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04.04.2014, 12:30 Uhr

Michael Schumacher: Newsticker zu Schumis Gesundheitszustand

Michael Schumacher zeigt über drei Monate nach seinem schweren Skiunfall "Momente des Bewusstseins und des Erwachens", wie seine Managerin Sabine Kehm in einer schriftlichen Stellungnahme mitteilte: "Michael macht Fortschritte auf seinem Weg." Wir halten Sie in unserem Newsticker auf dem Laufenden.

Von WEB.DE Redakteurin Sabrina Kammerer und Redaktionsmitglied Tim Frische

Michael Schumacher war abseits der Pisten in Meribel mit dem Kopf gegen einen Felsen geprallt. Unmittelbar nach diesem schweren Unfall hatte ihn ein Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Dort die Schreckensdiagnose: Kopftrauma mit Koma. Schumacher musste sofort notoperiert werden. Die Ärzte waren sich sicher: Ohne seinen Helm hätte Schumacher den Unfall nicht überlebt. Prognosen für eine mögliche Genesung des Ex-Rennfahrers wollten die behandelnden Mediziner auf keinen Fall geben. Lange Zeit schwebte Schumacher in Lebensgefahr.

NEWSTICKER:

9. April 2014

Jean Alesi hat Michael Schumacher mehrmals im Krankenhaus in Grenoble besucht und bestätigt die positiven Nachrichten der vergangenen Tage: "Zunächst reagierte Michael nur auf Schmerz, also wenn man ihn zum Beispiel gekniffen hat", erklärt Alesi gegenüber "Speedweek". "Aber das kann auch eine unbewusste Reaktion des Körpers sein. Bei meinen letzten Besuchen merkte ich dann, dass sich etwas zum Besseren zu verändern beginnt."

Laut der "Gazzetta dello Sport" reagierte Schumacher zuletzt mit Augenbewegungen auf seine Umwelt, auch Geräusche lösten eine Reaktion aus. Nach Angaben Alesis merke man auch Schumachers Familie an, dass es mit dem 45-Jährigen aufwärts geht: "Ich spürte von der Familie eine gewisse Erleichterung, eine große Freude darüber, wie sich die Dinge entwickeln. Das ist fabelhaft, selbst wenn der Weg zurück ins Leben noch lang ist."

4. April 2014

Neue Hoffnung für Michael Schumacher und seine Familie: Laut seiner Managerin Sabine Kehm zeige Michael Schumacher "Momente des Bewusstseins und des Erwachens". In dem schriftlichen Statement betonte Kehm, dass der Formel-1-Rekordweltmeister "Fortschritte auf seinem Weg" mache. Weitere Details nannte die Managerin mit Hinweis auf "Michaels Privatsphäre" und der seiner Familie nicht.

16. März 2014

In einem Interview mit dem Sender "RTL" äußerte sich Schumis Managerin Sabine Kehm über die Genesung des ehemaligen Formel-1-Stars: "Neuigkeiten gibt es keine. Michael ist immer noch in der Aufwachphase. Es dauert jetzt schon lang, aber wir haben gelernt, dass so etwas lange dauern kann". Weiter sagt sie: "Die meisten Gerüchte der vergangenen Wochen haben sich als sehr falsch herausgestellt. Zu Gerüchten möchte ich generell nichts sagen. Nur die Informationen, die von uns oder von den Ärzten des Krankenhauses kommen, dürfen als valide angesehen werden."

Für die Familie Schumachers hat Kehm nur Lob übrig: "Ich muss sagen, dass sie wahnsinnig stark sind. Die lassen sich ihren Mut nicht nehmen, die sind jeden Tag hier, sie sind tapfer und nehmen es an. Sie versuchen, mit Michael gemeinsam irgendwie da durch zu kommen. Ich muss echt sagen: volle Hochachtung und tiefen Respekt."

Weitere Zitate aus dem Interview lesen Sie hier.

12. März 2014

Das Management und die Familie von Michael Schumacher machen den Fans Hoffnung, dass der verunglückte Ex-Formel-1-Star wieder aus dem Koma erwachen könnte.

"Wir sind und bleiben zuversichtlich, dass Michael da durchgehen und aufwachen wird", lässt Managerin Sabine Kehm im Namen der Familie ausrichten. Zuletzt waren verunsichernde Medienberichte mit Expertenstimmen aufgetaucht, wonach die Chancen auf eine vollständige Genesung nach einem so langen Koma gering seien. Mit der konkreten Situation von Schumacher sind diese Experten in der Regel aber nicht vertraut.

"Es gibt immer wieder kleine Anzeichen, die uns Mut machen. Aber wir wissen auch, dass wir geduldig sein müssen", lässt die Familie ausrichten. "Michael hat sich sehr ernste Verletzungen zugezogen. Das ist schwer zu begreifen für uns alle, auch weil es eine so banale Situation war, in der Michael verunglückte, nachdem er zuvor so viele brenzlige Situationen überstanden hatte. Es war von Anfang an klar, dass dies ein langer und schwerer Kampf sein wird. Wir kämpfen ihn gemeinsam mit dem Ärzteteam, dem wir vertrauen. Die Dauer spielt für uns keine Rolle."

07. März 2014

Es gibt neue Verwirrung um Michael Schumachers Zustand. Die italienische Sport-Zeitung "La Gazzetta dello Sport" berichtet: "Schumacher respira da solo", "Schumacher atmet allein". Die Quelle scheint jedoch unsicher. Nicola Pohl, Formel-1-Reporterin der "Bild"-Zeitung, meldete via Twitter, Schumachers Zustand sei unverändert. "Info aus Italien, er würde mittlerweile selbst atmen, stimmt NICHT", schrieb sie und verwies auf eine Stellungnahme vonseiten Schumachers Management: "Michael befindet sich immer noch in der Aufwachphase. Die Situation ist unverändert."

06. März 2014:

Auch mehr als zwei Monate nach dem schweren Ski-Unfall von Michael Schumacher lässt Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo das Schicksal seines Freundes nicht los. Bei fast jedem öffentlichen Auftritt spricht der Italiener über seinen ehemaligen Piloten - so auch in dieser Woche auf dem Auto-Salon in Genf. "Michael war und ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Seit 1996 sind in unser beider Leben so viele Dinge passiert. In schwierigen Zeiten war Michael dem Team immer unglaublich nahe", erinnert di Montezemolo.

"Was mit ihm geschehen ist, war für mich ein großer Schock. Nach allem, was wir miteinander erlebt haben, empfinden wir große Zuneigung füreinander. Und Michael braucht derzeit die Unterstützung und Zuneigung jedes einzelnen", so der Ferrari-Präsident weiter. Und auch die Botschaften von Weggefährten auf der Ferrari-Website reißen nicht ab.

Heute wandte sich Giancarlo Fisichella an seinen Rennfahrer-Kollegen: "Forza Michael! Ich werde nie vergessen, wie du mich in Hockenheim auf dem Seitenkasten deines Ferrari mitgenommen hast, nachdem ich wegen eines technischen Problems auf der Strecke hatte anhalten müssen. Ich würde gerne einmal wieder eine schöne Partie Fußball mit dir spielen", so der Italiener.

Neuigkeiten zu Schumachers Gesundheitszustand gibt es weiter nicht.

25. Februar 2014:

Michael Schumachers Unfall sorgt für Entsetzen bei Twitter-Promis. >

Acht Wochen nach dem tragischen Ski-Unfall von Michael Schumacher bangen Familie, Freunde und Fans weiter um den früheren Formel-1-Fahrer, darunter auch sein langjähriger Weggefährte Bernie Ecclestone. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung sprach der Formel-1-Boss über seine große Sorge um Schumi. Ich habe Angst vor schlechten Nachrichten", sagte der 83-Jährige am Dienstag zum Boulevardblatt. Deshalb erkundige er sich nicht bei Schumachers Freunden nach dessen Gesundheitszustand, in Gedanken sei er aber sehr oft bei ihm.

Ecclestone ist optimistisch, dass Schumacher wieder aus dem Koma erwacht, "aber ist er dann noch der Michael, den wir alle kennen?" Der Formel-1-Boss befürchtet, dass Schumacher nach den Strapazen nicht mehr derselbe sein könnte. "Ich möchte, dass Michael als unser Schumi zurückkommt und nicht als jemand anderer."  

Ecclestone und Schumacher kennen sich seit über 20 Jahren. Zwar waren die beiden Formel-1-Legenden nie privat befreundet, doch ihre Beziehung war von Respekt für die beruflichen Erfolge des jeweils anderen geprägt.  

24. Februar 2014:

Michael Schumachers befindet sich weiter in der Aufwachphase. Das bestätigt seine Managerin Sabine Kehm am Montag. Laut einem Medienbericht sei der Aufwachprozess am Sonntag unterbrochen worden. Kehm spricht dabei von einer "Fehlinterpretation".

Der Aufwachprozess von Michael Schumacher sei nicht unterbrochen worden, sagte Kehm. Damit widerspricht sie einer Meldung vom "Focus" am Sonntag. Der Prozess werde "unverändert" durchgeführt, sagt die Managerin. "Diese Phase kann lange dauern, was zu unserem Bedauern offenbar zu vielen Fehlinterpretationen führt"

Zuerst hatte das Magazin "Focus" in seiner Printausgabe berichtet, dass Ärzte der Uni-Klinik Grenoble die Aufwachphase von Michael Schumacher vorläufig unterbrochen haben sollen. Der Prozess war Ende Januar eingeleitet worden, um den Ex-Rennfahrer aus dem künstlichen Koma zu holen.

Bis heute wird um Rücksicht auf die Privatsphäre von Schumi und seiner Familie gebeten und daher nur noch wenige Aussagen zum derzeitigen Gesundheitszustand veröffentlicht.

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23. Februar 2014:

Irritierende Nachricht im Fall Michael Schumacher: Angeblich wurde der Aufwachprozess des Formel-1-Stars gestoppt. Das berichtet das Magazin "Focus".

Wie das Magazin "Focus" in seiner neuen Printausgabe berichtet, sollen Ärzte der Uni-Klinik Grenoble die Aufwachphase von Michael Schumacher vorläufig unterbrochen haben. Der Prozess war Ende Januar eingeleitet worden, um den Ex-Rennfahrer aus dem künstlichen Koma zu holen.

Ob es Komplikationen beim Aufwachen gab, wie diese ausgesehen haben könnten und wann der Prozess fortgesetzt werden soll, ist nicht bekannt. Schumachers Familie hatte bereits vor einigen Wochen um Rücksicht darum gebeten, dass keine medizinischen Einzelheiten in der Öffentlichkeit diskutiert werden. In einer Erklärung hieß es allerdings: "Wie meist in solchen Fällen verläuft nicht jeder wie der andere."

21. Februar 2014:

Positive Entwicklung bei Ex-Formel-1-Star Michael Schumacher? Im Rahmen der F1-Tests in Bahrain erzählt Ex-Teamkollege Felipe Massa von seinem Besuch am Krankenbett des Rekord-Weltmeisters.

"Ich sah ihn, ich redete mit ihm und ich habe ihm alles über mein neues Team und mein Auto erzählt", sagte er der Motorsport Web-Seite "crash.net". Er selbst geht davon aus, dass sich alles zum Positiven entwickeln wird, denn Schumacher soll auf die Ansprache teilweise reagiert haben. "Er schlief, doch er sah ganz normal aus. Er zeigte sogar mehrmals Reaktionen mit dem Mund."

