissen alles ganz genau... wer knapp 100 länderspiele gemacht hat kann wohl kaum ein nichtskönner und blender gewesen sein.... aber manche haben eben ein sehr kurzes gedächtnis.. ist vielleicht für diese *sportfreunde* auch besser.... er hat seine sache als kommentator nicht schlechter gemacht als oliver kahn... und das ist wohl fakt...
  • allgaeuer1968
    Sonntag, 24.03.2013, 16:11 Uhr
    grinsch Ballack ist unnötig wie ein Kropf. Ein absoluter Fussballnichtskönner mit Starallüren wie ein grosser. Weg mit diesem Blender in die Mottenkiste. =========================== Da kann ich dir nur zustimmen,Ballack merkt jetzt das er gegen das DFB-Gesindel nicht ankommt und letztendlich auch nicht gegen die Medien,deswegen macht er jetzt auf Schleimer
  • michelausesa
    Sonntag, 24.03.2013, 16:08 Uhr
    nur nebenbei, für ein huhn, oder eine ganz oder anderem geflügel ist ein kropf lebenswichtig
  • grinsch
    Sonntag, 24.03.2013, 15:46 Uhr
    Ballack ist unnötig wie ein Kropf. Ein absoluter Fussballnichtskönner mit Starallüren wie ein grosser. Weg mit diesem Blender in die Mottenkiste.
  • jdrhinze
    Sonntag, 24.03.2013, 15:17 Uhr
    Ballack war nie der zu dem er hochgestylt wurde! Und dieser "Zickenkrieg" passt dazu! Auch Löw muss aufpassen, dass er nicht im deutschen Mediensumpf versinkt, denn Podolski passt auch nicht in das deutsche "Spiel-Konzept"! Ballack als "Löw-Kritiker"!?! So kann der deutsche Fußball nicht Weltspitze oder zumindest europäisches Maß aller (fußballerischen) Maßstäbe erlangen!
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