Die russische Weltklasse-Spielerin Maria Scharapowa ist positiv auf Doping getestet worden. Während der Australian Open in diesem Jahr sei eine mittlerweile verbotene Substanz in ihrem Körper gefunden worden, sagte die 28 Jahre alte Tennisspielerin in Los Angeles.

"Ich habe einen großen Fehler gemacht", räumte die Weltranglisten-Siebte ein. Sie wisse noch nicht, welche Konsequenzen der Weltverband ziehe und könne nicht sagen, wann sie auf die WTA-Tour zurückkehre.

Das Medikament mit der verbotenen Substanz nehme sie seit 2006. Jahrelang habe es nicht auf der Dopingliste gestanden, sagte Scharapowa.

Inzwischen seien die Regeln aber geändert worden, darüber sei sie im Dezember schriftlich informiert worden. "Ich habe nicht auf die Liste geschaut", sagte sie.

Maria Scharapowa will Karriere nicht beenden

Am Sonntag hatte die fünfmalige Grand-Slam-Turniersiegerin zu einer Pressekonferenz mit einer "wichtigen Ankündigung" eingeladen und damit für Spekulationen über einen Rücktritt gesorgt. "Ich will meine Karriere nicht so beenden. Ich hoffe, dass ich eine weitere Chance bekomme", sagte sie.

Scharapowa gilt als die reichste Sportlerin der Welt und ist eine von nur zehn Spielerinnen, die jedes Grand-Slam-Turnier einmal gewonnen hat.

Ihre bislang letzte Partie spielte Scharapowa bei den Australian Open in Melbourne, als sie im Viertelfinale der Amerikanerin Serena Williams unterlag. Seit Ende Januar hat die Wahl-Amerikanerin kein Turnier mehr bestritten. Erst am vergangenen Donnerstag hatte sie ihre Teilnahme am Masters-Turnier in Indian Wells abgesagt, das an diesem Mittwoch beginnt.

"Ich weiß, dass viele gedacht haben, dass ich mein Karriereende erkläre. Aber wenn ich irgendwann meinen Rücktritt bekanntgebe, wird es wahrscheinlich nicht in einem Hotel in der Innenstadt von Los Angeles sein mit diesem ziemlich hässlichen Teppich", sagte Scharapowa am Montag.

In den vergangenen Jahren musste die zweimalige French-Open-Siegerin immer wieder pausieren. 2008 zog sie sich eine Schulterverletzung zu, die sie neun Monate lang außer Gefecht setzte. 2013 musste sie die Saison ebenfalls wegen einer lädierten Schulter vorzeitig beenden.© dpa

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