Massa lag selbst 2009 nach einem schweren Unfall im künstlichen Koma. Er habe sich aufgrund seiner körperlichen Fitness danach auch schneller erholt, als die Ärzte annahmen, gab Massa zu bedenken. Eine Hoffnung, die Familie und Fans von Michael Schumacher sicher teilen.

19. Februar 2014:

Die Familie des schwer verletzten Michael Schumacher hat sich ein weiteres Mal für die weltweite Anteilnahme am Schicksal des Formel-1-Rekordweltmeisters bedankt.

"Wir sind sehr gerührt darüber, dass uns täglich Genesungswünsche für Michael aus der ganzen Welt erreichen. Diese unglaubliche Unterstützung gibt uns und ihm viel Kraft", hieß es am Mittwoch auf der Homepage des 45-Jährigen: "Wir wissen alle: Michael ist ein Kämpfer und wird nicht aufgeben!"

Seit dem Unfall erreichen die Familie aus der ganzen Welt Genesungswünsche für Schumacher. Fans, aber auch ehemalige Teamkollegen und Formel-1-Wegbegleiter leiden mit dem 91-maligen Grand-Prix-Gewinner.

Sein ehemaliger Rennstall Ferrari, mit dem Schumacher fünf Titel und 72 Rennen gewann, hat auf seiner Homepage eine eigene Rubrik #ForzaMichael eingerichtet. Dort können Mitarbeiter der Scuderia insgesamt 72 Nachrichten - eine für jeden Sieg - für Schumacher hinterlassen. Zu Schumachers 45. Geburtstag hatte die Scuderia sogar Busse gechartert, die Fans aus der Frankreich, Italien und der Schweiz nach Grenoble brachten.

18. Februar 2014:

Im offiziellen Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft stehen die Details des Unfalls. So ergab die Auswertung der Spuren, dass Michael Schumacher über einen Felsen stürzte und 10,40 Meter weiter mit dem Kopf auf einen zweiten Felsen aufschlug. Das Ganze ereignete sich 4,50 Meter außerhalb der offiziellen Pistenbegrenzung im nicht präparierten Bereich.

Bereits zu Beginn der Untersuchungen hatten die Ermittler bekannt gegeben, dass nach ihren Erkenntnissen Schumacher nicht zu schnell unterwegs war. Jetzt haben die restlichen Untersuchungen ergeben, dass tatsächlich keinerlei strafbares Verhalten vorlag.

17. Februar 2014:

Die Staatsanwaltschaft hat jetzt offiziell ihre Ermittlungen eingestellt, weil nach ihrer Ansicht kein strafbares Verhalten beim Ski-Unfall von Michael Schumacher vorliegt. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, ob äußere Einflüsse oder grobe Fahrlässigkeit für den Unfall gesorgt haben. Es scheint nach Ansicht der Ermittler auch kein Materialfehler vorgelegen zu haben.

Der Staatsanwalt sagt in einer Pressemitteilung: "Es gab keinerlei strafbares Verhalten. Die Absperrungen der Piste, die Information über den befahrbaren Pistenabschnitt waren konform mit den französischen Normen."

Zum Aufwachprozess des Ex-Weltmeisters gibt es bislang noch keine neuen Informationen.

16. Februar 2014:

Während Neuigkeiten zu Michael Schumachers Gesundheitszustand weiter auf sich warten lassen, scheint es bei den polizeilichen und juristischen Ermittlungen zu seinem Unfall im vergangenen Dezember voranzugehen. Wie der englische "Mirror" in seiner Sonntagsausgabe unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet, prüft derzeit die l'Ecole Nationale de Ski et d'Alpinisme (ENSA), ein französisches Kompetenzzentrum für den alpinen Skisport, die Auswirkungen der von Schumacher getragenen Helmkamera.

Einen namentlich nicht genannten Informanten aus dem Umfeld der Ermittler zitiert die Zeitung so: "Der Helm war komplett gebrochen, in mindestens zwei Teile. Die ENSA erhielt einen Teil, um zu prüfen, ob mit dem Material alles in Ordnung war." Da das offenbar bestätigt wurde, gilt es nun, andere Ursachen für die schwere Beschädigung des Kopfschutzes zu suchen: "Die Kamera kommt infrage. Im Labor wird überprüft, ob sie die Struktur geschwächt hat", sagt die anonyme Quelle des "Mirror" weiter.

Die will auch erfahren haben, das sonstige Materialfehler beim Unfall keine Rolle gespielt hätten: "Das Equipment scheint in gutem Zustand gewesen zu sein. Die Skier waren fast neu, die Bindungen nicht defekt und die Skischuhe in Ordnung." Schumachers Helmkamera war nach dem Aufprall auswertbar und hatte den französischen Behörden wichtige Anhaltspunkte bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs geliefert. (F1 total)

Unterdessen hat sich Fernsehreporterin Monica Lierhaus zum Fall Schumacher zu Wort gemeldet. Sie nehme großen Anteil an dem Schicksal von Michael Schumacher. "Ich denke seit seinem Unfall sehr oft an ihn und seine Familie. Und an die schwere Zeit, die die Familie durchmachen muss", sagte Lierhaus der "Welt am Sonntag".

Ihren eigenen Fall und den Schumachers könne man aber nur begrenzt vergleichen: "Ich konnte sofort medizinisch versorgt werden. Michael Schumacher musste ja erst ins Krankenhaus transportiert werden. Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass er vom Schicksal die Chance bekommt, sich zurück zu kämpfen."

Anfang 2009 hatte Lierhaus nach einer Aneurysma-Operation vier Monate im Koma gelegen. Zuletzt stand sie bis Ende 2013 für die ARD-Fernsehlotterie vor der Kamera. Während der Fußball-WM in Brasilien will sie für Sky Deutschland als Reporterin arbeiten.

13. Februar 2014:

Managerin Sabine Kehm hat erneut darauf hingewiesen, dass die Aufwachphase von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Nachdem die "Bild" über eine angebliche Lungenentzündung bei dem 45-Jährigen berichtet hatte, erklärte Kehm zudem: "Wie meist in solchen Fällen verläuft nicht jeder Tag wie der andere." Eine Bestätigung für die Erkrankung, die sich Schumacher dem Bericht zufolge in der vergangenen Woche zugezogen haben soll, gab sie nicht in dem schriftlichen Statement am Donnerstag. Der Ex-Pilot liegt in Grenoble seit seinem Skiunfall am 29. Dezember im künstlichen Koma.

Die Erklärung im Wortlaut:

"Michaels Familie möchte sich für die ungebrochene Anteilnahme von Menschen aus der ganzen Welt erneut herzlich bedanken. Ihre guten Wünsche helfen der Familie, und - davon sind wir überzeugt - sie helfen auch Michael, der sich weiterhin in der Aufwachphase befindet."

"Wie meist in solchen Fällen verläuft nicht jeder Tag wie der andere. Die Familie bittet jedoch um Verständnis, wenn sie medizinische Einzelheiten weiterhin nicht diskutieren möchte, um Michaels Privatsphäre zu schützen. Wie bereits von Anfang an versichert, werden wir entscheidende Neuigkeiten im Gesundheitszustand Michaels weiterhin bekannt geben. Wir sind uns dabei bewusst, dass die Aufwachphase lange dauern kann."

"Die Familie glaubt weiterhin fest an Michaels Genesung und schenkt dem Team der Ärzte, Schwestern und Pfleger ihr volles Vertrauen. Wichtig ist nicht, wie schnell, sondern dass Michaels Heilungsprozess weiterhin kontinuierlich und kontrolliert voran geht." (dpa)

12. Februar 2014:

Michael Schumacher wird seit zwei Wochen langsam aus dem künstlichen Koma geholt. Das bange Warten auf sein Aufwachen wird jetzt jedoch von einer weiteren Sorge überschattet: Der Ex-Rennfahrer soll an einer Lungenentzündung erkrankt sein. Das berichtet "bild.de". Das Management des 45-Jährigen hat die Meldung nicht bestätigt: "Wie immer in solchen Fällen lautet meine Antwort, dass Meldungen zu Michaels Gesundheitszustand, die nicht von den behandelnden Ärzten oder seinem Management stammen, als Spekulation angesehen werden müssen", sagte Managerin Sabine Kehm der Nachrichtenagentur "dpa" am Mittwoch.

Beistand: Ralf und Rolf Schumacher besuchen Michael Video

Bruder Ralf und Vater Rolf leisten Ex-Formel-1-Pilot Beistand. >

Laut "bild.de" soll die Infektion bei Schumacher in der vergangenen Woche festgestellt worden sein. Die Ärzte hätten Schumacher dem Bericht zufolge mit starken Antibiotika behandelt. Er habe sich die schwere Infektion demnach in der Phase zugezogen, in der er langsam aus dem künstlichen Koma geholt werden soll. Ob die Aufwachphase unterbrochen oder gestoppt wurde, sei aber nicht bekannt.

Auch Sportstars fiebern weiter der Genesung des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters entgegen. Arsenal-Stürmer Lukas Podolski will am Mittwochabend mit neuen Schuhen gegen Manchester United auflaufen. Darauf zu lesen: "Kämpfe Michael #getwellsoon" (zu deutsch: Gute Besserung). (sist)

7. Februar 2014:

Über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter verbreitete sich am Donnerstag das Gerücht, dass Michael Schumacher seinen Kopfverletzungen erlegen sei. Das Krankenhaus in Grenoble erklärte diese Informationen später für falsch : "Die Klinik dementiert, dass Michael Schumacher gestorben ist", zitiert die AFP einen Krankenhaus-Sprecher.

6. Februar 2014:

Vor mehr als einem Monat stürzte Michael Schumacher beim Skifahren schwer. Seit Ende Januar steht fest: Schumi wird langsam aus dem künstlichen Koma geholt. Die Klinik lässt jedoch seither keine Informationen zum Zustand des Ex-Rennfahrers nach außen dringen. Nur seine Familie und enge Freunde sind am Krankenbett erlaubt.

Einer seiner Besucher ist Jean Todt. Der Präsident des Automobil-Weltverbandes Fia reist regelmäßig die 500 Kilometer von Paris ins schweizerische Grenoble, um seinem Freund Beistand zu leisten. "Ich denke, er würde das auch für mich machen, wenn ich einen solchen Unfall hätte", sagt Todt der "Welt" und bekräftigt: "Ich bin sicher: Michael wäre hier."

Seit ihren gemeinsamen Jahren bei Ferrari (1996 bis 2006) ist Todt einer der engsten Freunde des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters. Deswegen zögerte der 67-Jährige nicht, als er vom Unfall Schumachers hörte, und eilte nach Grenoble, um ihm und seiner Familie zu helfen. "Michael und seine Familie sind sehr enge Freunde von mir. Er ist ein wichtiger Teil meines Lebens", erklärt Todt. Deswegen wolle er den Schumachers "jede erdenkliche Art von Unterstützung" zukommen lassen. "Oft heißt das einfach nur, für sie da zu sein."

