Der norwegische Skirennfahrer Aksel Lund Svindal hat sich bei seinem Sturz auf der Streif das vordere Kreuzband und den Meniskus im rechten Knie gerissen und muss die Weltcup-Saison vorzeitig beenden. Das sagte sein Trainer Christian Mitter am Samstagabend in Kitzbühel. Der norwegische Verband rechnet mit einem knappen Jahr Pause für den Führenden im Gesamtweltcup. Ein ähnliches Schicksal erlitt Georg Streitberger.

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"Es ist immer ein großes Risiko, wenn man Abfahrt fährt", zitierte die norwegische Zeitung "Aftenposten" Svindal aus einer Pressemitteilung des Verbands. "Ich bin dankbar dafür, dass es in dieser Saison so gut gelaufen ist. Das ist keine Selbstverständlichkeit in einem solch anspruchsvollen Sport."

Bis zu seinem Sturz hatte Svindal allein in diesem Winter sieben Weltcup-Siege geholt. Er liegt in der Gesamtwertung derzeit 107 Punkte vor seinem Verfolger Marcel Hirscher aus Österreich.

Auch Georg Streitberger reißt sich das Kreuzband

Svindal war in der Abfahrt der Hahnenkamm-Rennen kurz vor der Traverse verunglückt und in die Fangnetze gekracht. Er zog sich dabei zudem Schürfwunden im Gesicht zu und blutete an der Nase. Die Österreicher Hannes Reichelt und Georg Streitberger waren an derselben Stelle gestürzt. Reichelt erlitt eine Knochenstauchung, Streitberger unter anderem ebenfalls einen Kreuzbandriss. (dpa/tfr)