Leipzig (dpa) - Sportdirektor Ralf Rangnick schließt baldige konzerninterne Transfers vom österreichischen Fußball-Meister Red Bull Salzburg zum deutschen Zweitligisten RB Leipzig nicht aus.

In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des österreichischen Nachrichtenmagazins "profil" sagte Rangnick: "Deutschland ist im Fußball nun einmal eine ganz andere Dimension. Wir haben hier in der 2. Bundesliga wesentlich mehr Zuschauer als in der ersten österreichischen Liga. Wir wären blöd, wenn wir den Salzburger Spielern keine Perspektive in Deutschland anbieten würden."

Salzburg sieht er im Red-Bull-Fußballbereich heute als Ausbildungsverein. "Wie soll ich einem Kevin Kampl erklären, dass er noch zwei Spielzeiten in Österreich anhängen soll? Das ginge wohl nur mit bedeutenden monetären Argumenten. Und das ist genau das, was wir nicht wollen", sagte Rangnick und ergänzte: "Einige Spieler, die jetzt noch in Salzburg spielen, werden im nächsten Sommer nicht mehr dort sein, sollten sie sich als klare Verstärkung für Leipzig erweisen."© dpa