30. Januar 2014

Managerin Sabine Kehm hat bestätigt, dass Michael Schumacher aus dem künstlichen Koma geholt wird. "Michaels Narkosemittel werden seit kurzem reduziert, um ihn in einen Aufwachprozess zu überführen, der sehr lange dauern kann", teilte Kehm in einem schriftlichen Statement mit. Gleichzeitig bat sie, die Privatsphäre der Familie zu respektieren und die "behandelnden Ärzte nicht in ihrer eigentlichen Arbeit zu stören".

Kurz zuvor vermeldete die französische Zeitung "L'Equipe": "Nachdem schrittweise die Sedierung des Patienten verringert wurde, hat das Team des Chefarztes Emmanuel Gay seit Montag manche seiner neurologischen Reflexe getestet. Während dieser ersten Phase hat der Verletzte mit den Augen geblinzelt." Das Blatt beruft sich auf krankenhausinterne Quellen. Gegenüber der "Bild" bestätigte Jeremie Arbona, der stellvertretende Chefredakteur der Sportzeitung, man sei sich "hundertprozentig sicher", auch wenn man die Quellen nicht nennen dürfe.

Die Klinik in Grenoble hüllt sich derweil in den Mantel des Schweigens. Der "Bild" liegt eine offizielle Anweisung des Krankenhauses vor, keine Informationen "zum Patienten M. Schumacher" an Außenstehende weiterzugeben. Damit will das Krankenhaus verhindern, dass die behandelnden Ärzte unnötig unter Zeitdruck gesetzt werden, und die Intimsphäre der Familie verletzt wird.

29. Januar 2014

15:42 Uhr

Laut dem TV-Sender "BFMTV" habe Stephan Chabardes, Neurochirurg am Klinikum Grenoble, bestätigt, dass sich Schumacher in der Aufwachphase befindet. Wie lange die Aufwachphase dauert, ist von Patient zu Patient verschieden. Sie kann sich über mehrere Tage oder auch Wochen hinziehen. Vieles hängt davon ab, wie schnell oder langsam die Ärzte die Narkosemedikamente reduzieren können. Um sicher zu stellen, dass in dieser schwierigen Phase nichts schief geht, wird der Hirndruck eines Patienten ständig überwacht.

11:39 Uhr

Seit Wochen gibt es keine offizielle Mitteilung zu Schumis Zustand mehr. Doch nun wollen mehrere französische Zeitungen erfahren haben, dass die Ärzte Schumacher aus dem Koma holen wollen.

Die Zeitung "Le Journal de Dimanche" hat bereits am Sonntag unter Berufung auf krankenhausinterne Quellen gemeldet, Schumacher solle am Dienstag aufgeweckt werden. Auch die französische Sportzeitung "L'Equipe" schreibt, dass sich "Schumi" in der Aufwachphase befinde. Professor Emmanuel Gay, einer der zuständigen Ärzte in Grenoble, habe die Rückführung der Narkosemittel eingeleitet und sein Patient reagiere positiv auf die Veränderung.

Diese Information wollte Schumacher-Managerin Sabine Kehm bisher nicht kommentieren. Erst wenige Stunden zuvor hatte sie in einem Interview mit der "BBC" gesagt, Schumacher liege weiterhin im künstlichen Koma. Er schwebe aber nicht mehr in Lebensgefahr

27. Januar 2014

Mehr als vier Wochen nach Michael Schumachers schwerem Ski-Unfall meldet sich sein langjähriger Ferrari-Renningenieur Andrea Stella zu Wort: "Michael, Freund und Bruder auf der Strecke. Selbst nach so vielen Tests und Rennen, nach denen ich glaubte, dich endlich zu kennen, schafftest du es dank deiner unglaublichen Fähigkeiten als Fahrer und Mensch immer noch, mich irgendwie zu überraschen."

"Du konntest bei großen sportlichen Wettbewerben ebenso überraschen wie innerhalb des Teams. Jedes Detail war dir wichtig, nichts sahst du als selbstverständlich an", schreibt Stella auf der von Ferrari eigens für Schumacher eingerichteten virtuellen Pinnwand.

Der Ingenieur glaubt fest an eine Genesung Schumachers und schließt mit den Worten: "Du hast bewiesen, dass du immer wieder neue Maßstäbe setzen kannst, ohne dabei jemals aufzugeben. Wir erwarten nichts anderes, als dass du uns auch bei deiner neuen Aufgabe einmal mehr überraschst. Wir alle denken an dich."

18. Januar 2014

Der französische Radiosender 'France Bleu Isere' berichtet, dass ein persönlicher Glücksbringer von Michael Schumacher im Tiefschnee gefunden wurde. Einige Fans werten den Fund als Symbol der Hoffnung.

Eine Gruppe von Rettern hatte sich zusammengetan, um den Talisman zu suchen, nachdem er weder im Krankenwagen noch im Hubschrauber gefunden worden war. Schließlich fand einer der Helfer den Glücksbringer im Neuschnee nahe der Unfallstelle. Das Shamballa-Holzperlen-Armband ist offenbar ein Geschenk von Schumachers Frau Corinna gewesen, die jeden Tag am Krankenbett ihres Mannes im französischen Grenoble weilt.

17. Januar 2014

Nach seinem schweren Skiunfall ist der Gesundheitszustand von Michael Schumacher weiterhin "stabil". Das teilte seine Managerin Sabine Kehm mit, die sich damit erstmals seit rund zehn Tagen wieder zum Zustand des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters äußerte. In ihrer Erklärung sprach Kehm diesmal nicht mehr davon, dass Schumacher in Lebensgefahr schwebe. Sie erinnerte daran, "dass jegliche Information über Michaels Gesundheitszustand, die nicht von seinem behandelnden Ärzteteam oder seinem Management stammt, als reine Spekulation betrachtet werden muss". Sie hob zudem hervor, "dass Michaels Familie sehr zufrieden ist mit der Arbeit des behandelnden Ärzteteams und dass sie ihnen absolut vertraut".

15. Januar 2014

Am Krankenhaus in Grenoble herrscht wieder weitgehend Normalität. Irgendwie ist Ruhe eingekehrt um den schwer verletzten Michael Schumacher. Genau dazu hatte die Ehefrau des Formel-1-Rekordweltmeisters vor über einer Woche unmissverständlich aufgerufen.

"Es war schwer, richtig zu arbeiten", bestätigte auf der Homepage der Zeitung "20minutes.fr" eine Krankenschwester im Rückblick auf den einst riesigen Medienandrang rund um die Klinik. Das letzte offizielle Statement zu Schumachers Zustand datiert vom 6. Januar, drei Tage nach seinem 45. Geburtstag. "Der klinische Zustand von Michael Schumacher wird als stabil angesehen und kontinuierlich beaufsichtigt. Das zuständige Ärzteteam unterstreicht jedoch, dass sie nicht aufhören werden, die Situation von Michael als kritisch zu betrachten", hieß es damals in einer Stellungnahme vom Krankenhaus

13. Januar 2014

Wie die "Bild" heute berichtet, werden jetzt Tests an Michael Schumachers Gehirn vorgenommen. Die behandelnden Ärzte der Universitätsklinik Grenoble wollen bei den Untersuchungen feststellen, welche Regionen des Gehirns geschädigt und welche funktionsfähig sind. Weitere Stellungnahmen zum Gesundheitszustand Schumachers will die Klinik jedoch nicht abgeben. Immer noch besteht die Gefahr für Komplikationen wie Gehirnblutungen und Infektionen. Wie lange Michael Schumacher noch im künstlichen Koma liegen wird, ist derzeit unmöglich zu sagen.

10. Januar 2014

Die Uni-Klinik in Grenoble sperrt die Patientenakte von Michael Schumacher. Wie die "Bild" schreibt, haben zahlreiche Mitarbeiter des Krankenhauses den öffentlichen Computer-Zugang genutzt, um die Personalakte Schumachers einzusehen und sich über den Gesundheitszustand des 45-Jährigen zu informieren. Zweimal soll die Krankenhaus-Leitung eine E-Mail an die Belegschaft geschrieben haben. In einer Nachricht vom 4. Januar heißt es demnach: "Es scheint notwendig zu sein, daran zu erinnern, dass nur die behandelnden Ärzte Einblicke in die medizinischen Akten haben dürfen." Mittlerweile hat die Leitung die Konsequenzen gezogen und "Bild" zufolge den Zugang zur Personalakte Schumachers unzugänglich gemacht. Einzig die Chefärzte könnten sich jetzt mit einem persönlichen Code einloggen, um die Dokumente einzusehen.

8. Januar 2014

11:44 Uhr: In der Pressekonferenz wurde vor allem die bisherige Faktenlage zum Unfallhergang bestätigt: Schumacher hatte sich zum Zeitpunkt des Unfalls abseits der Pisten befunden. Die Pisten waren jedoch ausreichend markiert, sodass er sich dessen wohl bewusst war. Spuren auf seinen Ski weisen darauf hin, dass er über einen Felsen gerutscht sei. Schumachers Geschwindigkeit wird zum derzeitigen Ermittlungsstand als nicht zu hoch eingeschätzt. Das Video eines vermeintlichen Zeugens ist noch nicht bei der Staatsanwaltschaft eingetroffen. Stattdessen sind die Ermittler weiter damit beschäftigt, Schumachers Material und das Video seiner Helmkamera auszuwerten.

11:41 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

11:33 Uhr: Ein Journalist möchte wissen, ob es einen Grund gab, dass sich Schumacher außerhalb der Piste bewegt hat. Diese Frage kann Quincy zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht beantworten. Er gehe jedoch derzeit davon aus, dass Schumacher die Piste aus freien Stücken verlassen habe.

11:32 Uhr: Die Ermittlungen könnten noch einige Woche andauern.

11:29 Uhr: Schumacher sei mit kleinen Schwüngen parallel zum Hang gefahren. Er habe sich in dem Gelände normal bewegt mit der normalen Geschwindigkeit eines geübten Skiläufers.

11:26 Uhr: Auf dem Video der Helmkamera seien keine anderen Menschen zu sehen.

11:25 Uhr: Fragen zur Haftung möchte Quincy noch nicht beantworten.

11:23 Uhr: Der Staatsanwalt kann nicht bestätigen, dass Schumacher die Piste verlassen hat, um einem Freund der Familie zu helfen.

11:21 Uhr: Dass Schumachers Helm in zwei Teile gebrochen ist, weist nicht auf eine erhöhte Geschwindigkeit hin. Zudem sei die Geschwindigkeit nicht ausschlaggebend für die Ermittler, sagt Quincy.

11:18 Uhr: Laut Staatsanwalt Quincy habe sich Schumacher zum Zeitpunkt des Unfalls nicht auf einer "faktischen Piste" befunden. Dieser Punkt soll jedoch weiter untersucht werden.

11:16 Uhr: Die Ski seien jedoch nach bisheriger Erkenntnis nicht die Ursache des Unfalls. Sie seien so gut wie neu gewesen. Jedoch weisen Spuren daraufhin, dass sie über einen Felsen gerutscht sind.

11:15 Uhr: Schumachers Ski und sein Helm werden von Spezialisten ausgewertet. Mit Ergebnissen wird in ein paar Tagen gerechnet.

11:14 Uhr: Auch nach der Markierung der Pisten wird gefragt. Laut den Ermittlern, entspricht die Markierung der Piste den gängigen Regelungen. Die schweren Vorwürfe gegen den Pistenbetreiber sind damit entkräftet.

