Hamburg (dpa) - Für den FC St. Pauli wird die Lage im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga immer prekärer. Im als "Endspiel" deklarierten Heimspiel des Tabellenletzten gegen den Drittletzten FC Erzgebirge Aue kamen die Hanseaten über ein 0:0 nicht hinaus und bleiben damit Schlusslicht.

Vor 22 590 Besuchern im nicht ganz ausverkauften Millerntor-Stadion waren die Gastgeber zwar gewohnt kampfstark, blieben aber im Abschluss zu harmlos, um den dringend benötigten ersten Sieg in diesem Jahr einzufahren. Aue sammelte immerhin einen wichtigen Auswärtspunkt.

Im richtungsweisenden Heimspiel verlor der Kiezclub, für den Lasse Sobiech (16. Minute) bei der besten Chance per Kopf nur die Latte traf, nach 25 Minuten total den Faden. So war es bei guten Auer Möglichkeiten Torwart Robin Himmelmann zu verdanken, der zweimal in höchster Not (30./32.) rettete, dass es zur Pause 0:0 stand.

Auch nach dem Wechsel hatten zunächst die Gäste die besseren Gelegenheiten, konnten diese aber nicht nutzen. In der Schlussphase setzte St. Paulis Coach Ewald Lienen mit seinen Einwechslungen auf totale Offensive. Doch trotz aller Bemühunger reichte es für die nun wieder feldüberlegenen Hausherren nicht mehr zum Happy End.

FC St. Pauli © dpa