Bremen (dpa) - Mit ein wenig Nervosität geht Viktor Skripnik in seine Premiere als Bundesliga-Trainer von Schlusslicht Werder Bremen.

"Natürlich bin ich nervös und weiß, dass ich im Mittelpunkt stehen werde", sagte der Nachfolger von Robin Dutt vor dem Spiel beim FSV Mainz 05. "Die Hauptsache ist allerdings, dass wir uns gut präsentieren und guten Fußball bieten. Wir wollen keine Opfer-Mannschaft sein, sondern das richtige Werder Bremen zeigen."

Mit dem Rückenwind vom Achtelfinal-Einzug im DFB-Pokal hofft Werder Bremens neuer Trainer auf das erste Erfolgserlebnis in der Liga. "Der Sieg in Chemnitz war positiv und ist wichtig für die Zukunft. Die Mannschaft weiß, wo es nun lang geht", erklärte der Coach des in der Liga bisher noch sieglosen Tabellenletzten.

Verzichten muss Skripnik auf Rechtsverteidiger Marnon Busch, der mit einem Infekt weiter ausfällt. Dagegen hofft der Fußball-Lehrer weiter auf die Einsätze der zuletzt angeschlagenen Clemens Fritz, Zlatko Junuzovic und Eljero Elia.

Ein Extra-Lob gab es für Ludovic Obraniak. Der von Dutt auf die Tribüne verbannte Mittelfeldspieler könnte in Mainz von Beginn an auflaufen. "Ich bin sehr froh, so einen Spieler zu haben. Er trainiert sehr gut und macht einen guten Eindruck", meinte Skripnik.© dpa