11:12 Uhr: Die Ermittler beantworten nun Fragen. Schumachers Geschwindigkeit kann bisher nur schwer eingeschätzt werden, sie sei jedoch angemessen gewesen.

11:11 Uhr: Auch auf das Video eines vermeintlichen Zeugen kam Quincy zu sprechen. Dieses Video sei noch nicht bei ihm eingetroffen.

11:08 Uhr: Der Staatsanwalt rekonstruiert noch einmal den Unfallhergang. Dann kommt er auf den Film zu sprechen. Das Material bestätige, was bereits bekannt war. Der Film wird nun dazu verwendet, den genauen Weg von Schumacher nachzuvollziehen.

11:07 Uhr: Quincy weist noch einmal darauf hin, dass es sich bei den Untersuchungen um normale Vorgänge handelt, die auch bei anderen schweren Skiunfällen durchgeführt werden.

11:05 Uhr: Die Untersuchungen seien bereits sehr weit fortgeschritten. Man habe eine Ortsbesichtigung durchgeführt, den Unfall nachgestellt, Zeugen befragt, die Skier untersuchen lassen und auch die Helmkamera ausgewertet.

11:04 Uhr: Quincy will zunächst den Stand der Untersuchungen erläutern und später gemeinsam mit den Ermittlern die Fragen der Journalisten beantworten.

11:02 Uhr: Die PK soll dazu beitragen, dass nicht weiter Gerüchte gestreut werden, sagt Quincy. Noch einmal bittet der Staatsanwalt darum, Schumachers Familie in Frieden zu lassen.

11:00 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. Staatsanwalt Patrick Quincy hat im Justizpalast in Albertville Platz genommen.

10:45 Uhr: In einer Viertelstunde beginnt die Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft zu Michael Schumachers Unfall. In Frankreich ist es völlig normal, dass die Staatsanwaltschaft bei solche schweren Unfällen die Ermittlungen aufnimmt. N-tv und N24 übertragen die Pressekonferenz live.

07:15 Uhr: Offenbar war überhöhte Geschwindigkeit nicht die Ursache von Michael Schumachers Unfall in Méribel. Das berichtet der französische Fernsehsender BFMTV. Zu diesem Schluss seien die Ermittler nach der Auswertung des Videos von Schumachers Helmkamera gekommen. Die Bilder bestätigen damit die Angaben von Begleitern Schumachers, hieß es. Diese hatten ausgesagt, dass Schumacher mit langsamer Geschwindigkeit zwischen den zwei Pisten im Skigebiet gefahren sei.

Um 11.00 Uhr wollen die Ermittler in einer Pressekonferenz in Albertville die bisherigen Untersuchungsergebnisse zum Unfallhergang vorstellen. Dort dürften auch die Aufnahmen von Schumachers Helmkamera, die die Familie der Staatsanwaltschaft übergeben hatte, eine Rolle spielen.

7. Januar 2014

17:47 Uhr: Auch wenn es Michael Schumacher besser geht, über den Berg ist er noch lange nicht. Die Ärzte müssen immer auf der Hut sein und auf jede Veränderung im Körper des Patienten sofort reagieren. "Selbst wenn die vielen kleinen Verletzungen aufhören zu bluten, bleibt die Situation gefährlich, denn um diese Blutungsherde herum können sich jederzeit neue Schwellungen bilden, die dann wiederum den Hirndruck steigern", erklärt Professor Uwe Kehler, Leiter der Neurochirurgie der Asklepios Klinik Hamburg der "Bild".

16:51 Uhr: Der Betreiber der Piste in Meribel hat sich inzwischen einen Top-Anwalt engagiert, heißt es bei "bild.de". Er sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, die Pisten seien nicht ausreichend markiert gewesen. Die Schumachers könnten laut dem französischen Anwalt Edward Bourgin auf Schmerzensgeld klagen.

14:58 Uhr: Michael Schumachers Familie weicht nicht von seiner Seite. Seine Frau Corinna sei sich sicher, "dass Michael diese Unterstützung spürt", sagte Managerin Sabine Kehm der "Bunten". "Michael ist nie allein." Tatsächlich gibt es Hinweise darauf, dass Komapatienten mehr mitbekommen, als früher gedacht. "Solange ein Mensch lebt, nimmt er etwas wahr und ist über Empfindungen und Bewegungen mit der Umwelt verbunden", erklärte Neurochirurg Andreas Zieger bei "Spiegel online". Auch Komapatienten seien darüber hinaus, zu kaum beobachtbaren Reaktionen fähig, die sich anhand von Hirnströmen ablesen lassen. "Derartige Reaktionen lassen sich am besten bei Reizangeboten von vertrauten Angehörigen nachweisen", so Zieger. Es ist also zu hoffen, dass die ständige Anwesenheit seiner Familie Schumachers Heilungsprozess tatsächlich positiv beeinflusst.

12:51 Uhr: Die Helmkamera Michael Schumachers war zum Zeitpunkt seines schweren Unfalls angeschaltet. Die Bilder könnten ausgewertet werden, soll einer der Ermittler der Nachrichtenagentur "afp" mitgeteilt haben. Die Aufnahmen seien ein "wichtiges Dokument" für die Behörden. Zunächst wurden keine Angaben darüber gemacht, ob die Bilder der Helmkamera genaue Hinweise auf die Unglücksursache und die Geschwindigkeit erlaubten, mit der Schumacher unterwegs war.

11:19 Uhr: Corinna Schumacher hat alle Journalisten aufgerufen, die Klinik zu verlassen und auch darum gebeten, die Familie in Ruhe zu lassen: "Bitte unterstützen Sie uns in unserem gemeinsamen Kampf mit Michael. Es ist mir wichtig, dass Sie die Ärzte und das Krankenhaus entlasten, damit diese in Ruhe arbeiten können - vertrauen Sie bitte deren Statements und verlassen Sie die Klinik. Bitte lassen Sie auch unsere Familie in Ruhe." Seit Tagen warten Journalisten, Kameraleute und Fotografen vor der Klinik auf Neuigkeiten zu Schumachers Gesundheitszustand.

11:13 Uhr: Schumachers Helmkamera soll tatsächlich beim Unfall mitgelaufen sein. Das berichtet das französische Portal "Ledauphine.com". Die Hoffnung ist groß, dass das Video Aufklärung zu Fragen des Unfallhergangs bringt. Noch immer steht nicht fest, ob Michael Schumacher zu schnell unterwegs war. Ein Zeuge hatte jedoch bereits im "Spiegel" die Angaben von "Schumis" Managerin Sabine Kehm bestätigt: Schumacher sei nicht schneller als mit schätzungsweise 20 km/h unterwegs gewesen sein. Am Mittwoch (11:00 Uhr) will die Staatsanwaltschaft erste Ergebnisse der Ermittlungen präsentieren.

10:47 Uhr: Der Betreiber der Skipiste in Meribel, auf der Michael Schumacher gestürzt ist, muss sich schwere Vorwürfe gefallen lassen. Der französische Anwalt Edward Bourgin, ein Spezialist für Schmerzensgeldfälle nach Personenschäden, sagt im Interview mit dem französischen Portal "figaro.fr": Die Zeichen und Markierungen auf der Piste waren nicht ausreichend." Dieser Darstellung widerspricht der zweimalige Ski-Olympiasieger Markus Wasmeier im Interview mit "Sport-Bild: "Solche Stellen mit Felsen sind ganz normal. Man kann das Problem nicht lösen, denn sonst müsste man den ganzen Berg mit Leitplanken vollbauen."

10:06 Uhr: Laut "Bild" sind die Ärzte zuversichtlich, dass Schumacher seinen schweren Unfall überlebt. Er soll auf eine neue Behandlungsmethode gut angesprochen haben. Weiterhin weiß jedoch niemand, wann die Mediziner Schumacher aus dem künstlichen Koma aufwecken können.

9:30 Uhr: Schumachers Managerin Sabine Kehm hat Berichten der "Bild" vom Montag widersprochen. Schumacher schwebe weiterhin in Lebensgefahr, sein Zustand sei jedoch stabil, schreibt Kehm in einer Mitteilung in der Nacht auf Dienstag.

6. Januar 2014

19:37 Uhr: Noch immer liegt Michael Schumacher im Koma. Anscheinend gibt es aber Grund zur Hoffnung. Die "Bild" berichtet, dass das französische Ärzte-Team in Grenoble um Chefarzt Professor Jean-Francois Payen sicher sein soll, dass Schumacher nicht mehr in akuter Lebensgefahr schwebe.

16:10 Uhr: Kehm weiter: "Die Privatsphäre des Patienten verlangt, Details seiner Behandlung nicht zu nennen. Aus diesem Grund planen wir zunächst keine weitere Presskonferenz oder schriftliche Pressemitteilung. Wir bitten eindringlich darum, das Arztgeheimnis zu respektieren und sich ausschließlich an die Informationen des  zuständigen Ärzteteams oder Managements zu halten, die die einzigen gültigen Informationen sind."

16:00 Uhr: Neues Statement von Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm: "Der klinische Zustand von Michael Schumacher wird als stabil angesehen und kontinuierlich beaufsichtigt. Das zuständige Ärzteteam unterstreicht jedoch, dass sie nicht aufhören werden, die Situation von Michael als kritisch zu betrachten."

10:56 Uhr: Wie ist es zu dem schweren Sturz von Michael Schumacher gekommen? Am Mittwoch um 11 Uhr soll es eine Pressekonferenz der französischen Behörden zum Stand der Ermittlungen geben. Dies teilte der Staatsanwalt von Albertville, Patrick Quincy, der Nachrichtenagentur AFP mit. Staatsanwälte und Polizei untersuchen derzeit den Hergang des Unfalls im Skiort Méribel. Die Familie Schumachers hatte den Ermittlern die Helmkamera übergeben, die der Skifahrer bei dem Unglück getragen hat. Außerdem gibt es nach Informationen des "Spiegel" auch Videoaufnahmen eines 35-jährigen Mannes, der nahe des Unfallortes seine Freundin gefilmt hatte.

9:43 Uhr: Michael Schumachers Managerin, Sabine Kehm, besuchte am Montagmorgen die Klinik von Grenoble. Eine Stellungnahme zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher lehnte sie ab.

5. Januar 2014

17:51 Uhr: Ein Statement von Managerin Kehm zu Schumachers Gesundheitszustand wird es heute wohl nicht mehr geben. "Nach Absprache mit den behandelnden Ärzten ist mit einer weiteren Pressekonferenz vor Montag nicht zu rechnen", teilte Kehm mit.

16:34 Uhr: Die Frage, wer die Schuld an Schumachers tragischem Unfall trägt, ist weiterhin nicht geklärt. Laure Sauthier, Vorsitzende der Anwaltskammer Albertville, hat die fehlende Pistenbegrenzung am Unfall-Ort kritisiert. Sie sagte dem TV-Sender "France 2": "Es gibt keine genaue Definition davon, wann man abseits der Piste in einem Skigebiet ist. Letztendlich geht es dabei darum, wo die Pistenraupe zum Einsatz kommen. Ich finde es aber nicht normal, dass diese gefährliche Stelle mit Felsen zwischen zwei markierten Pisten nicht durch ein Netz abgesperrt ist."

