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28.03.2012, 12:19 Uhr

Ein anstrengender Weg zum Erfolg

(abi/cze) - Wichtiger Schritt für "Gottschalk Live": Zum ersten Mal seit Anfang Februar scheinen sich die - noch immer sehr mittelmäßigen - Quoten zu stabilisieren. Lag das an dem beherzten Einsatz von Gottschalk und seinem Gast Peter Maffay?

Was für andere Formate ein Grund zur Klage wäre, ist für Gottschalk und sein Team ein Anlass, die Korken knallen zu lassen: Wie der Branchendienst "meedia.de" berichtet, konnte der Entertainer zum ersten Mal seit mehr als einem Monat an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen Marktanteil von über fünf Prozent einfahren, nämlich am Montag 5,5 und am Dienstag 5,4 Prozent.

Vielleicht zahlen sich ja das überarbeitete Konzept und Studio aus, vielleicht sollte man auch der Redaktion um den neuen Leiter Markus Peichl mehr Zeit lassen. Dieser forderte gegenüber "radioeins", dass man das "Gottschalk Live"-Team in Ruhe arbeiten lassen solle, wenn man eine Steigerung der Quoten wolle.

Als Reaktion auf Gerüchte um eine mögliche Absetzung der Vorabend-Show ging der gebürtige Osterreicher an die Öffentlichkeit - und machte den ARD-Verantwortlichen unmissverständlich klar, was er davon hält: "Sagt uns die Wahrheit, sagt sie uns rechtzeitig - und ansonsten lasst uns bitte arbeiten." ARD-Programmdirektor Volker Herres konterte gegenüber "Bild": "Ich habe ihn erinnert, dass unser Ziel mindestens zehn Prozent sind und es jetzt rasch einen starken Trend nach oben geben muss."

In Gottschalks Sendung selbst bekommt man von all den Zankereien und Gerüchten nichts mit, es wird munter gelacht, diskutiert und Unsinn gemacht. So auch am Dienstag: Nachdem ein Video vor einiger Zeit für allerlei Heiterkeit sorgte, in dem US-Talkmasterin Ellen DeGeneres mit Michelle Obama Liegestütze um die Wette machte, kam man auf die "originelle" Idee, ebendies zu kopieren. Doch anstatt der First Lady konnte man bei Gottschalk leider nur Alt-Rocker Peter Maffay und einen Freiwilligen aus dem Publikum dazu überreden. Immerhin gab es zu bestaunen, dass Maffay (im Gegensatz zu Thomas Gottschalk) mit über 60 Jahren immer noch eine Top-Ausdauer hat - er konnte sowohl den Moderator als auch den Zuschauer übertrumpfen.

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59 Meinungen zu "Liegestütze für die Quote"

  • tartufo
    Samstag, 14.04.2012, 10:19 Uhr
    Das Foto symbolisiert genau das, wo Gottschalk ist: Am Boden!
  • Medienberater
    Freitag, 13.04.2012, 16:39 Uhr
    Gottschalk ist von den Fernsehmoderatoren (Opendövel (what's his name?), und Co) doch mit am Besten! Er ist spontan, kann witzig und ernst, ungekünstelt, jenseits von Starallüren, von der Pike auf ausgebildet - und verdienen "tun" andere auch massig - aber egal, ich finde es nur peinlich, dass die ARD so RTL-mäßig nur auf Quote schaut - und das nach derart kurzer Anlaufzeit!!! In Ruhe arbeiten lassen und wenn's nicht klappt ist Gottschalk der Letzte, der am Pöstchen klebt! Da muss kein ARD-Mensch "dran erinnern" - wie kommt so einer an so eine Position - DAS ist die Frage...hat RTL2 nicht noch Verwendung für den Herrn BILDinformationsgeber?
  • schloze13
    Donnerstag, 29.03.2012, 09:10 Uhr
    Ille 26 hat vollkommen recht. Hinzu kommt noch -wie immer- die Selbstdarstelllung der Gäste mit Eigenwerbung für Bücher, CD`s, usw. aber insbesondere von Gottschalk. Und diese unsägliche Werbung, nur daß Gottschalk finanziell sich noch mehr bereichern kann.
  • Ille26
    Donnerstag, 29.03.2012, 07:02 Uhr
    Einfach nur noch peinlich !!!
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