Der frühere Bayern-Manager Uli Hoeneß und sein Gegenpart bei Werder Bremen, Willi Lemke, waren über Jahrzehnte beinahe schon Erzfeinde. Lemkes aktuelles Friedensangebot kam deswegen überraschend und Hoeneß' Reaktion war lange ungewiss. Nun hat er sich dazu geäußert.

Über viele Jahre hinweg lieferten sich der frühere Manager des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen Willi Lemke und sein damaliger Kollege von Bayern München Uli Hoeneß heftige Auseinandersetzungen. Während Hoeneß derzeit seine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung absitzt, machte ihm Lemke ein Friedensangebot im "Kicker"-Interview: "Ja, ich würde Uli Hoeneß die Hand reichen." Dabei hatte der Münchner mehrmals betont, dass es keinen Frieden zwischen den beiden geben könne.

Stark verändert zeigt sich der Ex-Bayern-Präsident beim Training.

Hoeneß nimmt das Friedensangebot jetzt dennoch an. So sagte er nach Informationen der "Bild" gegenüber Freunden: "Ja, es ist Zeit. Ich werde mich selbstverständlich einer Versöhnung nicht verweigern". Nach der langen Zeit sind anscheinend beide erwachsen geworden. Eine der ältesten Feindschaften im deutschen Fußball hat somit ein Ende gefunden. (ff)