15:28 Uhr: Der französische Fernsehstar Jean Reno ist ein großer Bewunderer Schumachers. Der Schauspieler, der Schumacher durch sein Engagement beim "Institut du cerveau et de la moelle épinière" ("Institut für Gehirn und Rückenmark"), das Schumacher mitgegründet hat, kennt, sagte "Le Journal du Dimanche": "Er ist ein Mann, der viel, viel Geld für die Forschung gespendet hat. Der sich sehr um die Unterstützung kümmert, die er uns leistet. Er ist so etwas wie ein Symbol, ein Mann, der der Gefahr getrotzt hat. Er ist ein Familienmensch, ein Mann der Freundschaft. Er ist treu, mit einfachen Werten. Er ist kein Sklave des Geldes. Und er ist außerdem ein Apostel der Disziplin und der Arbeit. Er ist Vertreter eines außerordentlichen Willens zum Erfolg."

15:22 Uhr: Die französische Zeitung "Le Journal du Dimanche" schreibt, dass der letzte Gehirnscan bei Schumacher am Samstag sehr schlecht ausgefallen sei. Das hätten interne Quellen berichtet. Verifiziert sind diese Aussagen natürlich nicht.

15:11 Uhr: Wie am Samstagabend berichtet, hat nach Informationen des "Spiegel" ein 35-jähriger Mann den Unfall von Michael Schumacher wohl zufällig gefilmt. Dieser Augenzeuge sagte dem Nachrichtenmagazin weiter, dass es gut möglich sei, dass er Schumachers Sturz nicht als einziger mit dem Handy festgehalten habe: "Viele Skifahrer sind mit gezücktem Smartphone die Piste heruntergeglitten."

13:44 Uhr: Die französischen Behörden wollen voraussichtlich "Mitte der Woche" eine Pressekonferenz geben. Staatsanwaltschaft und Polizei wollen im Gericht von Albertville über den Stand der Ermittlungen zum Ski-Unfall von Michael Schumacher informieren. "Innerhalb der nächsten 24 Stunden" soll der Termin bekanntgegeben werden, teilte der Staatsanwalt von Albertville, Patrick Quincy, laut "Focus.de" der Nachrichtenagentur AFP mit. Möglicherweise gibt es dann schon erste Erkenntnisse, ob und welche Video-Aufnahmen es zum Unglück gibt.

10:41 Uhr: Ex-Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen hat Michael Schumacher in einem offenen Brief Mut zugesprochen. In der "Bild"-Zeitung schrieb er seinem früheren Konkurrenten in der Formel 1: "Dein Unfall ist jetzt nichts mehr als eine weitere Herausforderung. Du musst wieder hart kämpfen – so wie wir beiden früher auf der Rennstrecke gekämpft haben." Häkkinen hatte 1995 selbst nach einem Trainingsunfall auf der Rennstrecke schwere Kopfverletzungen erlitten und 10 Tage im Koma gelegen. Im Interview mit der "Bild" beschreibt er seine Erfahrungen: "Man sitzt dort und hofft, dass alles gut ausgeht, aber man weiß nicht, was am nächsten Morgen sein wird. Man kann selbst nichts tun – und das ist der Horror." Er könne gut nachfühlen, wie es der Familie von Schumacher geht.

Noch heute spüre er die Folgen: "Eine Gesichtshälfte ist heute noch halb gelähmt, ich kann auf dem rechten Ohr nicht gut hören. Ich bin zwar wieder Rennen gefahren, aber ich musste die Karriere früher beenden, als ich es geplant hatte." Schumacher rät er deswegen in seinem Brief: "Du musst keine Bestzeit in diesem Rennen aufstellen. Du musst dir alle Zeit nehmen, die du brauchst."

5.1.2013, 09:54 Uhr: In der RTL-Jubiläumsshow am Samstag Abend war auch Michael Schumacher zu sehen. In einem Videogruß sagte der siebenfache Formel-1-Weltmeister, dass er dem Fernsehsender viel zu verdanken habe. Die Botschaft war schon vor dem Ski-Unfall aufgenommen worden. RTL blendete deswegen einen Hinweis ein: "Diese Sendung wurde am 19.12.2013 aufgezeichnet. Wir wünschen Michael Schumacher von Herzen baldige Genesung."

4. Januar 2014

21:22 Uhr: Gibt es ein Handyvideo von Michael Schumachers Unfall? "Spiegel Online" berichtet, dass ein deutscher Flugbegleiter Schumachers Sturz mit seinem Smartphone gefilmt habe. Der 35 Jahre alte Flugbegleiter aus Essen filmte eigentlich seine Freundin, als im Hintergrund plötzlich leicht verwackelt zu sehen ist, wie ein Skifahrer auf dem nicht präparierten Teil zwischen den Pisten unterwegs ist. Nach Aussagen des Zeugen soll es sich dabei um Schumacher gehandelt haben. Schumacher soll "gemächlich gefahren" sein, mit einem Tempo von "maximal 20 Stundenkilometern", so der 35-Jährige. Der Mann will das Videomaterial an die zuständige Staatsanwalt Albertville weitergeben.

17:24 Uhr: Philippe Streiff hat inzwischen dementiert, behauptet zu haben, Schumacher befände sich außer Lebensgefahr. Das sagte der ehemalige Formel-1-Pilot und Schumi-Freund zu dem französischen Onlinemedium "RMC Sport". Der britische "Telegraph" hatte von einer solchen Äußerung Streiffs berichtet.

14:46 Uhr: Können mögliche Aufnahmen von Schumachers Helmkamera den Unfall aufklären? Ob das Gerät zu dem fraglichen Zeitpunkt eingeschaltet war, ist unklar. Die französischen Behörden untersuchen den Unglückshergang. Bisher gibt es aber noch keine offiziellen Stellungnahmen.

13:12 Uhr: Schumachers Managerin Managerin Sabine Kehm hat sich erneut zu Wort gemeldet. Der lebensgefährlich verletzte Ex-Formel-1-Fahrer befindet sich unverändert in einem kritischen, aber stabilen Zustand, hieß es in einer schriftlichen Mitteilung. "Wir betonen ausdrücklich, dass jegliche Information über seinen Gesundheitszustand, die nicht von den behandelnden Ärzten oder seinem Management stammt, nicht valide und reine Spekulation ist", berichtete Kehm. Nach Absprache mit den behandelnden Ärzten gebe es voraussichtlich vor Montag keine weitere Pressekonferenz.

Die Familie habe den Untersuchungsbehörden die Helmkamera Schumachers "freiwillig im Rahmen der Untersuchungen" übergeben, gab die Managerin weiter bekannt. "Dass dies gegen den Willen der Familie geschehen ist, ist unwahr."

11:49 Uhr: Verwirrung um Aussagen über Schumachers Gesundheitszustand: In einem Video äußert der französische Ex-Rennfahrer Philippe Streiff nach einem Besuch in der Klinik, Schumacher befinde sich außer Lebensgefahr. Dies habe ihm dessen Arzt Gerard Saillant mitgeteilt. Eine offizielle Bestätigung des Krankenhauses von Grenoble oder Schumachers Management gibt es dazu nicht.

Mit Verweis auf die Nachrichtenagentur "Reuters" zitiert "formel1.de" Streiff dagegen mit den Worten, es gehe dem Rekordweltmeister leicht besser. Doch noch sei sein Arzt Saillant nicht sicher, ob der Rekord-Weltmeister die Hirnschädigungen überleben wird. "Die Blutungen betreffen beide Gehirnhälften. Blutungen auf der linken Seite machen Sorgen, weil dort die Sprache gesteuert wird", sagte Streiff.

Lindsey Vonn gab nun zu, dass sie sich schon im November einen Kreuzbandriss zugezogen hat. >

10:06 Uhr: Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung wurde die linke Gehirnhälfte von Schumacher bei seinem schweren Motorrad-Unfall 2009 geschädigt. Der damals behandelnde Arzt, Dr. Johannes Peil, sagte zu "Bild.de": "Die linke Arterie Vertebralis wurde damals zerschlagen. Davon hat man nur zwei. Die Arterien versorgen u.a. das Kleinhirn." Für das jetzige Ski-Unglück sei jene Verletzung aber nicht mehr von Bedeutung, "da über die rechte Vertebralis und Umgehungskreisläufe die betroffenen linken Areale versorgt werden. Nur in der Akutphase direkt nach dem Unfall hätte eine weitere arterielle Verletzung auf der rechten Seite weitreichende Folgen gehabt."

4.1.2013, 09:54 Uhr: Michael Schumacher liegt mittlerweile den siebten Tag in der Klinik von Grenoble. Seit Mittwoch hat es keine neuen Informationen zu seinem Gesundheitszustand gegeben. Damit schwebt der ehemalige Formel-1-Pilot einen Tag nach seinem 45. Geburtstag wohl weiterhin in Lebensgefahr.

3. Januar 2014

20:09 Uhr: Die Polizei hat Schumachers Helmkamera beschlagnahmt. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Polizeikreise. Noch steht nicht fest, ob die Helmkamera beim Sturz eingeschaltet war.

Sebastian Vettel

Schumachers schwerer Unfall schockiert die Sportwelt. >

19:58 Uhr: Schumachers Familie hat sich erneut bedankt: "Die unglaublich Anteilnahme der Ferrari-Fans heute vor dem Krankenhaus hat uns schlichtweg überwältigt und zu Tränen gerührt. Wir sind zutiefst dankbar, auch für die übrigen Glückwünsche, die uns erreichen." Mehr als hundert Ferrari-Fans hatten Schumacher zu dessen 45. Geburtstag vor der Uniklinik in Grenoble gehuldigt.

19:30 Uhr: Die Polizei hat inzwischen Schumachers Sohn Mick im Krankenhaus in Grenoble vernommen. Das berichtet "bild.de". Der 14-Jährige war bei dem schweren Sturz seines Vaters ebenfalls auf der Piste und musste den schrecklichen Unfall wohl miterleben. Die Polizei erhofft sich von ihm eine Aufklärung, wie es zu dem Unfall des Rennfahrers kommen konnte. Mick wacht mit seiner Mutter am Krankenbett seines Vaters.

17:58 Uhr: Leider musste am Nachmittag die Polizei einschreiten, da einige Tifosi versuchten, in die Klinik einzudringen. Das berichtet die "Welt".

17:53 Uhr: Einige der 500-600 Fans, die extra zu Michael Schumachers 45. Geburtstag nach Grenoble gefahren sind, haben eine riesengroße Projektion auf die Klinik geworden. Auf dieser steht: "45 SCHUMI STAY STRONG KEEP FIGHTING".

17:47 Uhr: Weiterhin gibt es keine Informationen darüber, ob sich die Ärzte oder Schumacher-Managerin Kehm heute noch öffentlich zum Gesundheitszustand Schumachers äußern werden.

17:44 Uhr: Den ganzen Tag über melden sich Freunde, Fans und Prominente zu Wort, die Schumacher zum Geburtstag gratulieren und hoffen, dass er bald wieder gesund aus dem Koma erwacht. Toni Kroos twitterte: "Happy Birthday Schumi ! Weiterhin gute Besserung und ALLES Gute!!!" und Formel-1-Pilot Adrian Sutil schrieb: "Happy birthday Michael Schumacher! Don't stop fighting, everybody wants you to stay."

