Belek (dpa) - Zwei Siege innerhalb von vier Stunden hat Werder Bremen bei einem ungewöhnlichen Testspiel-Experiment in Belek erzielt.

Der Fußball-Bundesligist bezwang zuerst den Drittligisten Energie Cottbus mit 3:2 (1:0). Danach gewannen die Bremer mit einer anderen Formation 3:1 (0:1) gegen SC Al-Fujairah aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Trainer Viktor Skripnik wollte mit der Doppelschicht allen Spielern eine Einsatzchance geben.

Bremens Zugang Levin Öztunali gab gegen Cottbus sein Debüt für die Hanseaten als Spielmacher. Er agierte unauffällig. Das Skripnik-Team lag bereits mit 1:2 zurück, ehe der Cottbuser Fanol Perdedaj einen Foulelfmeter (77. Minute) verschoss und die Bremer Oliver Hüsing (81.) und Philipp Bargfrede (85.) die Partie noch drehten. Zlatko Junuzovic hatte den Favoriten per Freistoß (32.) in Führung gebracht. Nach dem Wechsel schossen Uwe Möhrle (50.) und Fabian Pawela (56.) den Drittligaclub zwischenzeitlich in Front.

Auch im zweiten Match bewiesen die Bremer Comeback-Qualitäten. Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause durch ein Tor des Libanesen Hassan Maatouk (32.) kam Werder deutlich verbessert aus der Kabine.
Izet Hajrović (71.) und Felix Kroos (79./Foulelfmeter/88.) mit einem Doppelschlag sorgten für den Erfolg gegen den arabischen Verein, für den auch der frühere Bremer Bundesliga-Profi Boubacar Sanogo spielte. © dpa