17:32 Uhr: Hat Schumacher seinen eigenen Sturz gefilmt? Nach Informationen der französischen Tageszeitung "Dauphiné Libéré" ist Schumacher mit einer Helmkamera unterwegs gewesen. Unklar ist jedoch, ob diese auch eingeschaltet war. Patrick Quincy, Mitglied der Staatsanwaltschaft, will sich dazu nicht äußern: "Wir werden über solche Details immer erst mit der Familie sprechen."

15:20 Uhr: Tritt Schumacher-Managerin Kehm heute noch vor die Presse? Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es noch ein Update zum Gesundheitszustand Schumachers gebe, sei relativ hoch, schreibt "focus.de". "CNN"-Reporterin Saskva Vandoorne twitterte: "Die Klinik sagte mir, dass es um 9.30 Uhr ein Briefing mit der Familie von Michael Schumacher, seiner Managerin und den Ärzten gegeben habe. Möglicherweise später noch ein Pressestatement".

14:55 Uhr: "Wir haben mit Michael Schumacher gefeiert, als er auf dem Gipfel war. Jetzt müssen wir seine Familie auch in dieser schwierigen Stunde unterstützen", sagt Ferrari-Fan Jean-Michel bei "RMC Sport". Deshalb sei es für ihn sehr wichtig, vor Ort zu sein.

14:31 Uhr: Durch den Unfall Schumachers wurden in dieser Woche deutlich mehr Skihelme und Skibrillen verkauft. Stefan Herzog, Geschäftsführer von "Sport Scheck", sagte bei "handelsblatt.de": "Der Absatz ist seit Montag noch einmal signifikant gestiegen." Ärzte sind sich sicher: Hätte Schumacher keinen Helm getragen, wäre er bei dem Unfall gestorben.

14:10 Uhr: Ralf Schumacher hat die Klinik mittlerweile verlassen. In seinem Gesichtsausdruck konnte man tiefe Betroffenheit erkennen. Derweil haben die zahlreichen Tifosi eine große Ferrari-Fahne vor dem Krankenhaus ausgebreitet.

13:40 Uhr: In roten Ferrari-Outfit bekleidete Fans warten vor der Klinik. Dass ihnen keinen Einlass gewährt wird, dafür sorgen Polizisten, die den Weg versperren. Bislang gibt es immer noch keine Informationen darüber, ob Schumacher-Managerin Kehm heute vor die Presse treten wird.

13:23 Uhr: Ferrari erinnert an die gemeinsamen Erfolge mit Schumacher: "Es gibt so viele wunderbare Momente, die wir zusammen erlebt haben und wir haben 72 ausgewählt. Das ist keine zufällige Zahl: Sie steht für die Siege, die Michael von 1996 bis 2006 für die Scuderia erreicht hat", schreibt der italienische Rennstall auf seiner Homepage.

13:11 Uhr: Der "Express" schreibt, dass vor den Eingangstüren des Krankenhauses trotz des großen Fan-Andrangs alles friedlich verläuft. Lediglich zehn Fans, die Geburtstagsgeschenke und Briefe an die Familie geben wollten, seien vom Sicherheitspersonal gestoppt worden.

12:37 Uhr: Immer mehr Fans treffen am Krankenhaus ein. Um 14 Uhr soll ein gemeinsamer Umzug zu Ehren Schumachers stattfinden.

12:23 Uhr: Bei "Facebook" kursiert ein Video mit dem Titel "Video: Moment de l´accident de Michael Schumacher ! (EXCLUSIF)", das angeblich den Moment des Unfalls von Michael Schumacher zeigt. Wer auf den Clip klickt, lädt sich aber stattdessen einen Trojaner auf den Rechner.

12:06 Uhr: Die "Bild"-Zeitung schreibt, dass die Ärzte der Klinik erst dann über Michael Schumachers Gesundheitszustand berichten wollen, wenn es einen neuen medizinischen Stand gebe.

11:51 Uhr: "Welt"-Reporter Simon Pausch twittert, dass es heute möglicherweise ein neues Statement von Managerin Kehm zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher geben könnte. Sie habe bereits mit den Ärzten gesprochen.

11:47 Uhr: "Ledauphine.com" schreibt, dass im Laufe des Tages rund 600 Tifosi erwartet werden. Die ersten Schumacher-Anhänger aus Norditalien sind bereits eingetroffen.

11:36 Uhr: Vor dem Eingang des Krankenhauses stehen vier Polizisten, die verhindern sollen, dass Fans in die Klinik gelangen. Draußen befinden sich die Tifosi und wünschen Schumacher mit Transparenten alles Gute zum Geburtstag und eine baldige Genesung.

11:26 Uhr: Überall auf der Welt nehmen die Menschen Anteil am Schicksal Schumachers - natürlich auch in Kerpen, dort, wo Michael Schumachers Rennfahrer-Karriere auf einer Kartbahn begann. Reiner Ferling ist seit über 20 Jahren Fan von Schumacher. Dem "Express" sagte er: "Ich bekomme von überall aus der Welt Briefe, E-Mails und Käppis zugesandt – gerade eben eins mit Widmungen einer Dame von den Philippinen und eines amerikanischen Fanclubs." Die Kappen hängt er an den Zaun der Kartbahn, der mittlerweile "Zaun der Hoffnung" genannt wird.

10:58 Uhr: Die ersten Anhänger sind nach Informationen von "ledauphine.com" bereits am Krankenhaus angekommen. Doch die Aktion stößt vermehr auf Kritik. Die Veranstaltung sei "gut gemeint aber falsch", schreibt beispielsweise die "LA Times". "Das Krankenhaus in Grenoble ist zu dieser Jahreszeit aufgrund von täglichen Skiunfällen stark ausgelastet." Die vielen Fans seien vielmehr ein Sicherheitsrisiko, da sie die Klinik für andere Verletzte blockieren könnten.

10:53 Uhr: Ferrari hat zudem rund 20 Busse organisiert, die zahlreiche Fans von Michael Schumacher zum Krankenhaus nach Grenoble bringen. Dort soll dem Ex-Rennfahrer in einer stillen Kundgebung an seinem Geburtstag gedacht werden.

10:45 Uhr: An Schumachers Geburtstag mischen sich Genesungs- und Glückwünsche seiner Freunde und ehemaligen Kollegen. "Das ist ein besonderer Tag für Ferrari und alle seine Fans, es ist Michael Schumachers Geburtstag", schreibt "Schumis" Ex-Team Ferrari auf seiner Homepage: "Heute gibt es doppelten Grund, ihm nur das Beste zu wünschen." Comedian Oliver Pocher twittert: "Hoffentlich wird der nächste Geburtstag von Michael Schumacher DEUTLICH erfreulicher!!!"

10:40 Uhr: Viele Ärzte, viele verschiedene Meinungen. Jetzt äußerte sich auch der französische Neurochirurg Philippe Decq zum Fall Schumacher. Der Arzt sagte "RMC Sport", dass bei einem Koma nach drei Wochen ein schicksalhafter Punkt erreicht sei. "Wenn drei Wochen nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma Zeichen des Erwachens fehlen, also im Wesentlichen das Öffnen der Augen, dann stehen die Dinge aus prognostischer Sicht sehr schlecht."

10:11 Uhr: Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass für heute ein weiterer Gehirnscan geplant ist, der neue Informationen zu Schumachers Gesundheitszustand bringen soll.

10:01 Uhr: Patrice Quincy, leitender Ermittler der Staatsanwaltschaft, sagte der Tageszeitung "Dauphiné Libéré": "Einige der Felsen waren sichtbar, andere nicht. Das einzige, was wir mit Bestimmtheit sagen können ist aber, dass Michael Schumacher seine Balance verlor, weil er über einen der Felsen fuhr."

3.1.2013, 9:58 Uhr: Michael Schumacher wird heute 45 Jahre alt. Ein trauriger Geburtstag, denn die Formel-1-Legende liegt nach seinem Skiunfall weiterhin im künstlichen Koma. Seine Familie und seine Freunde sind bei ihm und werden auch heute an seinem Bett wachen.

2. Januar 2014

17:48 Uhr: Es sind nur wenige Menschen, die ans Bett von Michael Schumacher dürfen. Zu ihnen zählen Ehefrau Corinna, die Kinder Lisa-Maria (16) und Mick (14), Bruder Ralf und Vater Rolf, Managerin Sabine Kehm, enge Freunde wie Fia-Chef Jean Todt und Ross Brawn sowie die Ärzte Johannes Pfeil und Gerard Saillant, die frühere Verletzungen des Rennfahrers behandelt haben.

17:43 Uhr: Über "Twitter" erfahren wir, dass mittlerweile auch Bruder Ralf und Vater Rolf im Krankenhaus in Grenoble eingetroffen sind. Wie es Michael Schumacher aktuell geht, dazu gibt es immer noch keine neuen Informationen.

17:21 Uhr: Noch immer gibt es keine neue Stellungnahme zum Gesundheitszustand Schumachers. Allerdings wurden weitere Details bekannt, wie die Rettungsaktion verlief. Olivier Simonin, Geschäftsführer des Ski-Gebiets Meribel Alpine, sagte "ledauphine.com", dass Schumacher bereits kurz nach seinem Sturz professionell versorgt wurde. "Die Rettung von Michael Schumacher verlief äußerst schnell. Es gab glückliche Umstände, die es erlaubten, den Verletzten in nur 23 Minuten im Helikopter zu haben."

16:59 Uhr: Der Ferrari-Rennstall und Präsident Luca di Montezemolo werden in Fahrerfragen nie müde, den Familiengedanken zu betonen. Dass diese Vision der Scuderia mehr ist als bloße Worthülsen, zeigt eine Aktion, die die Italiener am Freitag in Grenoble planen - dem 45. Geburtstag Michael Schumachers. Die offiziellen Ferrari-Fanklubs wollen im französischen Universitäts-Krankenhaus, in dem der Rekord-Weltmeister seit seinem Skiunfall medizinisch versorgt wird, ein "stilles und respektvolles Event" abhalten.

Die Anhänger sind dazu aufgerufen, ganz in Rot zu erscheinen. Angekündigt hat die Scuderia die Aktion via "Facebook". In der Meldung heißt es wörtlich: "In diesen schwierigen Tagen und anlässlich seines Geburtstages wollen die Ferrari-Klubs Michael Schumacher ihre Unterstützung demonstrieren."

16:23 Uhr: Der "Express" hat einen bewegenden Brief von Lukas Podolski abgedruckt, in welchem der Arsenal-Star Schumacher seine Genesungswünsche übermittelt. Das Schreiben im Wortlaut:

"Lieber Michael,

Am Sonntag, als wir nach dem Auswärtsspiel in Newcastle das Stadion verließen, erfuhr ich von Deinem Unfall. Als das Ausmaß immer deutlicher wurde, konnte ich es nicht glauben. Doch das Leben ist manchmal grausam.

Morgen ist Dein Geburtstag. Du, der größte Rennfahrer, den Deutschland - ja ich finde die Welt - bisher gesehen hat, liegst im Krankenhaus. Die ganze Welt nimmt Anteil an Deinem Schicksal und steht Deiner Familie bei. Aus großem Respekt vor Dir.

Ich habe Dich privat kennengelernt - als Sportler und als Mensch. Du hast Millionen wie mich mit Deiner Art und Klasse begeistert, aufgeregt, zittern und träumen lassen. Ein Vorbild.

Wie sie bin auch ich in Gedanken bei Dir. Wenn einer solch einen Schicksalsschlag überstehen kann, dann bist Du das. Kämpfe, Michael, du schaffst das. Das wird Dein größter Sieg.

Dein Lukas"

16:10 Uhr: Sam Moulton, Mitherausgeber des "Outside Magazine", gab dem US-amerikanischen Fernsehsender "FOX" ein Interview. Er ist sich sicher, dass Schumacher ohne Kopfschutz tödlich verunglückt wäre. "Der Helm hat Schumacher das Leben gerettet", sagte Moulton und ergänzte: "Es braucht keine hohe Geschwindigkeit, um beim Sturz schwere Hirnschäden davonzutragen."

15:02 Uhr: Ohnehin sei es kein gutes Zeichen, dass Schumacher immer noch im Koma liege. "Als Intensivmediziner versucht man, den Patienten so früh wie möglich aus dem künstlichen Koma zu holen, um zu sehen, ob er eigenständig bei Bewusstsein bleiben kann", sagte Professor Gereon Fink dem "Express". "Wenn die Verletzungen so gravierend sind, dass man dem Patienten schaden würde, wird er länger im künstlichen Koma gehalten."

14:51 Uhr: Professor Gereon Fink, Chef-Neurologe an den Kölner Unikliniken, befürchtet, dass Michael Schumacher dauerhafte Schäden davontragen wird. Dem "Express" sagte Fink: "Zu den Blutungen zwischen Schädel und Hirn sollen auch Blutungen ins Hirngewebe hinein aufgetreten sein. Je nachdem, wo eine solche Einblutung stattgefunden hat, kann sie zu halbseitiger Lähmung, Sprachstörungen oder Persönlichkeitsveränderungen führen."

14:02 Uhr: David Coulthard, langjähriger Weggefährte Schumachers in der Formel 1, glaubt nicht, dass Schumacher den Nervenkitzel gesucht habe und deshalb verunglückt sei. Der "BBC" sagte der Brite zudem, dass Skifahren gefährlicher sei als mit einem Formel-1-Boliden zu fahren und machte gleichzeitig den vielen "Schumi"-Fans Hoffnung: "Die Menschen können hoffen und für ihn beten, im Wissen, dass er die beste medizinische Versorgung hat."

12:55 Uhr: Ist Schumacher doch mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen? Bislang wurde die Richtigkeit der Aussagen von Managerin Kehm, Schumacher war "nicht allzu schnell", von der Polizei nicht bestätigt. Patrick Quincy von der Staatsanwaltschaft in Albertville sagte der französischen Zeitung "Le Dauphine", dass die Ermittlungen zum Unfall noch andauern.

11:46 Uhr: Sowohl Ehefrau Corinna als auch Schumacher-Managerin Kehm sind heute mittlerweile in der Klinik eingetroffen und werden am Bett Schumachers wachen. Dass sich Kehm zum aktuellen Gesundheitszustand Schumachers äußert, ist nicht geplant.

11:35 Uhr: Schumacher-Managerin Kehm sagte am Mittwoch: "Wir sind erst am dritten Tag nach dem Unfall, wir müssen mit den Einschätzungen alle sehr vorsichtig sein." Noch ist also nicht abzusehen, wie lange Schumacher noch im künstlichen Koma liegen wird.

11:20 Uhr: Nur wenige Menschen dürfen in die Nähe des Krankenbetts des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters. Einer von ihnen ist Fia-Boss Jean Todt, der mit Schumacher bei Ferrari zusammenarbeitete. Zusammen mit seiner Ehefrau Michelle Yeoh besuchte Todt am Neujahrstag das Krankenhaus.

11:10 Uhr: Fest steht: Schumacher ist mit der rechten Seite des Kopfes gegen den Felsen geschlagen. Sanitäter sind bereits nach wenigen Minuten bei Schumacher, um ihn zu versorgen. Ein angeforderter Helikopter fliegt Schumacher ins Provinzkrankenhaus von Albertville-Moutiers. Zwischendurch muss der 44-Jährige intubiert werden - der Helikopter legt eine Zwischenlandung ein. Bereits im Heli stellen die Notärzte Blutergüsse und Prellungen im Gehirn fest.

10:50 Uhr: Wie die "Bild" erfahren haben will, half Schumacher einem kleinen Mädchen, das zuvor gestürzt war. Deshalb verließ er die befestigte Piste. Danach sei er über einen vom Schnee verdeckten Steinbrocken geschrammt. Schumacher-Managerin Sabine Kehm sagte der "Bild": "Er ist dann über einen Felsbrocken gefahren, den er übersehen hatte, und hat dadurch die Kontrolle verloren. Dass er dann mit dem Kopf auf einen weiteren Felsen stürzt, ist großes, großes Pech. Er war nicht allzu schnell. Es war ein normales Kurvenmanöver." Das Boulevard-Blatt will des Weiteren wissen, dass sich bei einem von Schumachers Leih-Ski die Bindung nicht gelöst habe und spekuliert, dass Schumacher irritiert gewesen sein könnte, weshalb er sich möglicherweise nicht mit den Händen abgefangen habe.

10:40 Uhr: Nicht nur in Deutschland ist die Anteilnahme an Schumachers Schicksal enorm. Gestern postete Lukas Podolski bei "Facebook" ein Foto, in welchem er mit seinen Arsenal-Teamkollegen ein Shirt hochhielt, auf dem "GET WELL SOON SCHUMI" ("WERDE SCHNELL WIEDER GESUND, SCHUMI") stand. Auch Basketball-Star Dirk Nowitzki schreibt, dass er in Gedanken bei Schumi sei.

2.1.2013, 10:35 Uhr: Michael Schumacher liegt in der Universitätsklinik in Grenoble weiterhin im künstlichen Koma. Noch gibt es keine neuen Informationen zum Gesundheitszustand des ehemaligen Formel-1-Rennfahrers. Gestern sagte Schumachers Managerin Sabine Kehm, dass der Gesundheitszustand "stabil, aber kritisch sei". Grund für allzu viel Hoffnung auf eine baldige deutliche Verbesserung der Situation gibt es daher wohl nicht. Wir versorgen Sie auch heute wieder mit allen Informationen

31. Dezember 2013

11:28 Uhr: Michael Schumachers Freund, der Arzt Gerard Saillant, dankt dem Ärzteteam im Namen der Familie des Ex-Rennfahrers. Die Journalisten bittet er um Zurückhaltung. Von Interviews mit den Ärzten bittet er abzuraten. Man wolle nichts verbergen, könne sich aber besser auf die Behandlungsarbeit konzentrieren, wenn man "in Ruhe gelassen" werde. Einen Prominenten-Bonus für Schumacher lehnt der Hirnspezialist ab. Jeder Verletzte erhalte die gleiche Behandlung, egal ob Superstar oder nicht.

11:25 Uhr: Die verbleibenden Blutergüsse können wohl derzeit nicht operativ entfernt werden. Man könne sie nicht ohne weiteres erreichen. Außerdem seien die Blutungen bei weitem nicht so groß wie das in der Nacht zum Dienstag entfernte Hämatom.

11:23 Uhr: "Sein Zustand bleibt kritisch". So fasst Anästhesist Payen die Situation um Michael Schumacher zusammen. Trotzdem sei man erfreut über die Verbesserungen und die ersten Behandlungserfolge.

11:20 Uhr: Schumachers Schädeltrauma ist nach Aussage des leitenden Neurochirurgen Emmanuel Gay "diffus". Im ganzen Gehirn Schumachers gebe es weiterhin noch zahlreiche Blutergüsse.

11:17 Uhr: Die Ärzte warnen vor übertriebenem Optimismus. Es könne morgen bereits wieder schlechter aussehen als heute. Weitere Pressekonferenzen seien aber momentan nicht geplant. Man wolle sich nach der jeweiligen Situation richten.

11:15 Uhr: Weitere Eingriffe seinen momentan nicht geplant. Lediglich mit Hilfe mehrerer CT-Untersuchungen solle in den nächsten Stunden Schumachers Zustand kontrolliert werden.

11:12 Uhr: Eine Verlegung nach Deutschland kommt laut Anästhesist Jean Payen derzeit noch nicht in Frage. Es sei wichtig, Schumacher weiter in Grenoble zu behandeln, um keine Komplikationen hervorzurufen.

11:10 Uhr: Zukunftsprognosen will das Ärzteteam nicht abgeben. Schumacher liege weiterhin im künstlichen Koma mit abgesenkter Körpertemperatur. Man sei aber überrascht über die Beschleunigung des Heilungsprozesses. Noch gäbe es allerdings "viele Möglichkeiten, in welche Richtung sich die Situation entwickeln kann".

11:07 Uhr: Gerard Saillant, mit Schumacher befreundeter Hirnspezialist, betont den guten Einfluss der anwesenden Familie der Rennlegende auf den Heilungsprozess. Das "Spiel" sei "aber noch nicht gewonnen".

11:05 Uhr: Das Ärzteteam will allerdings noch nicht Entwarnung geben. Weiterhin bestehe Lebensgefahr für Schumacher. Man habe aber Zeit gewonnen. Insgesamt habe der zweite Eingriff etwa zwei Stunden gedauert.

11:01 Uhr: Klinik-Leiterin Jacqueline Hubert spricht von einer "leichten Verbesserung" des Zustands von Michael Schumacher. Anästhesist Jean Payen erklärt, Schumacher sei "relativ stabil". Außerdem bestätigt er einen zweiten operativen Eingriff in der Nacht mit einer "sehr guten Wirkung". Ein weiteres Hämatom im Gehirn sei entfernt worden. Insgesamt sei die Situation besser als am Montag.

10:55 Uhr: Die Ärzte sitzen auf dem Podium bereit. Gleich startet die Pressekonferenz.

10:40 Uhr: Michael Schumachers Familie steht laut der Managerin des Ex-Rennfahrers unter Schock, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Anwesenden Journalisten soll Sabine Kehm gesagt haben: "Der Familie geht es natürlich nicht sehr gut. Sie sind geschockt."

10:22 Uhr: Bald wollen die Ärzte der Klinik in Grenoble neue Informationen zum Zustand Michael Schumachers bekanntgeben. Für 11:00 Uhr ist eine Pressekonferenz angekündigt. Wir bleiben für Sie natürlich am Ball.

09:51 Uhr: Sogar der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ist mit seinen Gedanken bei dem Formel-1-Rekordweltmeister, der nach einem Sturz beim Skifahren in einem Krankenhaus um sein Leben kämpft. "Denke heute an Michael Schumacher und bin dankbar, für alles, was er für die Clinton Foundation und andere gemacht hat", schrieb Clinton beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Ich bete für ihn und seine Familie."

31.12.2013, 9:20 Uhr: Michael Schumacher hat die zweite Nacht in der Universitätsklinik von Grenoble zwischen Leben und Tod verbracht. Vor dem Krankenhaus warten weiterhin Fans und internationale Medienvertreter. Neue Informationen gibt es bisher noch nicht.

30. Dezember 2013

23:25 Uhr: Der Liveticker verabschiedet sich vorerst. Sobald es Neuigkeiten aus der Klinik in Grenoble gibt, werden wir Sie hier weiter auf dem Laufenden halten. Für Dienstag Mittag ist eine Pressekonferenz angekündigt, in der die Ärzte über den Gesundheitszustand Michael Schumachers berichten werden.

23:18 Uhr: Die Familie Michael Schumachers bedankt sich für die weltweite Anteilnahme am Schicksal des Ausnahmesportlers: "Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich den Menschen aus der ganzen Welt danken, die uns nach Michaels Skiunfall ihre Sympathie geschenkt und uns ihre besten Genesungswünsche geschickt haben. Das ist für uns eine tolle Unterstützung."

20:57 Uhr: Wie heftig der Aufschlag Schumachers gewesen sein muss, verdeutlicht der Bericht eines der Retter, die als erste an der Unfallstelle waren: Zu "Bild.de" sagte er: "Als wir zur Unfallstelle kamen, war sein Helm gespalten. Man konnte viel Blut sehen." Entgegen ersten Berichten war Michael Schumacher bei dem Unfall nicht alleine mit seinem Sohn unterwegs, sondern es waren noch mindestens drei weitere Freunde dabei - daher konnte auch relativ schnell Hilfe geholt werden.

19:32 Uhr: Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer zeigt sich betroffen von Michael Schumachers Unfall: "Das ist bedrückend und erschütternd. Es ging mir heute den ganzen Tag nicht aus dem Kopf, wenn man sich vorstellt, wie sich von einer Sekunde auf die nächste das ganze Leben auf den Kopf stellen kann für eine Familie, für einen Menschen."

18:37 Uhr: Die Klinik hat mittlerweile mitgeteilt, dass es nach Schädel-Hirn-Verletzungen wie im Fall von Michael Schumacher erst 48 Stunden nach dem Unfall möglich ist, genauere Angaben zu Prognosen und dem tatsächlichen Gesundheitszustand zu machen. Diese Frist läuft am Dienstag gegen 11 Uhr aus - für diesen Zeitraum ist dann die nächste Pressekonferenz angekündigt, auf der wir wohl endlich genauer erfahren werden, wie ernst es um Michael Schumacher tatsächlich steht.

18:30 Uhr: Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen routinemäßig Ermittlungen aufgenommen und geht davon aus, dass kein Verschulden Dritter vorliegt. Nach dem aktuellen Stand fuhr Schumacher abseits der markierten Pisten mit hoher Geschwindigkeit über einen Felsen, kam ins Straucheln und stürzte auf einen anderen Felsen.

17:23 Uhr: Die Universitätsklinik Grenoble hat jetzt der dpa gesagt, dass für heute keine weiteren offiziellen Informationen zu erwarten sind. Man werde erst am späten Dienstagvormittag wieder zu einer Pressekonferenz laden und dort Auskünfte über den Gesundheitszustand Michael Schumachers geben.

16:47 Uhr: Bei "welt.de" erklärt Professor Manfred Westphal von der Universitätsklinik Hamburg, dass jetzt "das Manegement des Hirndrucks" entscheidend sein wird, ob Michael Schumacher die Verletzung überlebt. "Wenn es Blutungen oder Schwellungen gibt, die auf das Hirn drücken, muss das Hirn entlastet werden. Das kann durch abschwellende Medikamente erfolgen und/oder das künstliche Koma bis hin zur Entfernung der Schädeldecke." Prognosen über die Genesungschancen Schumachers könnten aber zur Zeit noch nicht gemacht werden.

16:02 Uhr: Die Statistiken der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie unterstreichen den Ernst der Lage bei Schumacher: Pro 100.000 Einwohnern in Deutschland kommt es jedes Jahr zu 400 Schädel-Hirn-Verletzungen. 180 davon erleiden bleibende Schäden, 40 sterben in direkter Folge der Verletzung. Bei unter 45-Jährigen ist die schwere Schädel-Hirn-Verletzung sogar die häufigste Todesursache.

15:53 Uhr: Weitere Zeitungen melden sich geschockt zu Wort: "Michael, du hast vieles erlebt und überwunden, eine kaltblütige Intelligenz gemischt mit einer Entschlossenheit, die jeglichen Zweifel erfror. Wie du das geschafft hast, hat niemand begriffen. Jetzt begreift niemand, wie alles an einem Felsen vor den erschrockenen Augen deines Sohnes inmitten eines weißen Nichts enden kann," zeigt sich "Corriere dello Sport" betroffen.

15:05 Uhr: Die internationale Presse reagiert geschockt auf Schumachers Unfall. Die italienische "Gazzetta dello Sport" titelt "Schumi-Schock. Die Welt der Sports erlebt Stunden der Angst". In Spanien schreibt "El Pais": "Der größte Pilot kämpft nun im wichtigsten Rennen seines Lebens."

15:00 Uhr: Auch "Schumis" Vater und sein Bruder Ralf wachen am Krankenbett.

14:54 Uhr: Schumachers Körpertemperatur wird niedrig gehalten - bei etwa 35 Celsius. Das soll die Gefahr für Folgeschäden gering halten. Denn je niedriger die Körpertemperatur, desto geringer ist auch der Stoffwechsel des Gehirns.

13:49 Uhr: Selbstverständlich bangt auch die Ferrari-Familie um ihren einstigen Vorzeige-Fahrer: "Es sind Stunden der Angst für alle bei Ferrari", heißt es in einer offiziellen Mitteilung des italienischen Rennstalls. "Ganz Ferrari ist bei Michael." Schumacher war von 1996 bis 2006 für Ferrari gefahren und hatte mit dem Team fünf Weltmeistertitel gewonnen.

13:35 Uhr: Bruder Ralf Schumacher drückt seine Betroffenheit nicht mit vielen Worten aus. Stattdessen hat er seine eigene Website komplett schwarz eingefärbt.

13:33 Uhr: Schumachers Familie bedankt sich für die große Anteilnahme und speziell bei den behandelnden Ärzten: "Wir wissen, dass sie alles Mögliche tun, um Michael zu helfen", heißt es in einer Mitteilung die "Schumis" Managerin Sabine Kehm im Namen der Familie verbreitet.

12:34 Uhr: Nur Schumachers Familie darf ihn sehen, allen anderen wird der Zugang verwehrt, erklärt der stellvertretende Klinik-Direktor Marc Penaud "Sky Sportsnews HD".

12:30 Uhr: Schumachers ehemaliger Rennstall MercedesAMG glaubt vor allem an den Kampfgeist des ehemaligen Weltmeisters: "Jeder im Team weiß, wie groß Michaels Kampfgeist ist und wir wünschen ihm für diesen Kampf all die Stärke, die er benötigt, um auch diesen zu gewinnen."

11:56 Uhr: Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat betroffen auf Michael Schumachers Unfall reagiert: "Wie Millionen von Deutschen waren auch die Bundeskanzlerin und die Mitglieder der Bundesregierung außerordentlich bestürzt, als sie von Michael Schumachers schwerem Skiunfall erfahren haben", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. "Wir hoffen mit Michael Schumacher und mit seiner Familie, dass er die Verletzungen überwinden und genesen kann. Seiner Frau, seinen Kindern, seinen Angehörigen wünschen wir in diesen schweren Stunden Kraft und Zusammenhalt."

11:52 Uhr: Von der Pressekonferenz bleibt vor allem zurück, wie beunruhigt die Mediziner tatsächlich sind. Immer wieder fallen die Worte "sehr kritisch" und "außerordentlich ernst".

11:14 Uhr: Auch wenn sich die Ärzte mit Prognosen zurückhalten, ist nun deutlich: Die Verletzungen von Michael Schumacher sind äußerst schwer. Vor allem die diffusen, also weitverbreiteten, Verletzungen des Gehirns sind besorgniserregend.

11:13 Uhr: Die Pressekonferenz wird beendet. Die Ärzte versprechen der anwesenden Presse jedoch, sie weiterhin auf dem Laufenden zu halten.

11:12 Uhr: Der Chef der Anästhesie widerholt immer wieder: "Es ist eine kritische Situation."

11:11 Uhr: Die Ärzte weigern sich weiter, Prognosen zu Schumachers Zukunft abzugeben. "Es ist viel zu früh, das zu tun".

11:10 Uhr: Unmittelbar nach seinem Sturz war Schumacher offenbar noch ansprechbar, konnte jedoch bereits keine Fragen mehr beantworten.

11:08 Uhr: Schumacher wird weiter im künstlichen Koma gehalten, um alle externen Reize zu vermeiden und für eine gute Sauerstoffversorgungen seines Gehirns zu sorgen.

11:06 Uhr: Dr. Gerard Saillant, ein Freund Schumachers, ist ebenfalls auf der Pressekonferenz. Er sei äußerst besorgt, doch in Grenoble arbeite man Sekunde um Sekunde daran, "Schumi" zu retten.

11:05 Uhr: Außer des Schädelhirntraumas hat Schumacher keine Verletzungen davongetragen.

11:03 Uhr: Die Ärzte widersprechen Meldungen von "bild.de". Es sei nicht vorgesehen, dass Schumacher ein zweites Mal operiert werde.

11:02 Uhr: Das neurologische Team verlässt Schumachers Bett nicht. Der Arzt macht deutlich: "Jemand ohne Helm hätte diesen Unfall sicherlich nicht überlebt."

11:01 Uhr: In Schumachers Gehirn wurden diffuse Verletzungen festgestellt. Die Lage wird von den Ärzten weiterhin als "außerordentlich ernst" beurteilt.

11:00 Uhr: Die Ärzte überprüfen gerade die Hirnfunktionen von Michael Schumacher. Über Folgeschäden möchten die Ärzte derzeit nicht spekulieren.

10:58 Uhr: Die behandelnden Ärzte erklären, man habe Schumacher sofort bei seiner Ankunft operiert. Schumacher scheint bereits bei seiner Ankunft im Koma gelegen haben.

10:57 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. Die Diagnose wird bestätigt: Michael Schumacher hat ein schweres Schädelhirntrauma.

10:44 Uhr: Nach Informationen von "Radio Monte Carlo" haben seine Ehefrau Corinna und die beiden Kinder die Nacht an Schumachers Bett verbracht. Auch sein Leibarzt Dr. Johannes Peil und seine Vertrauten Jean Todt und Ross Brawn sind im Universitätsklinikum bei ihm.

10:37 Uhr: Bei einem Schädelhirntrauma, wie es Michael Schumacher erlitten hat, sind die Folgen nur schwer absehbar. Es ist also fraglich, inwieweit die Ärzte bereits jetzt sagen können, wie schnell sich Michael Schumacher erholen wird - und ob überhaupt.

10:30 Uhr: Auch Sebastian Vettel bangt um sein Kindheitsidol. Der aktuelle Weltmeister meldet sich am Montagvormittag erstmals zu Wort. "Ich bin schockiert und ich hoffe, dass es ihm so schnell wie möglich wieder besser geht. Ich wünsche seiner Familie jetzt ganz viel Kraft."

10:25 Uhr: Laut "bild.de" wurde Schumacher in der Nacht ein zweites Mal notoperiert. Die Ärzte im Krankenhaus von Grenoble sollen Löcher in den Schädel des 44-Jährigen gebohrt haben, um den inneren Druck zu verringern.

Alle News vom: 4. April 2014 Zur Übersicht: Sport
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